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Galerie Späth - Künstler

Peter-Wever-Schirme-im-Gras-Radierung-70x41cm
Peter-Wever-Schirme-im-Gras-Radierung-70x41cm

Wever Peter Portrait 300x360px


Peter Wever

Menschen und Menschenbilder
Im Mittelpunkt von Peter Wevers Schaffen steht der Mensch. Liebevoll gezeichnet erleben wir ihn in seiner charmanten Nonchalance. Die Auseinandersetzung mit dem ganz gewöhnlichen selbstgeschaffenen Chaos oder das Hinter-sich-lassen genau dessen sind immer wieder Bildthemen. Wir begegnen Einzelnen, wie sie die Hürden etwa von Aktenbergen überwinden oder Träumenden in inniger Umarmung, der Welt in einer Badewanne oder unter einem Schirm entrückt. Dieses Wechselspiel zwischen "normalem" Tagesgeschehen und Entrücktheit teilt sich auch in seinen Landschaften und Stilleben mit. Der Künstler hat keine spektakulären Effekte nötig, sondern erhebt ganz einfache, alltägliche Gegenstände uns Szenen zur Poesie. Seine Kunst berührt uns. Sie muß nicht erklärt werden. Wir finden uns ganz unmittelbar in ihr wieder.

Peter Wever als Bildermacher
Das Bild-Ergebnis ist dem Künstler oberstes Anliegen. Dabei beschränkt er sich nicht auf eine Technik. Auch die "Reinheit" der Technik ist ihm nicht so wichtig. Radierung, Kohle- oder Kreidezeichnung und Malerei überlagern sich durchaus auch in einer Arbeit. Die Möglichkeit, in der Acrylmalerei unbegrenzt Schichten übereinander zu legen und die Disziplin, die die Kaltnadelradierung erfordert, befruchten sich gegenseitig. Das führt zu ganz neuen und unkonventionellen Bildlösungen, die selbstkritisch geprüft und variiert werden, bis das Ergebnis stimmt. Und das kann mitunter Jahre dauern. So ist immer eine Vielzahl an Bildern im Werden.

Peter Wever

- 1950 geboren, aufgewachsen in Herscheid im Sauerland

- 1970-1996 Studium der Kunsterziehung und freien Graphik an der Hochschule für Bildende Künste in der Gesamthochschule Kassel

- 1976-1977 DAAD-Stipendium am national College of Art and Design in Dublin, Irland

- 1978-1979 Studienaufenthalte in den USA und in Guatemala

- seit 1980 Bildermacher in Berlin, dazwischen Referendarzeit

- seit 1983 freischaffender Künstler

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Beteiligungen an internationalen Graphik-Biennalen wie Krakau/Kattowitz, Frechen, Yokohama, Kairo, Grenoble, Charkow/Ukraine, Budapest

Peter Wever Aufschwung Radierung 69x395I75x53Icm

Peter Wever

AUFSCHWUNG

Radierung auf Bütten, partiell übermalt
Bild: 39,5 x 69 cm  .  Blatt: 53 x 75

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
vom Künstler Peter Wever unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · Peter Wever

Friedel-Anderson-Suses-Kannen-11x15-Farbradierung.jpg
Friedel-Anderson-Suses-Kannen-11x15-Farbradierung.jpg

Friedel Anderson Selbstportrait SW 300x360px

Friedel Anderson

Friedel Anderson gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Malern Norddeutschlands



Maler des Lichts

Seine Arbeiten, die stets an der Realität orientiert sind, entstehen teils als Plen-Air-Malerei direkt "vor Ort", teils in langen Nächten nach Studien im Atelier. Nur selten finden Fotografien Verwendung als Vorlage für seine Gemälde. Er bevorzugt "selbst gesehenes" und so gelingt ihm in einer feinsinnigen Darstellung von Licht und Stofflichkeit eine atmosphärische Dichte, die weit über den dargestellten Gegenstand hinausgeht. Es ist ihm ein Anliegen, auch Geräusche und Gerüche in seinen Bildern einzufangen und bei aller Realitätsnähe der Phantasie Freiraum zu lassen.

