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Galerie Späth Ausstellungen Rückschau

Galerie Späth · Ausstellungen Rückschau

James Francis Gill

26. Oktober– 25. November 2017
MASTER OR POP ART
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Back to Coburg
Der weltweit bekannte und geachtete Künstler und Mitbegründer der American Pop Art James Francis Gill war bereits zum zweiten mal bei uns zu Gast. Er war von dem Empfang, der ihm in Coburg 2016 bereitet wurde, so angetan, dass er sich auch 2017 eine Ausstellung bei uns gewünscht hat.

Gerne sind wir diesem Wunsch nachgekommen und haben ihm eine neue Ausstellung gewidmet. Mit Freude konnten wir den 83-jährigen Künstler zur Vernissage persönlich begrüßen. Er stand an diesem Abend für persönliche Gespräche und Widmungen auf seinen Werken zur Verfügung. Präsentiert haben wir 12 Unikate und eine Vielzahl an Serigraphien aus seiner späten Schaffensphase, darunter 14 Neuerscheinungen.

Wir bedanken uns herzlich für das Interesse und den Zuspruch, der ihm entgegengebracht wurde, insbesondere beim Coburger Tageblatt, der Neuen Presse und dem Wochenspiegel für die ausführliche Berichterstattung.

James Francis Gill in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/gill-james-francis

Gill-JamesFrancis--Ausstellungsfahne-2017--Galerie-Spaeth

Wieland Prechtl

12.07. - 12.08.2017
ENTRÜCKUNG
Studio-Ausstellung im Foyer der VR-Bank,
Theaterplatz, Coburg

Musik und Malerei
im Rahmen der KLANGGRENZEN
2. interdisziplinäres Kammermusikfestival Coburg

Neun imaginäre Landschaften von Wieland Prechtl
verschmolzen am Vernissage-Abend in ihren Farbtönen
mit den Klangfarben von drei Kompositionen:
Johann Sebastian Bach: 1. Suite für Violoncello G-Dur, BWV 1007
Wolfgang Amadeus Mozart: Duo für Violine und Viola, KV424
Arnold Schönberg: 2. Streichquartett, op.10

Es spielten:
Martin Emmerich, Violine - Daniela Steinmetz, Violine, Andreas Hilf, Viola - Heiner Reich - Violoncello - Kora  Pavelic, Gesang

Mehr zur Konzertreihe unter:
http://www.klanggrenzen.de/home

Wieland Prechtl in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/wieland-prechtl

Prechtl-Wieland/Prechtl-Out-of-the-dark-V-Mischtechnik-auf-Hartfaser-140x100cm

Wieland Prechtl
OUT OF THE DARK - V
Mischtechnik auf Malplatte  .  140 x 100 cm

JÜRGEN GÖRG

4. Mai - 3. Juni 2017
Ausstellung in der Galerie Späth,
Wiesenstraße 22, Coburg

Bereits 2006 und 2013 war Jürgen Görg bei uns zu Gast. Er hat durch seine Kunst und seine Persönlichkeit treue Freunde in Coburg gewonnen. Jürgen Görg feiert international Erfolge. Sein Fokus richtet sich in den letzten Jahren zunehmend auf Großbritannien und Florida/USA. Nachdem er im Februar und März zwei sehr erfolgreiche Ausstellungen in den USA hatte, freuen wir uns umso mehr,  dass der Künstler auch 2017 unserer Einladung nach Coburg gefolgt ist. Neben ausgewählten Graphiken konnten wir Gemälde und Papierarbeiten präsentieren, die erstmals öffentlich zu sehen waren. Jürgen Görg hat seine Ausstellung bei uns persönlich eröffnet.

Grazile Eleganz
Jürgen Görg kultiviert in seinen Werken mit feinem Linienduktus und zarter Farbigkeit die Schönheit und Anmut an sich. Figuren von tänzerischer Leichtigkeit und graziler Eleganz scheinen wie gemalte Musik schwerelos in Lichträumen zu schweben.

Dabei formuliert er seine Formen nie ganz aus. Linien und Farben verdichten sich und lösen sich wieder auf. Jürgen Görg versteht es meisterhaft, auf diese Weise die Phantasie zu beflügeln. Gewissermaßen entstehen die Bilder erst im Betrachter.

In grazilen Frauenfiguren von einer delikat zurückhaltenden Sinnlichkeit feiert er die blühende Jugend, die sich ihrer selbst kaum bewusst ist, während in seltenen, überaus zarten Blumenstilleben auch ein Gedanke an die Verletzlichkeit und Vergänglichkeit des Lebens mitschwingt.

Damit ist Jürgen Görg international erfolgreich und erfreut sich der Anerkennung von Sammlern und Kunstfreunden.

Jürgen Görg in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/juergen-goerg

Juergen-Goerg--Ausstellungsfahne-2017--Galerie-Spaeth

Bodo W. Klös & Angelika Littwin Pieper

24. November - 23. Dezember 2016
Ausstellung in der Galerie Späth,
Wiesenstraße 22, Coburg

Angelika Littwin-Pieper
AUGENBLICK - Skulptur
Die in Toronto und München ausgebildete Künstlerin wurde von Lothar Günther Buchheim als femininer George Grosz bezeichnet.  Aus Schwemmholz, Keramik und Bronze schafft sie mit Witz und scharfer Beobachtungsgabe Charakterfiguren von bestechender Ausdruckskraft. Absurdes, Humoristisches, Zeitkritisches, aber auch Schmerz, Wissen und kontemplative Ruhe kennzeichnen ihre altmeisterlich erscheinenden Skulpturen.

Bodo W. Klös
SCHUHTICK - Graphik
Der für seine Raben und Akte bekannte Künstler widmet sein aktuelles Buchobjekt dem Schuh. Es ist eine auf Papier gebrachte Ode an die Welt der Schuhe - vom elegant-erotischen High Heel bis zum derben Wanderschuh, dem der Träger auf langen Touren seinen besonderen Charakter einbeschrieben hat. Neben dem raffiniert ausgestattetem Buchobjekt wurden Zeichnungen und Druckgraphik präsentiert.

Die beiden Künstler lernten sich erst bei der Eröffnung ihrer Ausstellung bei uns persönlich kennen. Wir freuen uns sehr, dass es in der Folge  im November 2017 eine zweite gemeinsame Ausstellung in Salzburg gegeben hat.

Angelika Littwin-Pieper und Bodo W. Klös in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/littwin-pieper
https://galerie-spaeth.com/bodo-kloes

Littwin-Pieper-Angelika/Littwin-Pieper-3Damen
Bodo-Kloes-JosefinesSchuh-Mischtechnik-auf-Papier

James Francis Gill

29. September – 29. Oktober 2016
MASTER OR POP ART
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Sowohl das Coburger Tageblatt wie auch die Neue Presse Coburg haben uns mit Ihren niveauvollen Beiträgen dankenswerter Weise unterstützt:

"Marilyns Lippen brennen weiter" CT Coburg
eine wunderschöne und sehr bildhaft beschreibende Headline im „Coburger Tageblatt“ von Feuilleton-Redakteurin Carolin Herrmann - Sie hat es auf den Punkt gebracht. James Francis Gill hat mit seiner Performance hier in Coburg alle Erwartungen der Besucher in der Galerie-Späth noch übertroffen, die „brennenden Lippen von Marilyn“ waren Wirklichkeit - James Francis Gill hat es uns gezeigt.

"Vertraute Gesichter in neuen Metamorphosen" NP Coburg
Redakteur Dieter Ungelenk, Neue Presse, schreibt von „vertrauten Gesichtern und neuen Metamorphosen“ und Sätze von J.F. Gill wie: „Ich war plötzlich unter den TOP 20“ erzählt Gill, und lächelt dabei so entspannt und allürenfrei, wie es wohl nur einer kann, der auf dem Boden geblieben ist…

Danke für die tolle redaktionelle Betreuung !

James Francis Gill in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/gill-james-francis

Galerie Späth Rückschau Ausstellung James Francis Gill

Galerie Späth, das Video zur Ausstellungseröffnung

mit James Francis Gill und seiner Betrachtung zur "Coburger Bratwurst" ...
Wir bedanken uns beim BR für die Überlassung des Videos zur Ausstellungseröffnung.

Martine Neubrand

10. Sept. 2017
LIVE-PERFORMANCE
Coburger Museumsnacht 2016
NACHT DER KONTRASTE
"Unsere Welt: fremd und vertraut"

Die eslässische Künstlerin Martine Neubrand performte auf Einladung der Galerie Späth mehrere Acts an unterschiedlichen Orten. Sie setzte insbesondere mit ihrer Performance in der "Reithalle" gemeinsam mit dem Ballettensemble des Coburger Landestheaters einen Höhepunkt der Museumsnacht.

Martine Neubrand entwickelt in ihrer Kunst aus "fremden" abstrakten Farbspuren und Linien, die sie spontan auf die Malfläche wirft, Formen, die uns "vertraut" erscheinen: Weibliche Rundungen und Gesichter mit ausdrucksvoll blickenden Augen. Das geschieht in einer verblüffenden Geschwindigkeit. Dabei lässt sie sich von kraftvoller barocker Opernmusik inspirieren und leiten. So wird der Entstehungsporzess eines Bildes selbst zum Kunstwerk.

Bei vollem Haus, inspirierender Musik und einem mitgehendem Publikum brachte sie in souveräner Art und mit großer Spontanität ausdruckstarke Zeichnungen zu Papier. Hier Bilder ihrer Performances und im Interview mit iTV-Coburg.

Martine Neubrand in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/martine-neubrand

Martine-Neubrand--Performance-auf-dem-Schlossplatz--Museumsnacht-Coburg-2016
Martine-Neubrand--Performance-im-Landestheater--Museumsnacht-Coburg-2016
Martine-Neubrand--Interview-mit-iTV-Coburg--Museumsnacht-Coburg-2016

Detlev Bertram, Glaskünstler

September 2016

Galerie Späth, Detlev Bertram zeigte "Glas-ART"


Glaskunst von Detlev Bertram im Palmenhaus
.
Das Grünflächenamt der Stadt Coburg hat der Galerie Späth und ihrem Künstler Detlev Bertram im Rosengarten Tür und Tor geöffnet. Ein schönerer Ort für diese sehenswerte Ausstellung hätte nicht gefunden werden können. Glas, Kunst, Pflanze und Licht gehen hier eine innige Verbindung ein. Ohne die schützende Glashülle des Palmenhauses wären die wertvollen Pflanzen in unseren Breiten nicht überlebensfähig. Das mundgeblasene Glas der Objekte von Detlev Bertram trägt aufgrund der handwerklichen Herstellungsweise Strukturen in sich, die ganz organisch wirken, die jede Scheibe einzigartig machen.

Das Licht belebt beide:
lässt Pflanzen wachsen und bringt das farbige Glas zum Leuchten. 


Galerie Späth - Event - Detlev Bertram

Werner Neitzel

31. 05. - 09. 07. 2016
WERBEGRAPHIK DER 1960er UND 1970er JAHRE
Werkschau in der Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg

Werner Neitzel ist einer der renommiertesten Werbe- und Graphikzeichner Deutschlands. Der inzwischen über 80-jährige, heute in Coburg lebende Altmeister hat in den 1960er und 1970er Jahren die Plakatkunst entscheidend mit geprägt. Er selbst bezeichnet seine Arbeiten als "gebundene Kunst". Von Seiten der Auftraggeber war er an klare Vorgaben über das Produkt gebunden - das Design der Werbebotschaft stand ihm aber weitgehend frei. Mit seiner gestalterischen Handschrift, die variationsreich von skizzenhafter Leichtigkeit bis zu fein ausgearbeiteten Bildern reicht, hat er den Geist der Zeit getroffen - und mit bestimmt. Das beweist sein Erfolg. Seine Plakate hingen an jeder Litfaßsäule. Er hat für viele große Häuser gearbeitet und ihr Erscheinungsbild mit geprägt - etwa Seidensticker, Dornbusch, Loewe Opta, Tucher, Stollwerck, Schloss Vaux u.v.A.

Anlässlich der Coburger Designtage 2016 widmeten wir Werner Neitzel eine Werkschau in unserer Galerie Ketschengasse 17 in Coburg. Angesichts ausgewählter Beispiele seiner unglaublich vielen und vielseitigen Arbeiten, überwiegend aus den 1960er und 1970er Jahren wurde die positive Aufbaustimmung und die Lebensfreude der Wirtschaftswunderzeit wieder lebendig. Die Ausstellung wurde ergänzt durch veredeltes Gebrauchsglas, das die Designerin Ursula Neitzel in den 1980er Jahren im Glaswerk Schmiedefeld (Thür.) entworfen hat.

