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Jürgen Görg kultiviert in seinen Werken mit einem feinen Linienduktus und einer überaus zarten Farbigkeit die…

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Ihr Team der Galerie Späth

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Galerie Späth · Ausstellungen · Rückschau 2015 - 2013

Martine Neubrand

24. Sept. - 24. Okt. 2015
la FEMME

Ausstellung in der Galerie Späth
Remise, Wiesenstraße 22, Coburg

Vollblutkünstlerin
Am 24. Sept. 2015 konnten die Vernissage-Gäste in Martine Neubrand eine wahre Vollblutkünstlerin kennenlernen. Die 1951 geborene Mulhouserin hat sich nach Aufenthalten an verschiedenen Orten in Frankreich, auf den Kanarischen Inseln und im Tessin 1983 der Künstlergruppe "Arc-en-ciel" (Regenbogen) angeschlossen und später im Elsass ihr eigenes Atelier gegründet. Neben der Malerei, die die charismatische Künstlerin als nur eines ihrer Ausdrucksmittel nennt, improvisiert sie mit Synthesizer und nonverbalem Gesang und widmet sich - wen wundert´s - leidenschaftlich der französischen Kochkunst. Sie verkörpert das, was Oscar Wilde mit den Worten zum Ausdruck gebracht hat: Die Künste haben einen Zweck, nämlich den, der höchsten Kunst zu dienen - der Kunst zu leben.

Ihre Bilder entstehen in einem Fluss voller Lebendigkeit und Energie. Entsprechend arbeitet sie auch nicht mit langsam trocknenden Ölfarben, sondern mit Acryl und Kreide, vorzugsweise auf Karton, der für die Leidenschaftlichkeit ihrer Arbeitsweise bestens geeignet ist. Leinwände, die in einem früheren Dasein auch Laken oder Tafeltücher gewesen sein können, erfordern eine größere Zurückhaltung. Auf diesen Malgründen entstehen Arbeiten von großer Innigkeit.

Die Malerei ist von Musik kaum zu trennen. Die Musik ist ihr sowohl melodische Inspirationsquelle als auch Befreiung vom Gewicht des Alltags sowie rhythmischer Motor der malenden Hand. Wer ihre Bilder sieht, versteht das und wer ihre Painting-Performance gesehen hat, konnte es erleben. Aus anfangs rein intuitiv auf den Malgrund geworfenen Flächen und Linien entwickelt sie weibliche Rundungen, Gesichter und ausdrucksstarke Augen. Das passier auf geradezu verblüffende Weise von einem Augenblick zum andern.

Finissage mit Painting-Performance
Um allen, die die Vernissage verpasst haben - und allen die das Erlebnis wiederholen wollten - Gelegenheit zu bieten, folgte Martine Neubrand unserer Einladung erneut, um im Rahmen einer Finissage am 22.10.2015 eine zweite Painting-Performance darzubieten.

Martine-Neubrand-Ausstellungsfahne-2015

Prof. Ottmar Hörl

12. September 2015
VENUS
Installation im ersten Burghof der Veste Coburg
anlässlich der Coburger Museumsnacht 2015
NACHT DER KONTRASTE
"Starke Frauen, starke Töne"

Prof. Ottmar Hörl, Konzeptkünstler und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ist durch seine spektakulären Installationen weltweit bekannt geworden. Seine VENUS hat er erstmals 2005 in Offenburg präsentiert. Sie feierte 2015 ihren 10. Geburtstag auf der Veste Coburg.

Ottmar Hörls Skulpturen können in unserer Galerie erworben werden.

Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-I
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-II
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-III
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-IV

Monika Steinitz

20. Juni - 18. Juli 2015
MOPSART
Ausstellung anlässlich des 3. Coburger Mopstreffens
Galerie Späth in der Remise

"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber nicht sinnvoll" (Loriot)
Monika Steinitz´ Universum wird weitgehend vom Mops bevölkert. Die Gemälde in kraftvollen Farben und klaren Konturen stehen für eine eigenwillige künstlerische Position. Ihre MopsArt betört durch hintersinnigen Witz ebenso wie durch das neckische Spiel mit Assoziationen. Damit wird sie dem Wesen des Mopses in vollkommener Weise gerecht.