Das gelingt ihm vornehmlich in seinen Darstellungen von Innenräumen, etwa des Lübecker Domes oder in einer Werkreihe, die in der Arbeitswelt einer Kieler Werft teils im Regen und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt entstanden sind. Neben Natur- und Stadtlandschaften nehmen Stilleben breiten Raum ein, oft im Kerzenlicht schimmernde gedeckte Tafeln. Humor beweist Friedel Anderson in einer bisweilen ungewöhnlichen Motivwahl, etwa einer weiß getünchten Wand oder dem verwirbelten Kielwasser eines Schiffes.

Immer ist es einbesonderes Licht, das den Werken Friedel Andersons innewohnt und den außerordentlichen Zauber seiner Kunst ausmacht: Sei es der strahlende Sonnenschein Nordafrikas, das milde Licht und die Reflexionen auf den Wasserflächen Venedigs, das trübe Licht in Nebel und Regen Norddeutschlands, Kerzenschimmer in seinen Stilleben oder sonnige Lichtbahnen in seinen Interieurs.

Stets wohnt seinen Werken eine außergewöhnliche Eleganz inne. Sie sind geprägt von einer großen Innigkeit und Achtung, mit der sich Friedel Anderson seinen Motiven widmet. Er entdeckt Schönheit, wo sie niemand sonst vermutet. In unserer schnellebigen Alltagswelt bisden seine Bilder willkommene Ruhepunkte, die ganz der Zeit enthoben scheinen und zu Kontemplation einladen.

Friedel Anderson

- 1954 in Oberhausen geboren

- 1974-77 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Göttingen

- 1978-84 Schüler von Manfred Bluth an der Gesamthochschule Kassel
mehrere Studienreisen mit Manfred Bluth - Plen-Air-Malerei

- seit 1985 freischaffender Maler in Itzehohe

- 1993-94 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg

- 1999 Malreise auf der Gorch Fock

- 2009 Berufung an die Freie Akademie der Künste Hamburg

- seit 2009 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg

Preise und Auszeichnungen, Auswahl


- 1989 Kulturförderpreis des Kreises Steinburg

- 1994 Kulturpreis der Studien- und Fördergesellschaft im Kulturring der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft

- 1995 Stipendium Kunststiftung Landesbank Schleswih-Holstein

- 2011 Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein

Ausstellungen


Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen vorwiegend in Norddeutschland, Dänemark, England und Frankreich

Arbeiten öffentlichen wie privaten Sammlungen


Seine Gemälde und das gesamte druckgraphische Werk werden vom Landesmuseum Schleswig-Holstein, Schloss Gottorf, gesammelt

Friedel Anderson P3160525 80x80 Oel auf Leinwand

Friedel Anderson

12.04.2016 VI

Öl auf Leinwand
80 x 80 cm
2016

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
vom Künstler Friedel Anderson unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · Friedel Anderson

Prechtl-Patagonien-280x100-Mischtechnik-auf-Hartfaser-2015
Prechtl-Patagonien-280x100-Mischtechnik-auf-Hartfaser-2015

Wieland Prechtl Portrai SW 300x360px

Wieland Prechtl

Arbeiten
Malerei: Mischtechniken und Materialcollagen
Skulptur: Holz, Stein


Naturgewalten
Wieland Prechtl versteht es meisterhaft, in vollkommen abstrakten Strukturen gewaltige geologische Schaffensprozesse der Natur auf seine Tafeln zu bannen. Wir fühlen uns erinnert an geologisch aktive Regionen der Erde, an Erdzeitalter, in denen die Elemente noch nicht von einander getrennt waren oder in denen alles in einer großen Umwälzung wieder ineinander fließt.

Schaffensprozess
Der Fluss - der Elemente wie der Zeitenströme - ist vielleicht zentrales Thema der neueren Kunst Wieland Prechtls – im darstellerischen wie im Technischen Sinn. Er arbeitet mit Verlauf-, Spritz- und Rakeltechniken in Schichten, die sich mischen, sich gegenseitig abstoßen, die Bahnen ziehen oder schollenartig reißen. Glatte, schimmernde Bild-Elemente setzen Glanzpunkte gegen matte Strukturen, in denen das Licht zuweilen abgrundtief versickert. Die Darstellung des Lichts – sei es als lebensspendender Strahl, milder Schein oder zerstörerische Glut in fernen Welten oder kosmische Energie in der unendlichen Finsternis des Alls – gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wieland Prechtl versteht es, die besonderen Eigenschaften von Lacken, Öl- und Acrylfarben in Kombination mit Metallen, wie Aluminium, Blattgold, Stahl oder Blei bildwirksam einzusetzen.