Werner Neitzel in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/werner-neitzel

Neitzel-Ausstellungsfahne-2016

MIHO

18. Februar - 19. März 2016
UNDER COVER

INTOXICOLOURED MUSIC STARS BY MIHO & ALBUM COVER ART
Ausstellung Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg

Vinyl Spezial
mit KuKi Lichtenfels
Plattenbörse - Plattenwaschen - Beratung
Donnerstag, 17. März 2016

MIHO - Pseudonym eines Künstlers, der unerkannt bleiben möchte. Seine Bilder treten dafür um so mehr hervor und sorgen schon in weiten Kreisen für Furore. In großen Formaten bannt er Persönlichkeiten, die uns prägten, auf die Leinwand. Seine Farben - und nocht selten auch die Züge seiner Progagonisten - sind wild, rauschhaft, geradezu extatisch. Dementsprechend nennt er seinen Stil "intoxicolorisch". Damit trifft er insbesondere mit seinen Portraits von Rockstars genau ins Schwarze. Darstellung, Idol und Legende steigern sich gegenseitig zu einer geradezu explosiven Wirkung.

Den gemalten Music Stars ist eine museale Sammlung originaler Plattencover gegenübergestellt. Seit der Renaissance des Vinyls genießen auch die Hüllen der Platten wieder besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Sie sind nicht nur Ausdruck ihrer Zeit. Viele sind legendär, haben Kult, ja Kunststatus. Für die gezeigte Album Cover Art zeichnet KuKi Lichtenfels e.V. verantwortlich. Die Cober sind Schätze, die aus Privatsammlungen zur Verfügung gestellt wurden. Begleittexte bieten Informationen über deren Geburtsstunden und so manches Detail, das damit zusammenhängt.

miho-Ausstellungsfahne-2016

Martine Neubrand

24. Sept. - 24. Okt. 2015
la FEMME

Ausstellung in der Galerie Späth
Remise, Wiesenstraße 22, Coburg

Vollblutkünstlerin
Am 24. Sept. 2015 konnten die Vernissage-Gäste in Martine Neubrand eine wahre Vollblutkünstlerin kennenlernen. Die 1951 geborene Mulhouserin hat sich nach Aufenthalten an verschiedenen Orten in Frankreich, auf den Kanarischen Inseln und im Tessin 1983 der Künstlergruppe "Arc-en-ciel" (Regenbogen) angeschlossen und später im Elsass ihr eigenes Atelier gegründet. Neben der Malerei, die die charismatische Künstlerin als nur eines ihrer Ausdrucksmittel nennt, improvisiert sie mit Synthesizer und nonverbalem Gesang und widmet sich - wen wundert´s - leidenschaftlich der französischen Kochkunst. Sie verkörpert das, was Oscar Wilde mit den Worten zum Ausdruck gebracht hat: Die Künste haben einen Zweck, nämlich den, der höchsten Kunst zu dienen - der Kunst zu leben.

Ihre Bilder entstehen in einem Fluss voller Lebendigkeit und Energie. Entsprechend arbeitet sie auch nicht mit langsam trocknenden Ölfarben, sondern mit Acryl und Kreide, vorzugsweise auf Karton, der für die Leidenschaftlichkeit ihrer Arbeitsweise bestens geeignet ist. Leinwände, die in einem früheren Dasein auch Laken oder Tafeltücher gewesen sein können, erfordern eine größere Zurückhaltung. Auf diesen Malgründen entstehen Arbeiten von großer Innigkeit.

Die Malerei ist von Musik kaum zu trennen. Die Musik ist ihr sowohl melodische Inspirationsquelle als auch Befreiung vom Gewicht des Alltags sowie rhythmischer Motor der malenden Hand. Wer ihre Bilder sieht, versteht das und wer ihre Painting-Performance gesehen hat, konnte es erleben. Aus anfangs rein intuitiv auf den Malgrund geworfenen Flächen und Linien entwickelt sie weibliche Rundungen, Gesichter und ausdrucksstarke Augen. Das passier auf geradezu verblüffende Weise von einem Augenblick zum andern.

Finissage mit Painting-Performance
Um allen, die die Vernissage verpasst habe - und allen die das Erlebnis wiederholen wollten - Gelegenheit zu bieten, folgte Martine Neubrand unserer Einladung erneut, um im Rahmen einer Finissage am 22.10.2015 eine zweite Painting-Performance darzubieten.

Martine Neubrand in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/martine-neubrand

Martine-Neubrand-Ausstellungsfahne-2015

Prof. Ottmar Hörl

12. September 2015
VENUS
Installation im ersten Burghof der Veste Coburg
anlässlich der Coburger Museumsnacht 2015
NACHT DER KONTRASTE
"Starke Frauen, starke Töne"

Prof. Ottmar Hörl, Konzeptkünstler und Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg ist durch seine spektakulären Installationen weltweit bekannt geworden. Seine VENUS hat er erstmals 2005 in Offenburg präsentiert. Sie feierte 2015 ihren 10. Geburtstag auf der Veste Coburg.

Ottmar Hörls Skulpturen können in unserer Galerie erworben werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ottmar_Hörl

Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-I
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-II
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-III
Ottmar-Hoerl--Venus--Coburger-Museumsnacht-2015-IV

Monika Steinitz

20. Juni - 18. Juli 2015
MOPSART
Ausstellung anlässlich des 3. Coburger Mopstreffens
Galerie Späth in der Remise

"Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber nicht sinnvoll" (Loriot)
Monika Steinitz´ Universum wird weitgehend vom Mops bevölkert. Die Gemälde in kraftvollen Farben und klaren Konturen stehen für eine eigenwillige künstlerische Position. Ihre MopsArt betört durch hintersinnigen Witz ebenso wie durch das neckische Spiel mit Assoziationen. Damit wird sie dem Wesen des Mopses in vollkommener Weise gerecht.

Die Künstlerin hat ihre Modelle zu Hause. Die dreifache Mopsbesitzerin und leidenschaftlich Sammlerin setzt ihr zentrales Motiv in immer neue Zusammenhänge, oft aus ihrem persönlichen Umfeld - sowohl inhaltlich im Spiel mit Begriffen in ihren Bild-Titeln, als auch malerisch. Der Mops bzw. die Möpsin tritt in mitunter surrealer Zusammenstellung mit Objekten, Landschaften, Zitaten klassischer Kunst oder bedeutungsvollen Emblemen zugleich als Protagonist und fragender Kommentator auf: Der Fachmann staunt und der Mops wundert sich...

Verwurzelt in der naiven Kunst, arbeitet die Künstlerin zunehmend mit Elementen der PopArt. Dies sind insbesondere die Reihung der Motive durch Wiederholung und Variation und die Verwendung von reinen, klaren Farbflächen. Dabei sind Serien mit dem gleichen Motiv in unterschiedlichesten Farbstellungen auch gelegentlich in einem Gemälde konzentriert, in dem das Leitmotiv seriell in Reihung auftritt. Doch anders als bei den bekannten PopArt-Künstlern, die ihre Serien im Siebdruckverfahren herstellen, ist bei Monika Steinitz alles liebevoll von Hand gemalt. Die seltene Mischung von herzlich-inniger Naivität und herausfornder Poppigkeit, subtil gewürzt mit feinsinnigem Humor und einer Prise Selbstironie macht die Kunst von Monika Steinitz zu etwas Besonderem, das nicht nur Mopsliebhaber begeistert.

3. Coburger Mopstreffen 2015
Eröffnung Sa, 20. Juni, 10.00 Uhr
durch Nora Meixner und Monika Steinitz in der Galerie Späth
anschließend Mops-Spaziergang durch die Innenstadt
zur Buchhandlung Riemann mit Begleitprogramm

Ein Team von ITV war mit vor Ort. Hier geht´s zum Beitrag:
http://www.itv-coburg.de/kein-mops-kam-in-die-kueche

Monika-Steinitz--Ausstellungsfahne-Galerie-Spaeth-2015

Claudio Malacarne

23. Apr. - 23. Mai 2015
GIARDINI
Ausstellung´6
Galerie Späth in der Remise

Gärten
Gärten sind ein bezeichnendes Sujet im Kunstschaffen von Claudio Malacarne. Seine Liebe zu allem Lebendigen und zur Schönheit von Licht und Farbe findet darin besonderen Ausdruck. In kühnen, dennoch immer von hohem Geschmack getragenen Zusammenstellungen reiner Farben und breitem Pinselduktus führt er uns in seiner Malerei das Licht südlicher Sonne vor Augen. Er zeigt uns, wie es durch das Blätterdach eines Baumes dringt und wie es von schimmerndem Laub oder auf bewegten Wasserflächen vielfach gebrochen und reflektiert wird. Selbst seine Schatten leuchten wie dunkleres Licht.

Im Gegensatz zu fortschreitender Zerstörung von Natur und Landschaft ist für Claudio Malacarne das Bild der Gartenidylle ein Symbol für die ersehnte Einheit von Mensch und Natur. Im Schmuck sorgfältig kultivierter, üppig gedeihender Gewächse ist der Garten ihm eine Oase der Ruhe und inneren Einkehr. Geschützt vor den Unbilden des Allgags ist der Garten Rückzugsort der Natur, Hort der Schönheit des Lebens, der alle Sinne berührt und darüberhinaus auch Leben schenkt - mit seinen Früchten, Düften und reiner Luft zum Atmen.

Gärtner - gleich ob mit Spaten oder Pinsel - gelten als glückliche Menschen, die im Einklang mit sich selbst und mit ihrer Welt stehen. Mit seinen Gartenbildern möchte uns Claudio Malacarne an diesem Glück teilhaben lassen, indem er uns die Poesie und die Kostbarkeit von Baum, Strauch und Blume vor Augen führt. Darüberhinaus möchte er uns motivieren, auch selbst mehr zu "Gärtnern" unserer Welt zu werden.

Glück und Gelassenheit
Der Ausdruck von Glück und Gelassenheit, gepaart mit hoher Würde, zeichnet auch seine figürlichen Sujets aus. Bekannt ist er vor Allem für seine Gemälde von Kindern, die in kristallklarem Wasser spielen - Inbegriff von Unbeschwertheit und Hingabe an den Augenblick. Eindrucksvoll sind auch seine Tiere, die er in der Reinheit ihres Daseins in leuchtenden Farben protraitiert.

Claudio Malacarne hat seine Ausstellung bei uns persönlich eröfnet.

Claudio Malacarne in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/claudio-malacarne

Malacarne-Claudio/Fahne-2015

Bodo W. Klös

20. Nov. - 31. Dez. 2014
HOMMAGE AN BOB DYLAN - und mehr...
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Der Graphiker Bodo W.
Bodo W. Klös ist v.A. in Frankreich und Deutschland bekannt und geschätzt für seine Arbeiten aus den Tehmenkreisen Rabe und Akt. Hier setzt er mit feinem Strich und Augenzwinkern die großen Freuden ebenso wie die kleinen Unzulänglichkeiten des Daseins lustvoll ins Bild. Wein, Weib und Gesang: neben - vorwiegend französisch geprägten - Tafelfreuden gehört seine Liebe aber auch der Musik. Seit einigen Jahren entsteht eine fortlaufende Serie von Musiker-Portraits, aus der Bob Dylan mit einem eigenen, noch offenen Zyklus besonders herausragt. "Dylan hören, ist wie heimkommen", bekennt Bodo W. Klös.

Klös und Dylan begegnen sich nicht nur auf dem Gebiet der Musik, sondern auch auf dem der Literatur. Die Brücke bildet Arthur Rimbaud. Beide haen sich von Rimbaud inspirieren lassen. Von ihm ist der Aphorismus "Ich ist ein anderer" überliefert. Die Wandelbarkeit des "Ich", das Aufgeben und die Neufindung der eigenen Persönlichkeit unter veränderlichen Prämissen ist ein wesentlicher Zug im Leben Rimbauds wie Dylans.

Bür Bodo W. Klös ist dies der Kern mehrerer Werkreihen. Die über Bob Dylan bildete mit 24 Graphiken, die von der Musik und den Texten dieses großartigen Musikers und Poeten inspiriert ist, den Schwerpunkt der Ausstellung mit insgesamt 72 Arbeiten.

In diesem Zusammenhang gehören auch Serien und Einzelblätter, in denen er sich mit der Maskerade, dem Theater und der Bühne, auf der wir täglich agieren, auseinandersetzt.

Es entstehen beispielsweise Radierungen mit variierten Übermalungen, in denen jede eine andere Gemütslage ausdrückt oder Serien mit Portraits aus unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Dargestellten. Besonders raffiniert sind Serien, in denen die Druckplatten fortlaufend überarbeitet und mit neuen Elementen mehr und mehr bereichert werden - bis zur völligen Auslöschung des Erkennbaren im Gestöber alles überwuchernder Lineaturen. Hier wird ein Vanitas-Gedanke ganz deutlich, der in den Arbeiten Bodos bei allem Humor immer irgendwo präsent ist und mit der er eine pholosophische Tiefgründigkeit in seine sonst lebensbejahenden und genussfreudigen Werke legt.