Die Künstlerin hat ihre Modelle zu Hause. Die dreifache Mopsbesitzerin und leidenschaftlich Sammlerin setzt ihr zentrales Motiv in immer neue Zusammenhänge, oft aus ihrem persönlichen Umfeld - sowohl inhaltlich im Spiel mit Begriffen in ihren Bild-Titeln, als auch malerisch. Der Mops bzw. die Möpsin tritt in mitunter surrealer Zusammenstellung mit Objekten, Landschaften, Zitaten klassischer Kunst oder bedeutungsvollen Emblemen zugleich als Protagonist und fragender Kommentator auf: Der Fachmann staunt und der Mops wundert sich...

Verwurzelt in der naiven Kunst, arbeitet die Künstlerin zunehmend mit Elementen der PopArt. Dies sind insbesondere die Reihung der Motive durch Wiederholung und Variation und die Verwendung von reinen, klaren Farbflächen. Dabei sind Serien mit dem gleichen Motiv in unterschiedlichesten Farbstellungen auch gelegentlich in einem Gemälde konzentriert, in dem das Leitmotiv seriell in Reihung auftritt. Doch anders als bei den bekannten PopArt-Künstlern, die ihre Serien im Siebdruckverfahren herstellen, ist bei Monika Steinitz alles liebevoll von Hand gemalt. Die seltene Mischung von herzlich-inniger Naivität und herausfornder Poppigkeit, subtil gewürzt mit feinsinnigem Humor und einer Prise Selbstironie macht die Kunst von Monika Steinitz zu etwas Besonderem, das nicht nur Mopsliebhaber begeistert.

3. Coburger Mopstreffen 2015
Eröffnung Sa, 20. Juni, 10.00 Uhr
durch Nora Meixner und Monika Steinitz in der Galerie Späth
anschließend Mops-Spaziergang durch die Innenstadt
zur Buchhandlung Riemann mit Begleitprogramm

Ein Team von ITV war mit vor Ort. Hier geht´s zum Beitrag:

Monika-Steinitz--Ausstellungsfahne-Galerie-Spaeth-2015

Claudio Malacarne

23. Apr. - 23. Mai 2015
GIARDINI
Ausstellung´6
Galerie Späth in der Remise

Gärten
Gärten sind ein bezeichnendes Sujet im Kunstschaffen von Claudio Malacarne. Seine Liebe zu allem Lebendigen und zur Schönheit von Licht und Farbe findet darin besonderen Ausdruck. In kühnen, dennoch immer von hohem Geschmack getragenen Zusammenstellungen reiner Farben und breitem Pinselduktus führt er uns in seiner Malerei das Licht südlicher Sonne vor Augen. Er zeigt uns, wie es durch das Blätterdach eines Baumes dringt und wie es von schimmerndem Laub oder auf bewegten Wasserflächen vielfach gebrochen und reflektiert wird. Selbst seine Schatten leuchten wie dunkleres Licht.

Im Gegensatz zu fortschreitender Zerstörung von Natur und Landschaft ist für Claudio Malacarne das Bild der Gartenidylle ein Symbol für die ersehnte Einheit von Mensch und Natur. Im Schmuck sorgfältig kultivierter, üppig gedeihender Gewächse ist der Garten ihm eine Oase der Ruhe und inneren Einkehr. Geschützt vor den Unbilden des Allgags ist der Garten Rückzugsort der Natur, Hort der Schönheit des Lebens, der alle Sinne berührt und darüberhinaus auch Leben schenkt - mit seinen Früchten, Düften und reiner Luft zum Atmen.

Gärtner - gleich ob mit Spaten oder Pinsel - gelten als glückliche Menschen, die im Einklang mit sich selbst und mit ihrer Welt stehen. Mit seinen Gartenbildern möchte uns Claudio Malacarne an diesem Glück teilhaben lassen, indem er uns die Poesie und die Kostbarkeit von Baum, Strauch und Blume vor Augen führt. Darüberhinaus möchte er uns motivieren, auch selbst mehr zu "Gärtnern" unserer Welt zu werden.

Glück und Gelassenheit
Der Ausdruck von Glück und Gelassenheit, gepaart mit hoher Würde, zeichnet auch seine figürlichen Sujets aus. Bekannt ist er vor Allem für seine Gemälde von Kindern, die in kristallklarem Wasser spielen - Inbegriff von Unbeschwertheit und Hingabe an den Augenblick. Eindrucksvoll sind auch seine Tiere, die er in der Reinheit ihres Daseins in leuchtenden Farben protraitiert.

Claudio Malacarne hat seine Ausstellung bei uns persönlich eröfnet.