Ältere Werke sind geprägt von einer noch größeren Materialvielfalt. Zu erwähnen sind Gesteine unterschiedlichster Körnungen, von Steinmehl über Sand und Splitt bis hin zu größeren Schieferplatten - Hochofenprodukte wie teils oxydiertes Eisen, Glas, Asche, Schlacken und fossile Materialien wie Bitumen oder Kohle, die kühn entsprechend ihrer Beschaffenheit im Bild auf- oder untertauchen.

Diese Werke sind keinesfalls Zufallsprodukte, als die sie vielleicht zunächst erscheinen. Wieland Prechtl entwickelt seine konkreten Bildideen und weiß sie gezielt umzusetzen.

Die große Bildnerin Natur
Als Inspirationen dienen ihm nordische Landschaften, Licht- und Wetterphänomene, tektonische Verwerfungen, Vulkanausbrüche, die Gewalt des Wassers. Er lässt uns teilhaben am Aufruhr der Elemente, führt uns aber auch über weite, ruhige Horizonte weit über unseren irdischen Gesichtskreis hinaus in die Sphären des Alls, durch Finsternis und lichte Sternennebel in Stürme, Eiswüsten oder Glutofen ferner Welten.

In diesem wahrhaft großen Maßstab ist der Mensch zu klein, um der Darstellung gewürdigt werden zu können. Aber er darf Zuschauer sein vom Werden und Vergehen, vom ewig Zeitlichen und Zeitenthobenen. Und gerade damit vermittelt Wieland Prechtl dem Betrachter seiner Kunst eine Vorstellung von Chaos und Kosmos und erhebt ihn zu einem besonderen Verständnis für die Erhabenheit der großen Bildnerin Natur.

Wieland Prechtl

- 1955 in Bayreuth geboren

Mitgliedschaften
Berufsverband Bildender Künstler (BBK), Münchener Künstlergenossenschaft v. 1868 (MKG)
Bund Fränkischer Künstler, Kunstvereine Bayreuth, Coburg und Hof

Ausstellungen
Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen,
Frankreich, Italien, Tschechien, der Slowakei und in den USA

Arbeiten im öffentlichen Besitz
Bayerische Staatsgemäldesammlung München
Museen der Stadt Bamberg
Regierung von Oberfranken
Landkreis Bayreuth
Marktgemeinde Weidenberg
Ökologisch-Botanischer Garten der Universität Bayreuth
VR-Bank Bayreuth
Kunst & Museum Hollfeld (Leihgabe)

Prechtl Nebelschlucht 100x150 Mischtechnik auf Leinwand 2016

Wieland Prechtl

NEBELSCHLUCHT

Mischtechnik auf Leinwand
150 x 100 cm
2016

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
vom Künstler Wieland Prechtl unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · Wieland Prechtl

Smbatyan-Karen-Komposition-V-19I2115-16x25-Oel-auf-Karton-2008
Smbatyan-Karen-Komposition-V-19I2115-16x25-Oel-auf-Karton-2008



Smbatyan Karen Portrait 300x360

Karen Smbatyan

Karen Smbatyan gilt als einer der bedeutendsten
zeitgenössischen Künstler Armeniens

Karen Smbatyan war als Mensch wie als Künstler geprägt vom Schicksal seines Landes. Im Kampf um innere wie äußere Freiheit strebte er nach dem verborgenen Geheimnis der künstlerischen Kreativität.

Künstlerische Entwicklung
In seinen frühen Werken pflegte er auf der Suche nach authentischer Wahrnehmung der Natur einen hohen Realismus. Es entstanden eindringliche Portraits und Landschaften. Im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner“ und „Tsitsarnak“ erforschte er die Wurzeln der armenischen Stilschule in der Miniaturmalerei. In den 1970er Jahren beschäftigte er sich eingehend mit der Erscheinung von Farbe und Form. Er fand zu intensiven, farbenfrohen Kompositionen von spiritueller Tiefe. Wie für Delacroix war ihm „die Kunst ein Fest der Farben“. Seine Leitmotive waren das Licht, die Sonnenwärme, der „Frieden der Seele“. Sein Spätwerk ist geprägt von einer scheinbar großen Einfachheit der Details bei geradezu monumentaler Fülle an Farbklängen, das ihn in die Reihe der großen Meister des 20. Jahrhunderts stellt.