Bei alle dem ist Bodo sich selber treu geblieben. Er hat seine Radier- und Zeichentechnik in jahrzehntelanger Arbeit vervollkommnet und sich so einen bedeutenden Rang unter der Gilder der Graphiker erobert. Man erkennt ihn wieder und freut sich, wenn man ihn sieht - in seinen Werken wie in seiner Person. Und so hießen wir ihn nun schon zum siebten Male in unserer Galerie herzlich willkommen.

Zur Ausstellungseröffnung bot Bodo W. Klös eine Druckvorführung an der Handpresse dar. Aufgelegt wurde ein Blatt mit dem Titel "Trescouvieux", das - wen sollte es wundern - aus dem Entwurf für ein Weinetikett hervorgegangen ist.

Bodo W. Klös in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/bodo-kloes

Bodo-W-Kloes--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spth

JANOSCH

25. Sept. - 25. Okt. 2014
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Janosch
- dieser Name öffnet Herzen und ruft Erinnerungen wach an den gelb-schwarz gestreiften Tiger, der seinen Freund, den kleinen Bären und ihrem langen Weg nach Panama. An Onkel Poppoff, der auf Bäume fliegen kann oder die Maus Schimanski, die unglaublich viel Kraft in der rechten Pfote hat. Seine Kinderbücher handeln von Freundschaft und Liebe, von kleinen Tieren, für die das Wenige, was sie haben, das große Glück bedeutet. Rund 300 Bücher schrieb und zeichnete der Kinderbuchautor, Schriftsteller und Illustrator. In seinen Geschichten spiegelt sich oft sein Seelenleben wider, wenn er von den starken Kleinen, den Außenseitern und Kautzen erzählt, die sich mal anrührend, mal mutig und oft sehr weise durchs Leben schlagen.

Doch Janosch schreibt und malt nicht nur Kinderbücher, zu seinem Werk gehören auch Radierungen und Grafiken aus dem Erwachsenenleben: oft erotisch, kritisch und fast immer liebevoll. Als Zeichner schaut der Künstler hinter die Fassaden seiner Mitmenschen und seiner eigenen Haut: in seinen Bildern grantelt er über die selbst empfundene Dominanz des weiblichen Geschlechts oder prangert die erdrückende, emotionale Last seiner katholischen Erziehung an.

Janosch ein verhinderter Romantiker?
Viele Zeichnungen erzählen von seiner erlebten Verzweiflung und unerfüllter Sehnsucht, aber auch von der Suche nach Liebe und Klarheit. 170 seiner eindrucksvollsten Radierungen und Unikate zeigt die Galerie Späth von 24. September bis 25. Oktober 2004 in der Remise in Coburg. Darunter auch Unikate und Motive, die bisher noch nicht öffentlich gezeigt wurden. Janosch nennt sich selbst einen Aussteiger, Anarchisten und bekennenden Autisten, der sich eigentlich schon vor drei Jahren in den Ruhestand seiner Hängematte verabschieden wollte, passen zum 80sten Geburtstag. Aber Stillstand ist nicht sein Geschäft - seit einem Jahr zeichnet Janosch eine wöchentliche Kolumne im Zeit-Magazin und setzt sich als "Wondrak" mit dem politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen auseinander.

Text: Ires Kroon-Lottes, Dipl. Journalistin

Janosch in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/janosch

Janosch-Ausstellungsfahne-2014_Galerie-Spth.jpg

Jörg Länger

13. Sept. 2014
LÄNGER BEI SPÄTH
Ausstellung Schloss Ehrenburg - Weißer Saal
im Rahmen der Coburger Museumsnacht
NACHT DER KONTRASTE
"Sein und Schein"

ab 15. Sept. - 11. Okt.
Ausstellung Galerie Späth in der Remise

Informationen zur Person und zur Kunst Jörg Längers finden Sie auf den beiden Plakaten rechts. Mit einem Klick können Sie sie auf ein lesbares Format vergrößern.

Jörg Länger hat seine Ausstellung auf Schloss Ehrenburg persönlich eröffnet.

Joerg-Laenger--Barfuperfornance-2014--Galerie-Spaeth
Joerg-Laenger--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth
Joerg-Laenger--KurzueberLaenger--Galerie-Spaeth
Joerg-Laenger--LaengerueberLaenger--Galerie-Spaeth.jpg

Claudio Malacarne

22. Mai - 21.- Juni 2014
I SENSI LIQUIDI
Ausstellung ´5
Galerie Späth in der Remise

Licht und Farbe
Kaum einer versteht es wie Claucio Malacarne, Lichtbrechungen, Spiegelungen und Reflexe des Sonnenslichtes auf der bewegten Wasseroberfläche darzustellen.

Unbekümmert um allzu exakten Naturalismus setzt er mit breitem Pinselduktus reine Farben hoher Leuchtkraft gegeneinander. Getragen von einem erlesenen Geschmack sind seine Bilder in ihrer harmonischen Farbenpracht erfüllt von südlichem Licht und Wärme. Selbst seine Schatten sind dunkleres Licht. Nicht selten arbeitet er mit skizzenhaften Elementen und erreicht damit eine besondere Dynamik und Spontaneität.

Das Wasser als Element ist ihm Sinnbild des Lebens. Seine jugendlichen Figuren, die sich im Wasser tummeln, sind Ausdruck von Ungeschwertheit und Lebensfreude. Claudio Malacarne gelingt es in seiner Kunst, ein Gefühl der reinen Freude und einer inneren Gelassenheit einzufangen, wie wir es sonst nur in südlich-sonnigen Ferientagen zu finden hoffen.

Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine Welt traumhafter Üppigkeit. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugen.

Und damit gewinnt er Freunde und Kunstsammler in Europa und in den USA

Der Künstler hat seine Ausstellung bei uns persönlich eröffnet.

Claudio Malacarne in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/claudio-malacarne

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth

FREIZÜGLICHKEITEN

13. Feb. - 15. März 2014
Ansichten zum Thema Akt
mit Werken von:

Jost Heyder . Bodo W. Klös . Martin Konietschke . Jolanta Groffik . Torsten Paul . Florian Tschernitschek . Jürgen Görg . James Rizzi . Anne Friederichsen . Dagmar Zemke . Leila Kazemi . Liliana Merlin-Frevel . Walter Bauer. Kostas Aggelakis

Mit dieser Ausstellung feierten wir unser 20-jähriges Firmenjubiläum und das 10-jährige Bestehen der Galerie Späth in der Remise. Vierzehn Künstler feierten mit uns rund um das klassische Thema Akt und präsentierten Werke auf Leinwand, Papier und in Bronze. So einheitlich das Thema, so vielgestaltig die künstlerischen Temperamente und ihre Werke.

Das facettenreiche Spektrum reichte von der expressionistischen Eleganz der Gemälde Jost Heyders über die üppige Formenwelt der Bronzen Martin Konietschkes, die heiter-spielerischen Graphiken James Rizzis, deftige Radierungen von Bodo W. Klös, altmeisterlichen Gemälden von Florian Tschernitschek, flotte Skizzen von Torsten Paul und Anne Friederichsen, humorvollen Versteckspielen der Fotokunst Liliana Merlin-Frevel, Ernst und Sinnlichkeit der Gemälde von Kostas Aggelakis und Jolanta Groffik, farbintensive Ölmalerei von Walter Bauer und zarter Sinnlichkeit der Arbeiten von Jürgen Görg bis zur Exotik der Holzschnitte von Dagmar Zemke und photorealistischen Kohlezeichnungen der Studentin Leila Kazemi.

Die meisten der Künstler waren zur Ausstellungseröffnung anwesend und krönten die Vernissage mit einer spontanen Performance:
Aus einem Rotweinfleck auf einer Tischdecke entstand ein Gemeinschaftswerk fast aller an der Ausstellung beteiligten Künstler mit Skizzen in Farbstift auf Damast...

Freizueglichkeiten--Ausstellungsfahne-2014--Galerie-Spaeth

James Rizzi

11. Okt. - 31. Dez. 2013
verlängert bis 31. Jaan. 2014
RETROSPEKTIVE
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Bereits 2008 war James Rizzi mit einer umfangreichen Ausstellung bei uns zu Gast. Damals durfte er sich im Goldenen Buch der Stadt Coburg verewigen - sicher einer der ungewöhnlichsten und wertvollsten Einträge überhaupt.

2012 wollte er uns erneut besuchen, doch dazu kam es tragischerweise nicht. Weihnachten 2011 starb er völlig überraschend in seinem New Yorker Atelier mit 61 Jahren.

Wir widmeten ihm eine umfangreiche Retrospektive mit 140 Werken aus seinem Nachlass, darunter auch ältere Originalgraphiken, die bei uns erstmals öffentlich gezeigt wurden. Stellvertretend eröffnete Bernd Feil, langjähriger Freund und Editeur Rizzis, die Ausstellung.

James Rizzi in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/james-rizzi

James-Rizzi--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

JÜRGEN GÖRG

7. Nov. - 7. Dez. 2013
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Grazile Eleganz
Jürgen Görg feiert in seinen Werken die Anmut und Sinnlichkeit der Frau. Er setzt seine Modelle als jugendlich zarte Figuren in feinem Linienduktus und delikater Farbigkeit in Szene. In seiner skizzenhaften, gleichwohl dynamischen wie zurückhaltenden Darstellung deutet er mehr an, als er ausformuliert. Er lässt eine erotische Komponente, die Teil vieler seiner Arbeiten ist, nur fein anklingen, nie beherrschend für das Bild werden. Damit verleiht er der Phantasie Flügel, er evoziert Stimmungen, erzählt Geschichten.

Gleiches gilt auch für seltene Stilleben und Blumendarstellungen. Er entwickelt seinen Stil, der die Schönheit kultiviert und selbst alltägliche Sujets auf eine sphärische Ebene hebt.

Seine Werke sind Ausdruck von graziler Eleganz udn verhaltener Sinnlichkeit. Damit ist Jürgen Görg international erfolgreich und erfreut sich der Anerkennung von Sammlern und Kunstfreunden.

Der Künstler eröffnete persönlich seine Ausstellung in unserer Galerie.

Jürgen Görg in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/juergen-goerg

Juergen-Goerg--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

Uli Präcklein

7. Juli - 8. Aug. 2013
verlängert bis 31. Aug. 2013
SAMBA?
COBURG - BRASILIEN - LEBENDIGE GESCHICHTE
Austellung auf Schloss Callenberg


Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha lud ein:
Schloss Callenberg öffnete seine Türen zu einer besonderen Fotoausstellung als Begleitung zum Sambafestival in Coburg. In diesem Rahmen zeigte die Coburger Fotografin Uli Präcklein (Logen Five) in den historischen Räumen von Schloss Callenberg großformatige Aufnahmen aus einzigartigen Perspektiven.

Entstanden sind die Bilder bei einem Fotografieprojekt über das Sambafestival 2011 in Zusammenarbeit mit Rolf Beyersdorf (Terra Brazil). Ein Bildband dazu ist erhältlich. Die Ausstellung bezog unter dem Titel "Coburg-Brasilien - lebendige Geschichte" die gemeinsame Geschichte von Coburg und dem brasilianischen Kaiserhaus mit ein.

Die Ausstellung wurde initiiert von Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha und von Rolf Beyersdorf, Terrabrazil. Unterstützend wirkten mit: VR-Bank Coburb eG, Deutsch-Brasilianische Gesellschaft, printlive, logan five, Galerie Späth

Uli-Praecklein--Ausstellungsplakat-2013--Galerie-Spaeth

Claudio Malacarne

25. April - 25. Mai 2013
I COLORI DELLA LUCE
DIE FARBEN DES LICHTS
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Licht und Farbe
Die Bilder Claudio Malacarnes rufen ein Gefühl der reinen Freude hervor. In ihrer harmonischen Farbenpracht, gepaart mit einem erlesenen Geschmack führen sie uns eine  Welt vor,  wie wir sie uns erträumen: paradiesisch, lichtdurchflutet, voller Wärme und von großer innerer Gelassenheit. Im freien Spiel zwischen Naturalismus und Abstraktion setzt der Künstler mit breitem Pinselkuktus reine Farbflächen gegeneinander. In manchen Arbeiten sind Farbflächen durch dunkle Linien gefasst, die den Gemälden einen mosaikartigen Charakter verleihen und die Leuchtkraft der Farben noch steigern. In anderen ist das Motiv nur im Bildzentrum fokussiert - nach außen zerstiebt alles in Farbe und Licht.

Kaum einem wie ihm gelingt es in seinen Schwimmbad- und Strandszenen, den Tanz der Reflexe des Sonnenlichts auf der bewegten Wasseroberfläche einzufangen. Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine Welt traumhafter Üppigleit. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugen.

Claudio Malacarne eröffnete persönlich seine Ausstellung in unserer Galerie.