Malacarne-Claudio/Fahne-2015

Bodo W. Klös

20. Nov. - 31. Dez. 2014
HOMMAGE AN BOB DYLAN - und mehr...
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Der Graphiker Bodo W.
Bodo W. Klös ist v.A. in Frankreich und Deutschland bekannt und geschätzt für seine Arbeiten aus den Tehmenkreisen Rabe und Akt. Hier setzt er mit feinem Strich und Augenzwinkern die großen Freuden ebenso wie die kleinen Unzulänglichkeiten des Daseins lustvoll ins Bild. Wein, Weib und Gesang: neben - vorwiegend französisch geprägten - Tafelfreuden gehört seine Liebe aber auch der Musik. Seit einigen Jahren entsteht eine fortlaufende Serie von Musiker-Portraits, aus der Bob Dylan mit einem eigenen, noch offenen Zyklus besonders herausragt. "Dylan hören, ist wie heimkommen", bekennt Bodo W. Klös.

Klös und Dylan begegnen sich nicht nur auf dem Gebiet der Musik, sondern auch auf dem der Literatur. Die Brücke bildet Arthur Rimbaud. Beide haben sich von Rimbaud inspirieren lassen. Von ihm ist der Aphorismus "Ich ist ein anderer" überliefert. Die Wandelbarkeit des "Ich", das Aufgeben und die Neufindung der eigenen Persönlichkeit unter veränderlichen Prämissen ist ein wesentlicher Zug im Leben Rimbauds wie Dylans.

Bür Bodo W. Klös ist dies der Kern mehrerer Werkreihen. Die über Bob Dylan bildete mit 24 Graphiken, die von der Musik und den Texten dieses großartigen Musikers und Poeten inspiriert ist, den Schwerpunkt der Ausstellung mit insgesamt 72 Arbeiten.

In diesem Zusammenhang gehören auch Serien und Einzelblätter, in denen er sich mit der Maskerade, dem Theater und der Bühne, auf der wir täglich agieren, auseinandersetzt.

Es entstehen beispielsweise Radierungen mit variierten Übermalungen, in denen jede eine andere Gemütslage ausdrückt oder Serien mit Portraits aus unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Dargestellten. Besonders raffiniert sind Serien, in denen die Druckplatten fortlaufend überarbeitet und mit neuen Elementen mehr und mehr bereichert werden - bis zur völligen Auslöschung des Erkennbaren im Gestöber alles überwuchernder Lineaturen. Hier wird ein Vanitas-Gedanke ganz deutlich, der in den Arbeiten Bodos bei allem Humor immer irgendwo präsent ist und mit der er eine pholosophische Tiefgründigkeit in seine sonst lebensbejahenden und genussfreudigen Werke legt.

Bei alle dem ist Bodo sich selber treu geblieben. Er hat seine Radier- und Zeichentechnik in jahrzehntelanger Arbeit vervollkommnet und sich so einen bedeutenden Rang unter der Gilder der Graphiker erobert. Man erkennt ihn wieder und freut sich, wenn man ihn sieht - in seinen Werken wie in seiner Person. Und so hießen wir ihn nun schon zum siebten Male in unserer Galerie herzlich willkommen.

Zur Ausstellungseröffnung bot Bodo W. Klös eine Druckvorführung an der Handpresse dar. Aufgelegt wurde ein Blatt mit dem Titel "Trescouvieux", das - wen sollte es wundern - aus dem Entwurf für ein Weinetikett hervorgegangen ist.

Bodo-W-Kloes--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spth

JANOSCH

25. Sept. - 25. Okt. 2014
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Janosch
- dieser Name öffnet Herzen und ruft Erinnerungen wach an den gelb-schwarz gestreiften Tiger, der seinen Freund, den kleinen Bären und ihrem langen Weg nach Panama. An Onkel Poppoff, der auf Bäume fliegen kann oder die Maus Schimanski, die unglaublich viel Kraft in der rechten Pfote hat. Seine Kinderbücher handeln von Freundschaft und Liebe, von kleinen Tieren, für die das Wenige, was sie haben, das große Glück bedeutet. Rund 300 Bücher schrieb und zeichnete der Kinderbuchautor, Schriftsteller und Illustrator. In seinen Geschichten spiegelt sich oft sein Seelenleben wider, wenn er von den starken Kleinen, den Außenseitern und Kautzen erzählt, die sich mal anrührend, mal mutig und oft sehr weise durchs Leben schlagen.