Stimmen zum Werk Karen Smbatyans
„Mit Durchdringungsvermögen und anhaltender Spannung sowie seiner persönlichen inneren Hellsichtigkeit entdeckte er in sich selbst, d.h. Nicht außerhalb, neue schöpferische Bereiche, wobei er eine besondere Ebene der Einsicht erreicht, die es ihm als Künstler ermöglicht, lebensvolle Charaktere und Objekte darzustellen, alle von einer essentiellen Bedeutung für den Menschen, eng verknüpft mit seinen Ursprüngen und ihm sehr vertraut. Nur ein großer Künstler erlangt diese Sicht der Dinge und kann sie darstellen. Andererseits wird eine innere Welt durch ursprüngliche Kraft und starke Individualität erneuert und lebensfähig gemacht, die sich durch die Brillanz und Energie eines Künstlers namens Karen Smbatyan, der von der Natur so reichlich mit ihren Gaben bedacht wurde, in einem vollständigen Bild ausdrückt.“
Ilja Kabakow, Maler (1979)

„Smbatyans Werk kann man unmöglich in das sogenannte Konzept der modernen Malerei zwängen. Es stellt die umfassende Vollendung des armenischen Schicksals dar: je klarer erkennbar desto rätselhafter und mysteriöser, wie auch die Mythen seines biblischen und kleinen Landes, in dem der Maler durch Gottes Willen lebt und arbeitet.“
Saro Sarukhanian, Kunstkritiker (1991)

Es ist ein großes Vergnügen Karen Smbatyans Bilder zu betrachten: Beides, seine Kraft und seine künstlerische Meisterschaft werden ebenso in ihnen spürbar wie das mit seiner Volkszugehörigkeit eng verwobene Talent des Künstlers.“
Prof. Dr. Lubita Rakitsch, Universität Belgrad (1972)

Links
Whikipedia:  https://en.wikipedia.org/wiki/Karen_Smbatyan

youtube: https://www.youtube.com/watch?v=lOCgQxGZMZo

youtube:https://www.youtube.com/watch?v=gxtQyEctP9o

Unsere Ausstellung bei TV Oberfranken: https://www.tvo.de/mediathek/video/coburg-werke-des-ausnahmekuenstlers-karen-smbatyan/

Karen Smbatyan


- 1932   in Kumairi (Armenien) geboren

- 1952-1957   Termelezian Kunstakademie in Jerewan

- 1966-1980   Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner" und "Tsitsarnak"

- 2008   in Jerewan verstorben

Zahlreiche Inlandsausstellungen in Moskau, Wilnius, Palanga und Jerewan, internationale Präsentationen in Libanon, Türkei, Polen, England, Frankreich, Deutschland, Japan und in den USA.

Durch die Unterstützung des Moskauer Export Kunstsalons konnte er an den Welkunstausstellungen in Bologna (1974), Posnan (1978) und Izmir (1980) teilnehmen.

Karen Smbatyan ist mit seinen Werken in bedeutenden Sammlungen und Museen vertreten, u.a. im Nationalmuseum der Republik Armenien, im Kunst- und Literaturmuseum Jegishe Tscharenz (Jerewan), Modern Art Museum Washington, Richard Manukean Gallery Detroit, Museum of Modern Arts und Zimmerli Art Museum in New Jersey, Arshil Gorki und und Galerie Druan in Paris sowie weltweit in privaten Sammlungen.

Smbatyan Karen Mein Zimmer Oel auf Leinwand 1989 100x108cm

Karen Smbatyan

MEIN ZIMMER

Öl auf Leinwand
100 x 108 cm
1989

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Gallery · Karen Smbatyan

Udo Lindenberg SW 300x360px

Udo Lindenberg

Ausgerechnet Joseph Beuys war es der angeblich Udo Lindenberg zur Kunst gebracht haben soll: „Jeder Mensch ist ein Künstler, und das in allen Lebensbereichen“ - Udo sieht das als geradezu anarchische Vorstellung, das jeder Mensch wie auch er einfach mal loslegen sollte, um kreativ zu sein.