Claudio Malacarne in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/claudio-malacarne

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth

Eva Hoffmeister - Skulpturen
Günther Hermann - Graphik und Malerei

7. März - 6. April 2013
BAUMGESTALTEN
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Eva Hoffmeister
Im Zentrum der künstlerischen Arbeiten Eva Hoffmeisters steht die Skulptur. Treibholz, gesammelt in den Auwäldern an Rhein und Neckar, verarbeitet die Künstlerin mit Köpfen und Gliedmaßen aus keramischem Material zu ausdruckstarken Gestalten. In ihrer unverfremdeten Naturhaftikgeit erscheinen sie wie tänzerisch leichte Erd- und Waldgeister, die sich aus dem Reich der Phantasie in die Realität verirrt haben.

Konsequenterweise hat sie das Spiel mit Assoziationen, Materialien, Bewegtheit und erzählerischen Elementen zum Marionettenbau geführt. Dabei gestaltet sie individuelle Charaktere mit portraithaften Zügen, sogar als Auftragsarbeiten. Für die Ausstellung in der Remise hatte sie eigens ein porminentes Paar kreiert: Queen Viktoria und Prinzgemahl Albert. Sie wurden im Rahmen eines improvisierten Stücks zur Vernissage vorgestellt.

Günther Hermann
Günther Hermann entführt uns in eine lichtdurchflutete Bilderwelt, die von üppig grünender Vegetation geprägt ist. Mit genauer Beobachtungsgabe, viel Liebe zum Detail und unendlicher Geduld entstehen Bilder, die jedes Foto in den Schatten stellen. Uralte Bäume mit rissiger Borke und weit ausladenden Ästen, Blumen in leuchtenden Farben, Gemäuer im Sonnenlicht ider im grünen Laubschatten - all dies fängt Günther Hermann in seinen Werken ein. Sie sind von einer solchen Unmittelbarkeit, dass man meint, die Hitze eines Sommertages spüren oder das Zirpen der Grillen hören zu können.

Verblüffend ist die Technik: Alle Farbwerte sind in die Grundfarben rot-gelb-blau zerlegt und werden in Aquatinta-Technik bereinander gedruckt. Die Mischtöne entstehen erst auf dem Blatt. Günther Hermann hat in jahrelanger Erfahrung die Technik des Dreifarbendrucks für sich perfektioniert. Mit der gleichen Detailfreude entstehen auch Aquarelle und Gemälde in Öl und Acryl. Manchen gibt er mit einer Grundierung aus Quarzsand und Kreide eine ganz besondere Struktur und Leuchtkraft.

Zur Vernissage führte er dem staunenden Publikum die Technik des Dreifarbendrucks an einer Handpresse vor.

Günther Hermann in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/guenther-hermann

Eva-Hoffmeister-Guenther-Hermann--Ausstellungsfahne-2013--Galerie-Spaeth.

Lora Monz

15. Nov. - 15. Dez. 2012
FEI FEMALE
Ausstellung
Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg


Dichte Figruenbilder
Lora Monz feiert in ihren farbenprächtigen Bildwelten deutschlandweit große Erfolge. Das künstlerische Interesse der Ukrainerin konzentriert sich vor allem auf das Bild vom Menschen. Ihr gelingt es, in von Figuren geradezu wimmelnden Kompositionen, wie auch in der Darstellung Einzelner, unterschiedlichste Charakterzüge treffend darzustellen.

Sie erzählt mit subtilem Humor Geschichten von Menschen wie Du und ich. Ihre Alltagsszenen sind durch leuchtende Farben dem Gewohnten enthoben. Lediglich zarte dunkle Umrisslinien zügeln den Farbdrang und geben den mit Verve angelegten Bildern Struktur und Geschlossenheit. Mit ihrer lebensbejahenden Attitüde formuliert Lora Monz eine Hommage an das Leben, die Liebe und die Fantasie.

Lora Monz hat ihre Ausstellung in unserer Galerie persönlich eröffnet.

Lora Monz in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/lora-monz

Lora-Monz--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth

Devin Miles

4. Nov. 2012
STARS & CARS
Ausstellung anlässlich der Automeile zum verkaufsoffenen Sonntag
Gans Coburg
Galerie Späth, Ketschengasse 17


Glamour Glamour
Als Shootingstar der Kunstszene etablierte sich Devin Miles durch seine Neudefinition der 1960er-Jahre-Pop-Art. Er gilt als Wegbereiter und "Keeper of Tradition" der Modern Pop-Art in Deutschland. Filmstars, die die Generation der 1960er und das Lebensgefühl bis heute prägen, setzt er in Beziehung zu assoziativen Elementen wie Schriftzügen, Architektur und eben Automobilen. Mit seiner autodidaktisch entwickelten Symbiose aus Siebdruck, Airbrush, Malerei und Grafik entstehen lebendige Oberflächen auf gebürstetem Aluminium, die durch starke Lichtreflexe den Betrachter in Bann ziehen.

Besonderen Augenschmauß bot ein leibhaftiger Porsche, der in einer haarsträubenden Aktion durch die enge Eingangstür der Galerie bugsiert wurde.

Devin Miles in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/devin-miles

Devin-Miles--Ausstellungsplakat-2012--Galerie-Spaeth
StarsCars-2012-Porsche-911T-4-Galerie-Spaeth
StarsCars-2012-Porsche-911T-3-Galerie-Spaeth
StarsCars-2012-Porsche-911T-2-Galerie-Spaeth

Anne Friederichsen

27. Sept. - 27. Okt. 2012
ABSTRAKTIONEN
Ausstellung
Galerie Späth, Ketschengasse 17, Coburg

"In meinem Bildern
- vorwiegend Landschafts- und Menschenbilder - beschäftige ich mich mit der Frage, wodurch entsteht ein Bild im Bildbetrachter, welche Merkmale braucht es, um innere Bilder wachzurufen und mit dem Dargestellten in Einklang zu bringen." (Anne Freiderichsen)

Reine Malerei
Die Malerei der Anne Friederichsen zeichnet sich aus durch energisch ineinander greifende Pinselstriche, Tropfspuren, pastose Reliefs und Lineaturen auf nur scheinbar monochromen Flächen. Angedeutete Strukturen in sphärisch lichten blau und grün oder körperlichem rot und gelb lassen im Betrachter Landschaften, Blumen und - als zentrales Thema - den menschlichen Kopf als Echo seiner selbst entstehen.

Ihre Kunst ist losgelöst von vordergründig naturalistischer Darstellung und allem Portraithaften. Sie ist reine Malerei. Die oft schwerelose Zartheit der Farben und Strukturen lässt die Gemälde schweben wie Traumgebilde. Sie bringen in ihrer Tendenz zum Erkennbaren Saiten in uns zum klingen, indem sie Stimmungen und Erinnerunen wachrufen, die in unserem allzu geschäftigen Treiben sonst der Vergessenheit anheimfallen würden.

Anne Friederichsen hat ihre Ausstellung in unserer Galerie persönlich eröffnet.

Anne-Friederichsen--Ausstellungsfahne-2012-Galerie-Spaeth

Markuss Göpfert

8. September 2012
POP-ART FÜR COBURG
Installation an den Arkaden auf dem Schlossplatz zu Coburg
anlässlich der Coburger Museumsnacht 2012
NACHT DER KONTRASTE
"Fragezeichen" - Rätsel und Geheimnisse

8. - 22. September 2012
Ausstellung
Galerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg

"Bei Beerdigungen sind Spontaneität und Witz natürlich weniger angebracht, aber normalerweise versuche ich, das Leben eher leicht zu nehmen" (Markuss Göpfert)

In diesem Sinne hat sich der Dresdener Künstler seine Kunstfigur geschaffen: den Muffin. Mal heiter, mal ironisch, lebens- und farbenlustig, der unbeschwerten Welt der Pop-Art wie der Comical Art entwachsen, springt der Muffin bzw. die Muffine, ausgestattet mit drei Haaren und drei Fingern, auf drei Zehen durch seine Bilderwelt.

Themen sind das Leben, die Liebe, alltägliche Begebenheiten, wie etwa die "Hilfestellung im Pool auf Mallorca", Film, Funk und Fernsehen mit ihren Stars, z.B. "Leonardo ci Caprios erster Besuch in Hamburg" und bekannte historische Vorlagen, wie der Fürstenzug zu Dresden, den er auf seine besondere Art umsetzte und gleich noch ein Pendant schuf - den Zug der Maitressen Augusts des Starken. Seine Bilder sprühen vor Witz und Hintersinn, sie stecken mit ihrer Fröhlichkeit geradezu an.

Spontaneität und Leichtigkeit der Motive stehen im Kontrast zur präzisen Ausführung seiner Malerein in Acryl auf Leinwand oder auf Holz. Manche Ideen werden in Siebdruck umgesetzt. Abstraktes entsteht auch als Monotypie. Klare monochrome Flächen füllen die Bildformate. Schwarze Begrenzungslinien sturkturieren die Bilder und vermitteln zwischen den bisweilen unbeschwert gewagten Farbkontrasten. Auch hier überwiegt das spielerische Element, das typisch für das Wesen Markuss Göpferts ist.

Im Zuge der Vorbereitungen für die Museumsnacht entstand das Projekt einer eigenen Bilderserie für Coburg - mit Lokalkolorit. Seine Muffins schlüpften in Rollen ausgesuchter Persönlichkeiten oder entdeckten die Stadt: Wiedererkennungswert garantiert.

Im Beisein des Künstlers wurden die Coburg-Motive auf großformatigen Bannern an den Arkaden auf dem Schlossplatz zur Museumsnacht präsentiert. Parallel eröffneten wir eine Bilderausstellung in unserer temporären Galerie in der Ketschengasse 17.

Markuss Göpfert in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/markuss-goepfert

Markuss-Goepfert--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth
Markuss-Goepfert--POP-ART-FUER-COBURG--Installation-Coburger-Museumsnacht-2012-Galerie-Spaeth

Hugo Hußla

26. Juli - 18. August 2012
GEDENKAUSSTELLUNG ZUM 100. GEBURTSTAG
DES COBURGER KÜNSTLERS UND KUNSTERZIEHERS
Ausstellung
Galerie Späth . Ketschengasse 17 . Coburg

"Zeichnen haben wir bei ihm alle gelernt"
sagt Lienhard Fastnacht, Kunsterzieher am Ernestinum und einst selbst Schüler von Hußla. Hußlas ansteckende Begeisterung ist noch heute sehr lebendig. Als bekannt geworden war, dass seine Tochter, Gertrud Hussla, eine Gedenkausstellung mit Werken ihres Vaters aus Privatbesitz initiierte, trugen viele Coburger mit Bildern und Geschichten spontan mit zum Gelingen der Ausstellung bei. Die Eröffnung wurde vom Sohn des Künstlers, Michael Hußla (Solocellist an der Deutschen Oper Perlin) musikalisch umrahmt.

Hugo Hußla, geboren 1912, hat Generationen von Coburger Schülern die Welt der Kunst eröffnet. Der Zugang zur Moderne, insbesondere dem Expressionismus war ihm ein besonderes Anliegen. Schauen lehren, abstrahieren und mit wenigen Mitteln die Charakteristika etwa einer Landschaft einzufangen, war ihm wichtig.

Präsentiert wurden Aquarelle, Zeichnungen, Gemälde und Mosaike des Künstlers. Leider gebe eis keine Anhaltspunkte über den Verbleib vieler Bilder, so Gertrud Hussla. Sie freut sich über Hinweise, die wir gerne an sie weiter geben.

Hugo-Hussla--Ausstellungsplakat-2012--Galerie-Spaeth

Adelio Sarro

13. Juli - 31. August 2012
DER PICASSO BRASILIENS
Ausstellung anlässlich des Coburger Samba-Festivals
in der VR-Bank . Theaterplatz . Coburg
Galerie in der Remise . Wiesenstraße 22 . Coburg

Wir freuen uns, dass wir mit Adelio Sarro einen international bedeutenden Künstler der Gegenwart persönlich nach Coburg holen konnten. Mit der Ausstellung seiner Gemälde wurde auch das internationale Samba-Festival 2012 offiziell eröffnet. Freundliche Unterstützung leistete die VR-Bank Coburg. In ihren Räumen am Theaterplatz wurde die Ausstellung im Beisein des Künstlers eröffnet. Während des Sambafestivals räumte die VR-Bank extra Sonderöffnungszeiten ein.

Adelio Sarro gilt als künstlerischer Botschafter Brasiliens. Seine Werke sind weltweit in Museen und Sammlungen vertreten. 2004 war ihm im Palais des Nations, den Vereinten Nationen in Genf, eine große und international viel beachtete Einzelausstellung gewidmet. Inzwischen arbeitet er in seiner Heimat an seinem eigenen Museum.