Doch Janosch schreibt und malt nicht nur Kinderbücher, zu seinem Werk gehören auch Radierungen und Grafiken aus dem Erwachsenenleben: oft erotisch, kritisch und fast immer liebevoll. Als Zeichner schaut der Künstler hinter die Fassaden seiner Mitmenschen und seiner eigenen Haut: in seinen Bildern grantelt er über die selbst empfundene Dominanz des weiblichen Geschlechts oder prangert die erdrückende, emotionale Last seiner katholischen Erziehung an.

Janosch ein verhinderter Romantiker?
Viele Zeichnungen erzählen von seiner erlebten Verzweiflung und unerfüllter Sehnsucht, aber auch von der Suche nach Liebe und Klarheit. 170 seiner eindrucksvollsten Radierungen und Unikate zeigt die Galerie Späth von 24. September bis 25. Oktober 2004 in der Remise in Coburg. Darunter auch Unikate und Motive, die bisher noch nicht öffentlich gezeigt wurden. Janosch nennt sich selbst einen Aussteiger, Anarchisten und bekennenden Autisten, der sich eigentlich schon vor drei Jahren in den Ruhestand seiner Hängematte verabschieden wollte, passen zum 80sten Geburtstag. Aber Stillstand ist nicht sein Geschäft - seit einem Jahr zeichnet Janosch eine wöchentliche Kolumne im Zeit-Magazin und setzt sich als "Wondrak" mit dem politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen auseinander.

Text: Ires Kroon-Lottes, Dipl. Journalistin

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Jörg Länger

13. Sept. 2014
LÄNGER BEI SPÄTH
Ausstellung Schloss Ehrenburg - Weißer Saal
im Rahmen der Coburger Museumsnacht
NACHT DER KONTRASTE
"Sein und Schein"

ab 15. Sept. - 11. Okt.
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Informationen zur Person und zur Kunst Jörg Längers finden Sie auf den beiden Plakaten rechts. Mit einem Klick können Sie sie auf ein lesbares Format vergrößern.

Jörg Länger hat seine Ausstellung auf Schloss Ehrenburg persönlich eröffnet.

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Joerg-Laenger--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth
Joerg-Laenger--KurzueberLaenger--Galerie-Spaeth
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Claudio Malacarne

22. Mai - 21.- Juni 2014
I SENSI LIQUIDI
Ausstellung ´5
Galerie Späth in der Remise

Licht und Farbe
Kaum einer versteht es wie Claucio Malacarne, Lichtbrechungen, Spiegelungen und Reflexe des Sonnenslichtes auf der bewegten Wasseroberfläche darzustellen.

Unbekümmert um allzu exakten Naturalismus setzt er mit breitem Pinselduktus reine Farben hoher Leuchtkraft gegeneinander. Getragen von einem erlesenen Geschmack sind seine Bilder in ihrer harmonischen Farbenpracht erfüllt von südlichem Licht und Wärme. Selbst seine Schatten sind dunkleres Licht. Nicht selten arbeitet er mit skizzenhaften Elementen und erreicht damit eine besondere Dynamik und Spontaneität.

Das Wasser als Element ist ihm Sinnbild des Lebens. Seine jugendlichen Figuren, die sich im Wasser tummeln, sind Ausdruck von Ungeschwertheit und Lebensfreude. Claudio Malacarne gelingt es in seiner Kunst, ein Gefühl der reinen Freude und einer inneren Gelassenheit einzufangen, wie wir es sonst nur in südlich-sonnigen Ferientagen zu finden hoffen.

Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine Welt traumhafter Üppigkeit. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugen.

Und damit gewinnt er Freunde und Kunstsammler in Europa und in den USA

Der Künstler hat seine Ausstellung bei uns persönlich eröffnet.

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth

FREIZÜGLICHKEITEN

13. Feb. - 15. März 2014
Ansichten zum Thema Akt
mit Werken von:

Jost Heyder . Bodo W. Klös . Martin Konietschke . Jolanta Groffik . Torsten Paul . Florian Tschernitschek . Jürgen Görg . James Rizzi . Anne Friederichsen . Dagmar Zemke . Leila Kazemi . Liliana Merlin-Frevel . Walter Bauer. Kostas Aggelakis

Mit dieser Ausstellung feierten wir unser 20-jähriges Firmenjubiläum und das 10-jährige Bestehen der Galerie Späth in der Remise. Vierzehn Künstler feierten mit uns rund um das klassische Thema Akt und präsentierten Werke auf Leinwand, Papier und in Bronze. So einheitlich das Thema, so vielgestaltig die künstlerischen Temperamente und ihre Werke.