Es fing an mit den „Udogrammen“ zuerst auf Autogrammkarten gezeichnete kleine comicartige Bilder von Frauen und Männern mit Hut – ganz Udo. Daraus entwickeln sich allmählich Malerei und ab 1995 ganze Gemäldezyklen. Später dann patentiert er sich seine „Likörelle“, bei der der „Strichers aus St.Pauli“ seine Finger ins Likörglas taucht und daraus spontan Malereien entwickelt. Bald allerdings ist Udo die zarte Farbigkeit der Likörelle nicht genug, für knalligere Farben fängt er deswegen an mit verdünnter Acrylfarbe zu malen. Immer wieder füllt Udo seine Bilder auch mit seinen charakteristischer Bildwitz, indem er in einer einzigartigen Kombi aus Einfallsreichtum und einen Schuss Unverschämtheit und Naivität sinnfällige Sprüche einfügt. Der Themenwahl sind dabei wie für seine Musik keine Grenzen gesetzt. Ob Zwischenmenschliches oder Politik, ob Schnaps oder Rock'n'Roll: Udo thematisiert alles.

„Es malt durch mich hindurch. Ich sitze vorm weißen Papier, beobachte und staune, was da entsteht - ´ne Menge kesse Jokerei und Visionen für morgen. Die Malerei muss die Leute nach vorne begleiten, wie ein guter Song, ein guter Film von Michael Moore. Bilder sollen Spaß machen, bis der Hut wegfliegt. Darauf einen Eierlikör- schnell wird daraus ein Likörell.“ so beschreibt er seinen Arbeitsprozess. Mit seiner Kunst sprengt er alle traditionellen Gemäldekategorien und ist damit erfolgreich: Seine Werke wurden schon in über 20 Ausstellungen gezeigt und hängen u.a. im Kanzleramt.

Udo Lindenberg

deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler („Strichers aus St.Pauli“)

- geboren 1946 in Gronau

- Mit 15 Jahren: Beginn einer Ausbildung zum Kellner, spielt in Altstadtkneipen als Schlagzeuger

- Reisen nach Norddeutschland, Frankreich und Libyen

- Spielt nahe Tripolis im Club eines US-amerikanischen Luftwaffenstützpunktes

- Nach seiner Rückkehr in Gronau in therapeutischer Behandlung, um Erlebnisse in Libyen zu verarbeiten

- Beginn des Studiums in Münster an Westfälischer Schule für Musik- Wehrdienst

- 1968 Umzug nach Hamburg, wird Schlagzeuger bei „Die City Preachers“ (erste Folk-Rock-Band Deutschlands)

- 1973 kommerzieller Durchbruch mit Album Andrea Doria, erste Tournee mit Panikorchester

- 1975 Erscheinung des ersten Buchs „Albert Alptraum bis Votan Wahnwitz“- Bewohnt in Hamburg die „Villa Kunterbunt“ in der zeitweise auch Otto Waalkes und Marius Müller-Westernhagen leben

- 1980 Produktion des Films Panische Zeiten

- 1983 Sonderzug nach Pankow wird bis dahin größter kommerzieller Erfolg, löst Diskussion in der DDR Regierung aus; Auftritt im Palast der Republik in Ost-Berlin

- zunehmend Tätigkeit als Maler

- 1996 erste Ausstellung, viele weitere folgten, außerdem Bilder im Kanzleramt und im Haus der Geschichte

- 2006: Auftrag Künstler-Ausgabe der Jubiläums-Edition von Meyers Großem Taschenlexikon zu gestalten, Einbände aller 24 Ausgaben zu illustrieren „Die Menschenfamilie ist ein Panoptikum bunter und skurriler Zeitgenossen. Farbenfroh, detailreich und voller neuer Perspektiven“

Udo Lindenberg alleTage sind gleich lang 1000x720px

Udo Lindenberg, alle Tage sind gleich lang ....
Songtext "Geile Götter", Album "Keule" aus dem Jahr 1982

Technik: Mischtechnik auf Papier
Bildformat: 37 x 48 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2016

Hinweis:
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Gallery · Udo Lindenberg

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