Seine Bilder zeichnen sich aus durch einen liebevollen Blick auf den einfachen Menschen bei der Verrichtung seiner Arbeit oder in Stunden der Muße. Auf einfache, dem Kubismus nahe stehende Formen reduziert, lässt er seine Figuren in exquisiten, lichtdurchdrungenen Farben leuchten - wie von einem höheren Geist durchdrungen. Dieser spirituelle Aspekt ist ein wesentliches Element in Sarros Kunst und Ausdruck der Frömmigkeit Lateinamerikas, die sich so leicht mit großer Lebensfreude paart.

Viel Beachtung fand eine besondere Serie von Gemälden mit denen er seine Kunst für Blinde und Sehbehinderte zugänglich macht: Jede Farbfläche hat eine besondere Struktur, die ertastet werden kann. Beigefügte Texte in Brailleschrift erläutern die Bilder.

Adelio Sarro in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/adelio-sarro

Adelio-Sarro--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth

Claudio Malacarne

24. Mai - 22. Juni 2012
ANIMALI e GENTE
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Neben den bekannten Wasser- und Gartenszenen lag der Schwerpunkt der Ausstellung 2012 bei Portraits von Tieren.

Claudio Malacarne versteht es meisterhaft, in seinen Tierportraits Geist und Seele zu legen, ohne Gefahr zu laufen, die Tiere zu vermenschlichen oder auf der Oberfläche glatter Abbildung zu bleiben. Sie sind ganz sie selbst - in würdevoller Gelassenheit oder ausgelassenem Spiel. Stets ist er von der Schönheit des Lebendigen geleitet, die er in leuchtenden Farben auf seine Leinwände zaubert.

Claudio Malacarne hat seine Ausstellung bei uns persönlich eröffnet.

Claudio Malacarne in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/claudio-malacarne

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2012--Galerie-Spaeth

Bodo W. Klös

10. Nov. - 10. Dez. 2011
Radierungen und Originalgraphik
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Bodo W. Klös
war bereits 2005 bei uns zu Gast. Viele Fans kennen ihn als den "Künstler mit den Raben"...

Der hochgeehrte und im Dezember 2010 von der Gesellschaft für Originalgraphik Paris (La Gravure Originale, Paris) Ausgezeichnete hatte so einiges frankophile im Gepäck:

Bilderserien zu Arthur Rimbaud, einem der Großen der französischen Lyrik und eine heiter-frivole Mappe mit Bildern von "Sophadamen" und erotischen Sonetten von Jaqueline Strobel oder die Anfänge eines neuen Mappenprojektes mit "Neigungen und Übertreibungen" - erotische Radierungen und Skizzenblätter.

Natürlich gab es auch Gediegenes, wie die bekannten Raben oder eine Reihe von Musikern, die der passionierte E-Gitarren-Spieler Bodo portraitiert hat und Bildern zu seinem Buch "Hokaido - und andere Köstlichkeiten" , in dem er sich dem Genuss des Kochens und Essens widmet.

Bodo W. Klös in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/bodo-kloes

Bodo-W-Kloes--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth

Wieland Prechtl

13. Okt. - 17. Nov. 2011
TERRA INCOGNITA
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Naturgewalten
Erde - Wasser - Feuer - Luft. Auf dem Grat zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bringt Wieland Prechtl in seiner Kunst die vier Elemente in Aufruhr. Faszinierende geologische Umwälzungen oder Wettererscheinungen dienen ihm ebeso zur Inspiration wie Strukturen des Mikrokosmos und Gebilde des Makrokosmos.

Ausgehend von Beobachtungen elementarer Naturgewalten jenseits menschlicher Einflussfähigkeit wecken seine Werke dunle Erinnerungen an archaische Landschaften, wie aus dem Jugendstadium dieses Planeten: Tosende Brandungen, Gischt und Nebel, Klippen und Geschiebe aus Eis- und Erdschollen, Gebirge, Erdspalten und Vulkanausbrüche. Vergleichbares entdecken wir heute in polaren und in eruptiven Regionen der Erde. Seine Bilder zeigen eine Welt, die im Entstehen ist, in der die Elemente noch dabei sind, sich zu trennen, in der Leben in seinen einfachsten Formen Fuß zu fassen beginnt. Manchmal lenkt ein Blick über einen fernen Horizont in galaktische Sternennebel, ins Zeitverlorene, ins Unendliche.

In einem wahrhaft großen Maßstab von Zeit und Raum erscheint der Mensch als zu klein, um in Person oder in seinem Wirken noch dargestellt werden zu können. Er ist verzichtbare Marginalie. Und gerade damit erhebt Wieland Prechtl die Betrachter seiner Werke zu einem besonderen Verständnis für die einsame Größe der Natur.

Wieland Prechtl in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/wieland-prechtl

Wieland-Prechtl--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth

Liliana Merlin Frevel

29. Sept. - 23. Okt. 2011
FOTO(B)AUSTELLUNG
Ausstellung
Projektgalerie kunst@säumarkt
Ketschengasse 47 . Coburg

Die Entwicklung der Baustelle Ketschengasse schreitet voran. Die der Galerie auch. Während draußen vor der Tür tiefe Löcher und Graben ausgehoben werden, widmen wir drinnen erstmals eine komplette Ausstellung der Fotografie. Mitten im Geschehen des Straßen- und Kanalbaues ist neben Akt und argentinischem Lokalkolorit ein heiter-ironischer Blick auf die Baustelle selbst Teil der Schau.

Fotogragieren kann jeder.
Kann jeder fotografieren?
Dass es sehr wohl Unterschiede zwischen Sehen und Erkennen gibt, zeigt sich besonders deutlich in der Fotografie. Die Möglichkeiten, über das bloße Ablichten bzw. Dokumentieren hinaus eine künstlerische Bildaussage zu treffen, sind in der Fotografie sehr subtil. Hier zeigen sich die Meister ihres Fachs.

Liliana Frevel versteht es, mit klassischen Mitteln der Fotografie - wie der Wahl des Bildausschnittes, dem Wechsel von Licht und Schatten, subtilem Einsatz von Farbe bei vorherrschendem schwarz/weiß, einer Spur Melancholie und einer Prise feinen Humors - die Aussagekraft des Bildes über das abgelichtete Objekt an sich hinaustreten zu lassen. Dem Betrachter entwickeln sich Geschichten, Erfahrungen und Sehnsüchte, die vom Motiv lediglich inspiriert sind, sich aber nicht im Dargestellten erschöpfen. Da lassen Reiseeindrücke über die eigene Warnehmungsfähigkeit nachdenken. Akte suggerieren Landschaften, in dennen man sich verlieren könnte. Schnappschüsse geraten zu munteren Szenen eines Schattentheaters. Die Freude am Spiel zwischen Bilden und Abbilden ist ein wesentliches Element der Kunst Liliana Frevels un ddaran lässt sie uns gerne teilhaben.

Wir freuen uns, in Liliana Merlin Frevel eine junge, viel versprechende Künstlerin präsentieren un dfördern zu können. Die spielerische Leichtigkeit und Sicherheit in der Handhabung ihrer Mittel kassen Lilianas großes Talent erkennen und wünschen, dass wir noch viel von ihr sehen können.

Liliana-Frevel--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth

TITUZ

7.  - 29. Juli 2011
MONSTERSHOW
Ausstellung
Projektgalerie kunst@säumarkt
Ketschengasse 46 . Coburg

Vernissage mit monstermäßiger Tanzperformance
von Yuta Hamaguchi - Landestheater Coburg

Der zweite Bauabschnitt der Monsterbaustelle Ketschengasse war in vollem Gange. Auch wenn wir nicht gleich zu sehen waren hinter den monströsen Kiesbergen, die vor den Schaufenster wuchsen - man fand uns. Wir waren da. Und die Monster auch - wenn auch im Verborgenen...

Sie brüllen, glotzen und benehmen sich nicht sonderlich fein - die Monster von Titus Leibing as known as "TITUZ".

Sie bevölkern virtuelle Welten in Streetart-Blogs und Online-Magazinen, schaffen aber auch den Sprung ins wirkliche Leben, in Galerien in Wien und Kopenhagen. 2009 materialisierten sich die Wesen übergroß in Haifa/Israel zum Streetart-Festival "Citymonsters". Hier mutierte ein Bühnenpavillon zum Riesenkopf mit weit aufgerissenem Maul oder eine Seilbahngondel zum Kingsize-Auge. Die Veranstalter wählten einen "Charakter" von Titus Leibing zum Logo des internationalen Events.

Der freischaffende Künstler, Illustrator und Designer (Jahrgang 1970) lebt und arbeitet in Coburg. Die Vorliebe für das Erschaffen skurriler Figuren besitzt er schon als Kind - er zeichnet sich seine eigene Comicserie. Mit immer neuen Materialien und Techniken experimentierend entdeckt er schließlich Anfang der 90er Jahre den Cobputer für sich. Oder haben die unbändigen Wesen Titus Leibind für sich als Wirt entdeckt?

Er sagt selbst über seine Kreaturen: "Ich denke mit die Charaktere nicht aus. Die sind plötzlich da!"

Grundlage ist zunächst eine Handzeichnung, welche gescannt und überarbeitet wird. Nach der Reinzeichnung der Linien am Computer steht einer undendlichen Reproduzierbarkeit nichts mehr im Wege.

Kennzeichnend für die Monster aus dem Hause Leibing sind weiche Formen und poppige Farben; gerne kleben Heftpflaster über Schrammen, welche in einer wilden Monsterparty entstanden sind; aus den Stümpfen fehlender Gliedmaßen spritzt synthetisches Blut. Augen, Zungen, Tentakel und Mäuler werden als Versatzstücke in Totems oder Mandalas angeordnet und bilden so ein neues Ganzes.

Neben der Arbeit mit Grafikprogrammen besteht jedoch eenfalls das Interesse am handwerklichen Schaffen. Als eine Art Indoor-Straßenkunst verstehen sich die Collagen des Künstlers. So wie im realen urbanen Raum die verfügbaren Flächen Schicht um Schicht mit immer neuen Werbeplakaten, Graffitys und Aufklebern versehen werden zeigen seine Arbeiten die Optik unserer Stäcte en miniature. Als Träger dienen Leinwände, auber auch Bierdeckel. Zwischen Werbebotschaft, Typografischen Elementen und Farbspuren behaupten sich die Wesen und Kreaturen aus dem Paralleluniversum von Titus Leibing.

Bei der Monstershow in der Coburgher Ketschengasse waren ausgewählte Charaktere als Leinwand- und Posterprints sowie Streetart-Collagen zu sehen.

Tituz--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth
Yuta-Hamaguchi-tanzt--Galerie-Spaeth

Claudio Malacarne

26. Mai - 25. Juni 2011
ACQUATICI
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Kaum einem gelingt es wie Claudio Malacarne in seinen Schwimmbad- und Strandszenen, den Tanz der Reflexe des Sonnenlichtes auf der bewegten Wasseroberfläche einzufangen. Seine Landschaften und Gartenbilder führen uns in eine üppig grünende und blühende Welt, die paradiesischer nicht sein könnte. Figürliche Sujets, Portrait von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugt.

In ihrer ungewöhnlichen Farbenpracht, gepaart mit einem erlesenen Geschmack rufen die Gemälde Claudio Malacarnes ein Geführ reiner Freude hervor. Sie führen uns in eine üppig blühende Welt, erfüllt von Licht und Sonne und voller innerer Gelassenheit. Im freien Spiel von Realismus und Abstraktion setzt der Künstler mit breitem Pinselkuktus leuchtende Farbflächen gegeneinander, die nicht selten von dunklen Linien gefasst sind. Das verleiht seinen Bildern einen fast mosaikartigen Charakter und steigert die Intensität der Farben. Selbst seine Schatten erscheinen wie dunkleres Licht.

Claudio Malacarne in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/claudio-malacarne

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth

LISA GRUBB

24. Feb.  - 12. März 2011
Ausstellung
Projektgalerie kunst@säumarkt
Ketschengasse 46 . Coburg

14. - 26. März 2011
Ausstellung
Galerie in der Remise
Wiesenstraße 22 . Coburg

Lisa Grubb
wuchs im Großraum New York auf. Sie verbrachte ihre frühe Karriere in Key West in Florida. Später kehrte sie nach New York zurück, um sich dort ganz der Malerei zu widmen.
1996 gestaltete sie die Einladung zum renommierten !Animal Rescue Fund benefit in the Hamptons" und Arbeiten für andere Wohltätigkeitsorganisationen, wie "Elizabeth Taylor's AMFAR", das "Ronald McDonalds House", "Touch und Mänte for Kids Foundation".
1997 realisierte sie einen überdimensionalen Spiderman für Universal Studio auf der Art Expo Los Angeles.
1998 gestaltete sie das Looney Tune-Zeichen für Warner Brothers und hatte eine Einzelausstellung in deren Galerie in New York. Sie schuf Neukreationen von Disney-Figuren wie Mickey und Minnie Mouse, Donald Duck und Goofy.
Projektgalerie-kunstsaeumarkt-Historie-Galerie-Spaeth erschien die "Happy Dog"-Absolut-Vodka-Flasch für Center One.
2005 entstanden Arbeiten für die PETA Organisation.