Das facettenreiche Spektrum reichte von der expressionistischen Eleganz der Gemälde Jost Heyders über die üppige Formenwelt der Bronzen Martin Konietschkes, die heiter-spielerischen Graphiken James Rizzis, deftige Radierungen von Bodo W. Klös, altmeisterlichen Gemälden von Florian Tschernitschek, flotte Skizzen von Torsten Paul und Anne Friederichsen, humorvollen Versteckspielen der Fotokunst Liliana Merlin-Frevel, Ernst und Sinnlichkeit der Gemälde von Kostas Aggelakis und Jolanta Groffik, farbintensive Ölmalerei von Walter Bauer und zarter Sinnlichkeit der Arbeiten von Jürgen Görg bis zur Exotik der Holzschnitte von Dagmar Zemke und photorealistischen Kohlezeichnungen der Studentin Leila Kazemi.

Die meisten der Künstler waren zur Ausstellungseröffnung anwesend und krönten die Vernissage mit einer spontanen Performance:
Aus einem Rotweinfleck auf einer Tischdecke entstand ein Gemeinschaftswerk fast aller an der Ausstellung beteiligten Künstler mit Skizzen in Farbstift auf Damast...

Freizueglichkeiten--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth

James Rizzi

11. Okt. - 31. Dez. 2013
verlängert bis 31. Jaan. 2014
RETROSPEKTIVE
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Bereits 2008 war James Rizzi mit einer umfangreichen Ausstellung bei uns zu Gast. Damals durfte er sich im Goldenen Buch der Stadt Coburg verewigen - sicher einer der ungewöhnlichsten und wertvollsten Einträge überhaupt.

2012 wollte er uns erneut besuchen, doch dazu kam es tragischerweise nicht. Weihnachten 2011 starb er völlig überraschend in seinem New Yorker Atelier mit 61 Jahren.

Wir widmeten ihm eine umfangreiche Retrospektive mit 140 Werken aus seinem Nachlass, darunter auch ältere Originalgraphiken, die bei uns erstmals öffentlich gezeigt wurden. Stellvertretend eröffnete Bernd Feil, langjähriger Freund und Editeur Rizzis, die Ausstellung.

James-Rizzi--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

JÜRGEN GÖRG

7. Nov. - 7. Dez. 2013
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Grazile Eleganz
Jürgen Görg feiert in seinen Werken die Anmut und Sinnlichkeit der Frau. Er setzt seine Modelle als jugendlich zarte Figuren in feinem Linienduktus und delikater Farbigkeit in Szene. In seiner skizzenhaften, gleichwohl dynamischen wie zurückhaltenden Darstellung deutet er mehr an, als er ausformuliert. Er lässt eine erotische Komponente, die Teil vieler seiner Arbeiten ist, nur fein anklingen, nie beherrschend für das Bild werden. Damit verleiht er der Phantasie Flügel, er evoziert Stimmungen, erzählt Geschichten.

Gleiches gilt auch für seltene Stilleben und Blumendarstellungen. Er entwickelt seinen Stil, der die Schönheit kultiviert und selbst alltägliche Sujets auf eine sphärische Ebene hebt.

Seine Werke sind Ausdruck von graziler Eleganz udn verhaltener Sinnlichkeit. Damit ist Jürgen Görg international erfolgreich und erfreut sich der Anerkennung von Sammlern und Kunstfreunden.

Der Künstler eröffnete persönlich seine Ausstellung in unserer Galerie.

Juergen-Goerg--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

Uli Präcklein

7. Juli - 8. Aug. 2013
verlängert bis 31. Aug. 2013
SAMBA?
COBURG - BRASILIEN - LEBENDIGE GESCHICHTE
Austellung auf Schloss Callenberg


Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha lud ein:
Schloss Callenberg öffnete seine Türen zu einer besonderen Fotoausstellung als Begleitung zum Sambafestival in Coburg. In diesem Rahmen zeigte die Coburger Fotografin Uli Präcklein (Logen Five) in den historischen Räumen von Schloss Callenberg großformatige Aufnahmen aus einzigartigen Perspektiven.

Entstanden sind die Bilder bei einem Fotografieprojekt über das Sambafestival 2011 in Zusammenarbeit mit Rolf Beyersdorf (Terra Brazil). Ein Bildband dazu ist erhältlich. Die Ausstellung bezog unter dem Titel "Coburg-Brasilien - lebendige Geschichte" die gemeinsame Geschichte von Coburg und dem brasilianischen Kaiserhaus mit ein.