Lisa Grubb kann zahlreiche Ausstellungen und Präsentationen in namhaften Galerien im Großraum New Yorks sowie im amerikanischen Fernsehen vorweisen. Sie ist mit ihren Werken weltweit in zahlreichen Sammlungen vertreten. Pläne für die Zukunft umfassen sie Entwicklung ihrer Kinderbuchserie der "Happy Dog"-Familie mit Figuren für die Animation. Lisa Grubb engagiert sich mit Verkaufserlösen für verschiedene Wohlfahrtsorganisationen.

Pop Art pur
Lisa Grubb ist eine Pop Art - Künstlerin mit ganz eigenem Stil. Sie ist bekannt für ihre unwiderstehlichen Figuren und billanten Farben. Ihre Bilder bersten vor Energie, so als ob ihre Figuren einer phantastischen Welt entsprungen sind, um uns das Leben zu versüßen. Die sonnengereifte Palette der Künstlerin umfasst Farben wie mandarine, türkis, purpur, königsblau, zitronengelb und grasgrün in undonventionellen Kombinationen.

Grubb's ungezügelte Kreationen bestechen alle - von kleinen Kindern bis hin zu erfahrenen Sammlern. Mit Elementen der Pop Art und der naiven Kunst verleiht sie ihren Arbeiten eine heitere Unbeschwertheit. Obwohl ihr Stil einzigartig ist, wurde sie in ihrer Kühnheit schon mit Andy Warhol und Keith Haring verglichen.

Lisa-Grubb--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth

kunst@säumarkt

Projektgalerie
Kunst auf Zeit - Ketschengasse 46 . Coburg
25. Nov. 2010
Eröffnung

In der Ketschengasse 46, am historischen Säumarkt in Coburg entstand das Projekt kunst@säumarkt der Galerie Späth. Während der Sanierungsarbeiten in der Ketschenvorstadt sorgten wir für einen temporären kulturellen Anlaufpunkt mitten in der Baustelle. Wir wurden hierbei vom Coburger Design Forum Oberfranken unterstützt.

Über die Möglichkeiten einer reinen Galerie hinaus war dieses Projekt Schaufenster aktueller Kunst im Coburger Raum. Neben Ausstellung und Verkauf von Kunstwerken zu speziellen Öffnungszeiten war dies der Ort für außergewöhnliche Aktionen, z.B. Vorträge und Workshops im kleinen Kreis, Beteiligung am Late-Night-Shopping, Low Budget-Art, Foto-Events, Installationen, Schau-Ateliers mit Künstlern "zum Anfassen" und vieles mehr. Die Projektgalerie war als offenes Projekt angelegt, das sichmit den beteiligten Künstlern und der Resonanz des Publikums entwickelte.

Dier Räumlichkeiten wurden offiziell eröffnet mit einer bunt gemischten Ausstellung unter persönlicher Beteiligung der Künstler/innen

Angelika Neumann, Seßlach . Malerei
Laetitia de Bazelaire,  Paris . Skulptur und Graphik
Wolfgang Schott, Seßlach . Skulptur
Jason Glaser, Coburg . Fotografie und Malerei
Christoph Drews, Coburg . Installationen

Projektgalerie-kunstsaeumarkt-Eroeffnung--Fahne-2011--Galerie-Spaeth
Projektgalerie-kunstsaeumarkt-Historie-Galerie-Spaeth

EKATERINA MORÉ

18. Nov. 2010 - 12. Jan. 2011
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Ekaterina Moré
Die 1976 in St. Petersburg geborene Künstlerin entstammt einem Elternhaus, in dem beide bildende Künstler waren. Nach einem Aufenthalt im Fernen Osten Russlands und vorübergehender Rückkehr nach St. Petersburg ließ sich Ekaterina Moré 1996 in Deutschland nieder.

Seit 2003 stellt sie in deutschen und internationalen Galerien aus und beteiligt sich an verschiedenen Kunstprojekten. Sie gestaltet Objekte z.B. für Ritzenhoff Cristal AG und Rosenthal AG.
Sie ist international in Sammlungen vertreten.

Ein Kompliment an jede Frau
Wie kaum eine andere Künstlerin hat sich Ekaterina Moré in ihrer Kunst den Frauen in einer modernen Welt verschrieben. Mit leuchtenden Farben, sinnlich und erotisch schildert sie eine Welt luxuriöser Lebenskunst und feiert die Schönheit der Frau. Ihre bilder und Design-Objekte strahlen eine starke positive Energie aus. Sie sind Einladung, den Genuss des Lebens in einer sinnlichen Lässigkeit zu kultivieren und auszukosten. Welche schönere Botschaft könnten ihre Kunstwerke vermitteln?

Ekaterina-More--Ausstellungsfahne-2011--Galerie-Spaeth

Walter Bauer

27. Mai - 04. Juni 2010
POWERBUFFETT
Ausstellung
anlässlich der Coburger Künstlertage
Hessenhof . Glender Straße 36 . Coburg

Mit Bezug auf die Bayerischen Theatertage hat Gastgeber Sebastian Heß ein Coburger Künstlerfest ins Leben gerufen. Mit einem POWERBUFFETT in Öl haben wir Gemälde von unserem beliebtesten Künstler Walter Bauer beigesteuert. Zu sehen waren saftige Früchte, schicke Garnelen und frische Fische, sahnige Torten und coole Kühe...

Walter Bauers Ölgemälde zeichnen sich aus durch seinen trocken-fränkischen Humor. Seine Bilder machen einfach Laune! Abseits austetretener Pfade der Bildfindung entwickelt er Serien aus Motiven, die ihm ganz alltäglich vor die Nase kommen. In unbekümmerter Buntheit und großzügigem Farbauftrag bildet er eine Brücke zwischen Pop Art und expressiver Malerei.

Walter-Bauer--Ausstellungsfahne-2010--Galerie-Spaeth

Monika Pellkofer-Grießhammer

6. Mai - 5. Jun. 2010
BILDERSPUREN
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Zeichen setzen
Seit langem beschäftigt sich Monika Pellkofer-Grießhammer mit der Sprache von einfachen Zeichen, übersetzt sie in eine eigene Bilderwelt, formt neue lesbare "Spuren". Mittels eigener Formensprache oder alter Symbolik, wie z.B. dem Labyrinth, erforscht sie zugrunde liegende Muster, Prägungen, Gefühle und Ansichten, folgt ihrem eigenen Ariadnefaden. Sie kratzt an der Oberfläche, nicht nur sinnbildlich. In ihrer Schichttechnik gräbt sie sich in die Tiefe, legt alte Farbaufträge frei und lässt Verdecktes wieder zum Vorschein kommen. Ihre Bilder spiegeln ihre Sicht der Dinge, erzeugen eine ganz eigene Frequenz der Archivierung und Sichtbarmachung von Gefühlswelten.

Monika Pellkofer-Grießhammer
Die 1969 in Bayreuth geborene Künstlerin beschäftigt sich seit 1985 intensiv mit der Malerei. Nach ihrem Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Wiesbaden arbeitet sie seit 1995 als freischaffende Künstlerin, Designerin und Illustratorin. Sie ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler BBK, in den Kunstvereinen Bayreuth, Hof, Hollfeld, Kulmbach, Selbitz und seit 2006 festes Jurymitglied bei der internationalen Kunstausstellung in Hollfeld. Ihre Werke sind in zahlreichen Sammlungen im In- und Ausland vertreten.

Monika-Pellkofer-Griesshammer--Ausstellungsfahne-2010--Galerie-Spaeth

Claudio Malacarne

18. März - 17. April 2010
DIARI DI VIAGGIO
REISETAGEBÜCHER

Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Licht und Farbe
Die Bilder Claudio Malacarnes rufen ein Gefühl reiner Freude hervor. In ihrer ungewöhnlichen Farbenpracht, gepaart mit erlesenem Geschmack, führen sie uns eine Welt vor, wie wir sie uns nur erträumen können: paradiesisch, lichtdurchflutet und voll von großer innerer Gelassenheit. Unbekümmert um allzu detailverliebten Naturalismus setzt der Künstler mit breiten Pinselduktus meisterhaft reine Farbflächen gegeneinander. Selbst seine Schatten sich dunkleres Licht von intensiver Leuchtkraft.

Kaum einem gelingt es wie ihm in seinen Schwimmbadszenen, den Tanz der Reflexe des Sonnenlichtes auf der bewegten Wasseroberfläche darzustellen. Seine Landschaften und Gartenbilder fürhen uns in eine üppig grünende und blühende Welt, die paradiesischer nicht sein könnte. Figürliche Sujets, Portraits von Menschen und Tieren strahlen bei aller lebensvollen Buntheit in hohem Maße Poesie und Würde aus, die von einer tiefen Liebe zu allem Lebendigen zeugt.

Wir haben Claudio Malacarne 2009 in Innsbruck kennen gelernt und freuen uns sehr, diesen außergewöhnlichen Künstler nun auch in Coburg präsentieren zu können.

Claudio Malacarne in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/claudio-malacarne

Claudio-Malacarne--Ausstellungsfahne-2010--Galerie-Spaeth

Kostas Aggelakis

15. Oktober - 14. November 2009
FRUGALIEN
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Vernissage
mit Bilder- Koch- und Sangeskunst aus Griechenland

"Das Kleine und Unscheinbare ist uns wichtig genug, weil uns das Große und Bedeutsame in unserer Zeit nichtig geworden ist"
Kostas Aggelakis

Kostas Aggelakis lebt und arbeitet in Glyfada bei Athen. Er studierte Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Sofia. Nach zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in Griechenland, Bulgarien und in der Türkei ist er nun auch bei uns in Deutschland zu Gast.

Kostas Aggelakis ist ein Denker, dessen ständiges Fragen und Forschen nach dem Sinn der Dinge ihn in eine Schaffensphase geführt hat, die in unserer Ausstellung dokumentiert wurde. Dieser Suche nach dem Eigentlichen widmet er sich mit Hingabe und Selbstbeschränkung auf eine einzige künstlerische Technik - die der Ölmalerei. Nichts lenkt ab, nichts wird beschönigt, alles wird gezeigt, so wie es eben ist. Nichts wird verzärtelt, nichts folgt den wechselnden Moden der aktuellen Kunstszene. Kurz gesagt, die Arbeiten zeigen weder mehr noch weniger, als das was einfach da ist. Seine Kusnt lebt in den unscheinbarsten Objekten und ist völlig frei von irgend einer aufgesetzten Sinnfälligkeit. So kann er uns die Schönheit der Form und das Spiel des Lichtes auf den Oberflächen der einfachen Dinge vor Augen führen, uns in seinen Werken die Abgeschiedenheit vom Trubel der Welt erleben lassen.

Kostas' Kunst ist ein reiner und wohl begründeter Aspekt des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens. Er ist sicher nicht der Einzige, der diesen Weg der Einfachheit und Selbstbeschränkung beschreitet, aber einer der wenigen Künstler, die ihre Fragen und Botschaften so innig in ihrem Werk ausdrücken.

Kostas-Aggelakis--Ausstellung-2009--Galerie-Spaeth

Peter Wever

24. September - 7. November 2009
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Menschen und Menschenbilder
Im Mittelpunkt von Peter Wevers Schaffen steht der Mensch. Liebevoll gezeichnet erleben wir ihn in seiner charmanten Nonchalance. Die Auseinandersetzung mit dem ganz gewöhnlichen selbstgeschaffenen Chaos oder das Hinter-sich-lassen genau dessen sind immer wieder Bildthema. Wir begegnen Einzelnen, wie sie die Hürden etwa von Aktenbergen überwinden oder Träumenden in inniger Umarmung, der Welt in einer Badewanne oder unter einem Schirm entrückt.

Dieses Wechselspiel zwischen "normalem" Tagesgeschehen und Entrücktheit teilt sich auch in seinen Landschaften und Stilleben mit. Der Künstler hat keine spektakulären Effekte nötig, sondern erhebt ganz enfache, alltägliche Gegenstände und Szenen zur Poesie. Seine Kunst berührt uns. Sie muß nicht erklärt werden. Wir finden uns ganz unmittelbar in ihr wieder.

Peter Wever als Bildermacher
Das Bild-Ergebnis ist dem Künstler oberstes Anliegen. Dabei beschränkt er sich nicht auf eine Technik. Auch die "Reinheit" der Technik ist ihm nicht so wichtig. Radierung, Kohle- oder Kreidezeichnung und Malerei überlagern sich durchaus auch in einer Arbeit. Die Möglichkeit, in der Acrylmalerei unbegrenzt Schichten übereinander zu legen und die Disziplin, die die Kaltnadelradierung erfordert, befruchten sich gegenseitig. Das führt zu ganz neuen und unkonventionellen Bildlösungen, die selbstkritisch geprüft und variiert werden, bis das Ergebnis stimmt. Und das kann mitunter Jahre dauern. So ist immer eine Vielzahl an Bildern im Werden.

Wir präsentierten eine große Ausstellung mit Arbeiten auf Papier und Leinwand. Peter Wever hat seine Ausstellung bei uns persönlich eröffnet.

Peter Wever in der Galerie späth
https://galerie-spaeth.com/peter-wever

Peter-Wever--Ausstellungsfahne-2009--Galerie-Spaeth

Salvatore Mainardi

5. Coburger Museumsnacht
MASKEN - MYTHEN - MENSCHENBILDER
12. september 2009 - 18.00 - 01.00 Uhr
Ausstellung
Riesensaal der Ehrenburg
Performances
im Ehrenhof - 20.00 + 23.00 Uhr
Installation
im Hofgarten

Ausstellung
14. - 21. september 2009
Galerie Späth in der Remise

 

Salvatore Mainardi
ist 1954 in Angri nahe Salerne und Neapel geboren. Er besuchte das Kunst-Gymnasium in Salerno. Nach der Übersiedelung nach Basel ließ er sich als Landschaftsgärtner ausbilden. Ab 1977 war er Grafiker bei einem internationalen Großkonzern bei Baden AG. Seit 2016 ist er Kurator der Gemeindegalerie Spreitenbach (CH).

Seit 1970 stellt er international aus, z. B. in der Schweiz,  in Italien, Österreich, Deutschland, Frankreich, in den USA und in Japan.

Herr der Masken
Salvatore Mainardi treibt mit surrealen Bild-Objekten und Installationen sein Spiel mit uns. Er hat einen universellen Masken-Typus entwickelt, der zentrales Motiv seiner Kunst ist. In zahllosen Varianten, als Multiple aus Kunststoff oder mit individueller Oberfläche aus Keramik oder umggesetzt in seine Malerei sind sie omnipräsent. Einzeln, wie mahnende Rufer, geschichtet und gehäuft wie die bedrängte Menschheit oder im skurrilen Tanz durch die Lüfte segelnd. Wir fragen uns, wer oder was sich hinter diesen varablen Schalen menschlicher Gesichter verbirgt. Sind wir es bis zu einem gewissen Grad nicht selbst?

Humanistisch geprägt, sehen wir uns als Individuum. Andere nehmen uns vielleicht nur in unserer Rolle als Teil einer Gruppe oder Gesellschaft wahr. Die Kunst Salvatore Mainardis schöpft aus dieser Wechselseitigkeit der Wahnehmung. Der Künstler läd uns ein, hinter die äußere Erscheinung zu blicken und in der Einzigartigkeit jeses Menschen auch uns selbst zu erkennen.

Museumsnacht
Mit der Ausstellung wurde die Museumsnacht im Riesensaal der Ehrenburg offiziell eröffnet. Als kulinarische Performance wurden die Masken Mainardis - von einem schweizer Chocolatier in Schokolade geformt - zum Verzehr gereicht. Illuminierte Masken als Multiples leuchteten in den Bäumen des Hofgartens und kulminierten in einer Baumskulptur. Salvatore performte den Ehrenhof mit Malerei, Tanz, Schall und Rauch...

Salvatore-Mainardi--Ausstellungsfahne-2009--Galerie-Spaeth

Walter Bauer

SAMBA A ÓLEO
3. Juli bis 1. August 2009

Öffentliche Vernissage
3. Juli Kost bar, Theatergasse 1, Coburg
Ausstellung
10. - 12. Juli - während des Samba-Festivals:
Herrngasse 2, Coburg
13. Juli -  1. August
Galerie Späth in der Remise, Wiesenstraße 22, Coburg

Leidenschaft in Öl
Der 1952 geborene Nürnberger Maler Walter Bauer hat, seit er die Malerei in Öl auf Leinwand für sich entdeckt und 1989 erstmals zum Pinsel griff, ein gigantisches Bilderspektrum hervorgebracht. Wir kennen seine Serien von Tortenstücken, die durch das Bild schippern, Karpfen, röhrenden Hirschen und lachenden Kamelen in ihrer unbändigen Farbenpracht. Sein Spiel mit Konventionen steckt voller Ironie. Das hat ihm internationale Anerkennung einbebracht. Auch als "Abstrakter" schafft er energiegeladene Kompositionen in üppig pastosen Strukturen.

Kraftvolle Portrait-Serien beeindrucken durch die Strahlkraft der Farben. Er schafft spannungsvolle Abbilder zwischen Verfremdung und treffender Charakterisierung. Der lockere Pinselduktus zeichnet Walter Bauers Malerei aus. Jeder Pinselstrich scheint voller eigenwilliger Kraft, ja Lebenshunger. Und doch fügen sich die Farbschichten dem Willen des selbstbewußt komponierenden Künstlers.

Samba in Öl
Leidenschaft und Lebensfreude - da trifft sich das Lebensgefühl des Samba mit der Kunst von Walter Bauer.

Walter Bauer kam auf unsere Einladung im Juli 2008 zum 17. internationalen Samba-Festival nach Coburg. Nachdem der Künstler erst einmal etwas skeptisch reagiert hatte, packte ihn doch das Samba-Fieber. Das ist auch gar nicht anders denkbar, inmitten von über 60 Samba-Gruppen aus aller Herren Länder, begleitet von Tänzerinnen in aufregenden Feder-Kostümen und tausenden von begeisterten Gästen und Zuschauern, die die Straßen der Stadt jedes Jahr in einen wahren Hexenkessel verwandeln.

Aus den unmittelbaren Eindrücken, die Walter Bauer an diesem Samba-Wochenende sammelte und zahlreichen Schnappschüssen eines Coburger Fotografen entstand im Nürnberger Atelier die Serie "Samba a Óleo mit nicht weniger als 52 Einzelbildern. Temperament und Lebensfreude der tanzenden Sambistas, der extatischen Bateristas und der Muse des Festivals, Nice Ferreira, stimmen mit der spontanen, energiegeladenen Malweise Walter Bauers unmittelbar überein.

Die Serie wurde mitten im 18. Samba-Festival in Coburg präsentiert und mit Begeisterung aufgenommen. Die Reaktion der Besucher der Ausstellung war umwerfend. "Der Mensch kommt zur Tür rein und erkennt sich sofort auf dem Bild an der Wand", schwärmte Walter Bauer im Rückblick. Es kam zu spontanen Trommel, und Tanzeinlagen zwischen den Bildern der Ausstellung.

Ausgewählte Motive zierten als großformatige Banner die Samba-Bühnen auf dem Schlossplatz und dem Markt.

Walter-Bauer--Ausstellungsfahne-2009--Galerie-Spaeth
Walter-Bauer--Samba-in-Oel--Ausstellung-2009-Galerie-Spaeth

Italienische Fresco-Malerei

14. - 30. Mai 2009
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Tradition
Die Fresken werden von ausgebildeten Kirchenmalern wie seit der Antike in klassischer Technkik angefertigt. Als Vorlage dienen dekorative Wandmalerein, z.B. in den antiken Villen Roms und Pompijis, den Schlössern der Renaissance und des Barock sowie Landschaften, figürliche Darstellungen, Tiere und Stilleben antiker wie zeitgenössischer Prägung.

Kunst und Handwerk
In der Fresco-Malerei wird mit mineralischen Pigmenten direkt auf noch feuchten geglätteten Kalkputz gemalt. Die Farben kristallisieren mit dem Putz zu einer festen Kalkschicht. Diese Technik erfordert große Geschicklichkeit, denn man kann nur so lange malen, wie der Putz noch nicht angetrocknet ist. Korrekturen sind nicht möglich, ohne die gesamte Putzschicht entfernen zu müssen. Das Besondere dieser Technik ist die Dauerhaftigkeit, denn die Malerei ist innig mit der Putzschicht verbunden.

Um die Wandbilder transportabel zu machen, werden sie in einem aufwändigen Verfahren mit der obersten Putzschicht von der Wand gelöst und auf eine Leinwand übertragen. Durch dieses Verfahren entstehen charakteristische Ausbrüche, die dem neuen Fresco ein antikes Aussehen verleihen. Die Leinwand mit der übertragenen Malerei kann wie ein Ölgemälde auf einen Holzrahmen gespannt oder andernorts in einen neuen Wandverputz eingearbeitet werden.

Babilonia-Arte--Ausstellungsfahne-2009--Galerie-Spaeth

Art Innsbruck

19. - 22. Februar 2009
Messebeteiligung

Wir präsentierten Arbeiten der Künstler
James Rizzi
Walter Bauer
Gerhard Popp
Harald Burger
Martin Ludwig
Doris Böhm

Art-Innsbruck--Katalogseite-2009--Galerie-Spaeth

Devin Miles

25. September - 28. Oktober 2008
MODERN POP ART
in der Remise

Ausstellung
Galerie Späth in der Remise


Starkult
Devin Miles' Bilderwelt ist die der Ikonen der 1950er und 60er Jahre. Dabei begnügt er sich aber nicht mit dem vordergründigen Glamour der Stars von gestern oder rein dekorativen Kompositionen der Motive. Er stellt seine Figuren mit symbolhaften Fragmenten von Bauwerken, Objekten, geschriebenen Botschaften und einer ausgesuchten Farbigkeit in neue Zusammenhänge - teils mit ironischem, ja subversivem Hintersinn, teils mahnend an die menschliche Verletzlichkeit, die hinter dem schillernden Äußeren dieser Idole steckt. Das verleiht seinen Werken neben dem Glanz des Starkustes Tiefe und Vielschichtigkeit von bisweilen gesellschaftskritischer Dimension.

Shooting Star
Als Autodidakt im Siebdruck, ganz unbelastet von ausgetretenen Pfaden des Handwerks findet er seinen eigenen Ausdruck in einer gelungenen Symbiose aus Siebdruck, Malerei und Graphik. Über seine erklärten Vorbilder, Robert Rauschenberg und Jasper Johns hinaus entwickelt er mit seinen Collagen aus Portrait, Architektur und Schriftzügen seine eigene Sprache und gilt damit als Wegbereiter des Modern Pop-Art in Deutschland.

Devin Miles gilt mit seinen Aufsehen erregenden Bildern als Shooting-Star der Kunstszene. Seine Werke sind in Galerien und bei Sammlern außerordentlich geschätzt - nicht zuletzt im Hinblick auf eine zu erwartende Wertsteigerung. Die in Siebdruck entstehenden Kunstwerke sind auch stets in kleiner Auflage limitiert.

Ausstellung in Coburg
Für die Ausstellung in unserer Galerie entstand als ganz besonderes Extra ein eigenes Coburg-Bild, als Original auf Alu sowie in einer Auflage von 9 Exemplaren als Siebdruck auf Leinwand. Das Erste davon hat der Künstler als Schenkung an die Stadt Coburg dem Oberbürgermeister, Norbert Kastner, am Vernissage-Abend persönlich überreicht.

Neben den bekannten Siebdrucken war eine Reihe von neuen Motiven erstmals bei uns zu sehen. Gemälde in Öl auf Leinwand, in fotorealistischer Manier zeigten eine weitee Facette im Schaffen von Devin Miles.

Zu Devin Miles in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/devin-miles

Devin-Miles--Ausstellungsfahne-2009--Galerie-Spaeth

James Rizzi

2008 Anwesenheit zur Ausstellungseröffnung

2011 große Retrospektive

Coburg im Zeichen James Rizzis

Bunt, dicht besiedelt, lachend, lebensfroh, optimistisch - James Rizzis Kunst macht ganz einfach Spaß.

Mehrmals bevölkerten seine strahlenden Stadtlandschaften die Coburger Kunstszene: Zunächst 2008, als der Künstler zu seiner Ausstellungseröffnung selbst in Coburg war. Zu Saxophonmusik trat er persönlich vor die Coburger, ermutigte Besucher nachzufragen und mit ihm ins Gespräch zu kommen, stand bereit für Fotos und signierte (mehr oder weniger ausgefallene) Objekte. Noch heute erinnert an dieses außergewöhnliche Ereignis seine Zeichnung im Goldenen Buch der Stadt Coburg. 165 Arbeiten - Gemälde, Druckgrafiken und 3D-Bilder konnten bestaunt werden. Dabei war sein Auftritt in Coburg der Abschluss seiner Deutschlandreise, nachdem er zuvor schon in der Bundeskunsthalle in Bonn den damaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück den zweiten Teil einer insgesamt vier Motive umfassenden Briefmarkenserie überreichte.