Die Ausstellung wurde initiiert von Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha und von Rolf Beyersdorf, Terrabrazil. Unterstützend wirkten mit: VR-Bank Coburb eG, Deutsch-Brasilianische Gesellschaft, printlive, logan five, Galerie Späth

Uli-Praecklein--Ausstellungsplakat-2013--Galerie-Spaeth

Claudio Malacarne

25. April - 25. Mai 2013
I COLORI DELLA LUCE
DIE FARBEN DES LICHTS
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Licht und Farbe
Die Bilder Claudio Malacarnes rufen ein Gefühl der reinen Freude hervor. In ihrer harmonischen Farbenpracht, gepaart mit einem erlesenen Geschmack führen sie uns eine  Welt vor,  wie wir sie uns erträumen: paradiesisch, lichtdurchflutet, voller Wärme und von großer innerer Gelassenheit. Im freien Spiel zwischen Naturalismus und Abstraktion setzt der Künstler mit breitem Pinselkuktus reine Farbflächen gegeneinander. In manchen Arbeiten sind Farbflächen durch dunkle Linien gefasst, die den Gemälden einen mosaikartigen Charakter verleihen und die Leuchtkraft der Farben noch steigern. In anderen ist das Motiv nur im Bildzentrum fokussiert - nach außen zerstiebt alles in Farbe und Licht.

Kaum einem wie ihm gelingt es in seinen Schwimmbad- und Strandszenen, den Tanz der Reflexe des Sonnenlichts auf der bewegten Wasseroberfläche einzufangen. Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine Welt traumhafter Üppigleit. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugen.

Claudio Malacarne eröffnete persönlich seine Ausstellung in unserer Galerie.

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

Eva Hoffmeister - Skulpturen
Günther Hermann - Graphik und Malerei

7. März - 6. April 2013
BAUMGESTALTEN
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Eva Hoffmeister
Im Zentrum der künstlerischen Arbeiten Eva Hoffmeisters steht die Skulptur. Treibholz, gesammelt in den Auwäldern an Rhein und Neckar, verarbeitet die Künstlerin mit Köpfen und Gliedmaßen aus keramischem Material zu ausdruckstarken Gestalten. In ihrer unverfremdeten Naturhaftikgeit erscheinen sie wie tänzerisch leichte Erd- und Waldgeister, die sich aus dem Reich der Phantasie in die Realität verirrt haben.

Konsequenterweise hat sie das Spiel mit Assoziationen, Materialien, Bewegtheit und erzählerischen Elementen zum Marionettenbau geführt. Dabei gestaltet sie individuelle Charaktere mit portraithaften Zügen, sogar als Auftragsarbeiten. Für die Ausstellung in der Remise hatte sie eigens ein porminentes Paar kreiert: Queen Viktoria und Prinzgemahl Albert. Sie wurden im Rahmen eines improvisierten Stücks zur Vernissage vorgestellt.

Günther Hermann
Günther Hermann entführt uns in eine lichtdurchflutete Bilderwelt, die von üppig grünender Vegetation geprägt ist. Mit genauer Beobachtungsgabe, viel Liebe zum Detail und unendlicher Geduld entstehen Bilder, die jedes Foto in den Schatten stellen. Uralte Bäume mit rissiger Borke und weit ausladenden Ästen, Blumen in leuchtenden Farben, Gemäuer im Sonnenlicht ider im grünen Laubschatten - all dies fängt Günther Hermann in seinen Werken ein. Sie sind von einer solchen Unmittelbarkeit, dass man meint, die Hitze eines Sommertages spüren oder das Zirpen der Grillen hören zu können.

Verblüffend ist die Technik: Alle Farbwerte sind in die Grundfarben rot-gelb-blau zerlegt und werden in Aquatinta-Technik bereinander gedruckt. Die Mischtöne entstehen erst auf dem Blatt. Günther Hermann hat in jahrelanger Erfahrung die Technik des Dreifarbendrucks für sich perfektioniert. Mit der gleichen Detailfreude entstehen auch Aquarelle und Gemälde in Öl und Acryl. Manchen gibt er mit einer Grundierung aus Quarzsand und Kreide eine ganz besondere Struktur und Leuchtkraft.

Zur Vernissage führte er dem staunenden Publikum die Technik des Dreifarbendrucks an einer Handpresse vor.

Eva-Hoffmeister-Guenther-Hermann--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth.
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