Nach dem Tod des Künstlers 2011 konnte 2013 in einer umfassenden Retrospektive erneut eine große Zahl der Arbeiten von James Rizzi in Coburg präsentiert werden und damit eine breite Auswahl seines Schaffens gewürdigt werden. Neben Werken aus seinem Privatbesitz konnte man auch Arbeiten aus seinem Frühwerk entdecken, die die Entwicklung in seinem Schaffen sichtbar machen. Zeitlos überdauert die Fähigkeit James Rizzis Kunst, dem Betrachter ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, die Jahrezehnte.

James Rizzi in der Galerie Späth
https://galerie-spaeth.com/james-rizzi

Rizzi 4
Rizzi 5
Rizzi 3

Torsten Paul

2. - 29. März 2008
RICORDARSI
sich besinnen

Ausstellung
auf Schloss Hohenstein, Ahorn
und in der Galerie Späth in der Remise


Torsten Paul
Der 1949 in Zittau geborene Künstler ist ausgebildeter Schrift- und Plakatmaler und studierte Malerei und Siebdruck an der Kunsthoschschule Berlin. Seit 1990 ist er auch als Bildhauer tätig und unterhielt in den 90er Jahren ein Atelier in Carrara. Er ist Mitglied im Bund Bildender Künstler Hannover und Gründungsmitglied einer Künstlergruppe in Luzern.

Faszination in Marmor
Kaum einer versteht es, das Weiß des Marmors in seinen Bildern so leuchten zu lassen wie Torsten Paul. Das hat ihm große Anerkennung des Museo die Marmo in Carrara eingebracht. Seine Werkserien sind eine Hommage an die Cavatori, deren harte Arbeit in den Steinbrüchen und den halsbrecherischen Transport der riesenhaften Blöcke ins Tal. Deutlich wird aber auch, welche gewaltigen Veränderungen in der Landschaft mit dem industriellen Abbau der Marmorvorkommen verbunden sind. Künstliche Terrassen entstehen, eine gequaderte Landschaft.

Torsten Paul hat sich dem Marmor Carraras verschrieben. Er beschränkt sich in sensiblem Umgang mit den Ressourcen bewußt auf Überbleibsel aus industrieller Fertigung. Raue Spuren grober Fräsungen, Schnittflächen und Bruchkanten setzt er gegen schimmernde Glätte. Seine figürlichen wie abstrakten Skulpturen habne bei aller habtischer Sinnlichkeit etwas immateriell schwebendes oder verletzlich fragmentarisches, das den Betrachter tief berührt.

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Benno Noll - Jost Heyder

18. Oktober - 24. November 2007
REFLEXIONEN
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Reflexion:
1. das Zurückwerfen von Strahlen an der Grenze zweier Medien
2. das prüfende, vergleichende Nachdenken, besonders über die eigenen Handlungen, Gedanken, Empfindungen
Übertragen wir diese lexikalischen Definitionen auf die beiden ausstellenden Maler Jost Heyder und Benno Noll, so bewegen sie sich an der Grenze zwischen äußerer und innerer Welt, zwischen Sehbild und Empfindungsbild.

Bei Malern wie Jost Heyder und Benno Noll haben wir den glücklichen Umstand, daß sich diese Grenze, diese Passage des Übertritts, in einer Art poetisch-bildnerischen Osmose vollzieht. Das Kunstwerk selbst wird zur Membran, die Künstler und Welt zugleich voneinander trennen und verbinden. Dabei ist der wahre Maler dazu berufen, frühere Errungenschaften zu festigen, ja zu bewahren, ohne neue Möglichkeiten zu leugnen. Alltägliche Realität wird um die Dimension der individuellen Weltsicht erweitert. Die künstlerische Form vermag es, autonome, nur sich selbst gehorchende Kunstwelten zu schaffen, in denen herkömmliche Normen aufgegeben sind und einzig die vom Künstler erhobenen Gesetze Gültigkeit besitzen. Er ist es, der über sein Werk gebietet und der seinen Mitmenschen hierin neue Weltzugänge eröffnet.

Bei Heyder und Noll geht diese werkimmanente Reflexion immer vom Gegenständlichen aus. Kein Bild ohne die Qualität der Form. Aber auch keins ohne Inhalt. Immer tut es dem Werk gut, mit der Substanz des Gegenständlichen beschwert zu sein. Hier greift das Beckmann'sche Zitai "der Gegenstand mit seinem Widerstand ist die Macht, die mich zur Produktion zwingt". Überhaupt stehen beide in den Traditionslinien der modernen Malerei.

Bei Heyder ist dies ganz eindeutig: trotz seiner zunächst expressiv-abstrakten Bildanlage, die im Arbeitsprozess naturalistisch überhöht wird, findet er stets zurück zum Gegenstand und dem ihm zugewiesenen Raum. Viele Wahlverwandtschaften mit großen Vertretern der klassischen Moderne sind erkennbar und die Sujets Portrait, Mehrfigurengruppen und Landschaft aktualisieren kunstgeschichtlich traditionsreiche Topoi, die nie wirklich aus der Malerei verschwunden sind, auch wenn mancher sie im 21. Jahrhundert für überholt halten mag. Solange sie imaginiert sind und nicht rein illustrativ daherkommen, haben sie bis heute nichts von ihrer unwandelbaren Strahlkraft verloren.

Heyders Teatrum Mundi zeichnet ihn als visuellen Chronisten aus, verstrickt in die Zwänge der Alltäglichkeit, des unterbewußt triebhaften und denen des eigenen Schaffens.

Dem gegenüber scheint bei Benno Noll alles Kalkül, auch wenn er im Arbeitsprozeß dem aleatorischen, zufällligen großen raum gewährt. Sie ist dennoch die Auswahl der Sujets präzise und konkret. Auf der einen Seite ist Noll Traditionalist, aber er ist auch in stetem Kampf gegen diese Tradition, geht manchmal sogar noch hinter sie zurück. Auf der Suche nach archetypischen Minimalzeichen wählt er aus dem Feld der schier unendlichen menschlichen Möglichkeiten Symbole aus, durch die dann in der Gesamtschau durch individuell-künstlerische Reflexion und Schöpfung eine spezifische Ordkung entsteht.

Werden und Vergehen, Transformation und menschenleere Interieurs als Spiegel unserer Befindlichkeit sind seine hinter dem reinen Abbild durchschimmernen Themen. Das Archaische ist ihm dabei wichtiger, als die Konkurrenz mit den Erscheinungen der Gegenwart.

Ähnlich wie bei Jost Heyder finden sich auch hier einfache, klare Kompositionen, reduzierte Zeichen, die durch ihre Ausgewogenheit und Balance der bildnerischen Mittel vollständig Genugtuung erfahren. Obwohl selbst gestaltende, wendet sich Noll gegen die Zurichtung der Dinge durch den Menschen. Noll's markantes Alleinstellungsmerkmal ist seit Jahren der erdig braune rost, der in abertausenden winziger Partikel die Oberflächen seiner Bilder bevölkert. Eisen ist ein Grundelement unseres Planeten und verleiht den Werken eine gewisse Erdenschwere, Gravitationskräfte werden sichtbar gemacht. Das griechische Wort gravitas bedeutet zugleich Würde, die sich in einer wahrhaft humanistischen Kunst immer orten lässt.

Am Ende will ich den Kreis meiner Rede via erneut lexikalischer Definition schließen:
Reflektant:
1. eine Absicht habende Person
2. aber auch ein Kauflustiger
Sie merken schon, worauf ich hinaus will!

Bei allem Idealismus bleibt letztlich auch der bildende Künstler dem Materiallen unterworfen und das Sein bestimmt auch bei ihm in nicht unerheblichem Maße das Bewußtsein.
In diesem Sinne vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und anregende Einkäufe

Benno Noll, Laudatio zur Ausstellungseröffnung

 
   

 

Jost-HeyderBenno-Noll--Ausstellungsfahne-2007-Galerie-Spaeth

Christian Sommer

10. Mai - 9. Juni 2007
FASZINATION
CUBA - VENEDIG - NEW-YORK
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Faszination
Diese eigentümliche Mischung Havannas aus morbidem Charme und heißem Lebenshunger übt auf uns Europäer eine unglaubliche Anziehungskraft aus. Eine nonchalante Lebensweise, alte Straßenkreuzer und Cigarren, der Kultus des Machismo, einladend lächelnde Frauen in leichten Sommerkleidern, Rum und Coca-Cola und nicht zuletzt der alles bestimmende Rhythmus des Salsa lassen uns von einer untergegangenen genußfreudigen Welt träumen und vergessen machen, dass es unter der berauschenden Oberfläche oft genug um das blanke Überleben geht...

Die Bilder von Christian Sommer fangen in ihrer temperamentvollen Farbenpracht auf magische Weise das Lebensgefühl in Havanna ein. Man fühlt sich als Betrachter unmittelbar einbezogen in die belebten Tanz-, Strand- und Straßenszenen und hört mit einem inneren Ohr die Musik und Gespräche in den Bars und Hinterhöfen. Die Bilder sprechen tatsächlich nicht nur das Auge an, man spürt schier die Sommerhitze, die Rhythmen, den Tabakduft und den Rumgeschmack.

Mit der gleichen Sinnesfreude widmet sich Christian Sommer auch den Themenkreisen New-York und Venedig. Auch hier greift er mit seinen Schilderungen mitten in das pralle Seben, überaus vital oder leicht melancholisch, ansteckend in ihrer Lebenslust oder Sehnsucht weckend nach einem genüsslichen Dolce far niente, in einer Gondel auf dem Wasser schaukelnd...

All diese Eindrücke zogen mit den Werken Christian Sommers in die Remise ein. Wir präsentierten Gemälde in Öl auf Leinwand und Ciclee-Prints in limitierter und handsignierter Auflage.

Christian-Sommer--Ausstellungsfahne-2007-Galerie-Spaeth

Jürgen Görg

18. September  - 17. November 2006

Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Anmut und Sinnlichkeit
Jürgen Görg kultiviert in seinen Werken die Anmut und Schönheit der Frau. In zarten Farben und wenien Linien schafft er Wesen von tänzerischer Leichtigkeit und verhaltener Sinnlichkeit. Pinsel und Zeichenstift scheinen die Leinwand oder das Papier kaum zu berühren. Immer deutet er mehr an, als er ausformuliert. Seine Figuren beflügeln gerade in ihrer Skizzenhaftigkeit die Phantasie.

Tanz, Musik, die Bühne mit ihren Masken, sind ihm  Inspirationsquellen und Motive für seine Bilder. Dazu kommen Blumen, die in der ihm eigenen delikaten Darstellungsweise zart und verletzlich erscheinen.

Sanft und doch sinnlich, bewegt und doch ausgeglichen ist seine Kunst. Damit ist Jürgen Görg international erfolgreich und erfreut sich der Anerkennung von Sammlern und Kunstfreunden.

Juergen-Goerg--Ausstellungsfahne-2006--Galerie-Spaeth

Angela Hasse

12. Oktober - 11. November 2006
AKTION LUCIA
Heilungswege durch die Kunst
Ausstellung
Galerie Späth in der Remise

Aktion Lucia
Zu Beginn der 1190er Jahre wurde das Thema Brustkrebs von engagierten Frauen publik gemacht. Im Oktober 1992 verteilten Mitarbeiterinnen des Kosmetikkonzerns Estée Lauder rosa Schleifen, das Symbol der Brustkrebs-Bewegung. Der Oktober gilst seitdem als "Monat des Brustkrebs". Ziel des Informations-Monats ist die umfassende Wissensvermittlung zum Thema Brustkrebs bei Frauen, Mädchen und Männern.

Die Veranstaltung "Akion Lucia in Coburg 2006" war eine Gemeinschaftsaktion der Gleichstellungsstellen des Landkreises und der Stadt Coburg, der MammaNetz-Begleitstelle am Klinikum Coburg und der Galerie Späth, unterstützt durch Firma Roche.

Angela Hasse
Die Hamburger Fotografin portraitiert betroffene Frauen und lenkt das Augenmerk auf die Aspekte Partnerschaft, Chemotherapie und die Veränderung der Weiblichkeit. Mit ihren Bildern will sie neben den erkrankten Frauen auch Gesunde ansprechen und zu einer Auseinandersetzung it der Krankheit, die jede Frau treffen kann, anregen.

Angela-Hasse--Ausstellung-2006--Galerie-Spaeth-I

Carmen Kunert

16. Juli - 31. August 2006
GENUSS FÜR DIE SINNE
Farbkreationen auf Holz und Leinwand
Ausstellung
auf Schloss Hohenstein, Ahorn

Lebendigkeit der Farbe
Als leidenschaftliche Gärtnerin kreiert Carmen Kunert vergängliche Objekte mit lebendigen Blumen. Dauerhaft sind ihre Malereien auf Leinwand und Holz. Ihre abstrakten Kompositionen sind von einer unverkennbar floralen Anmutung. In ihnen lässt sie Farbe in steten Verläufen  lebendig werden - kontrastreich oder in feinen Abstufungen fließen oder wachsen die Farben über die Malfläche. Konsequenterweise sind die Bilder Carmen Kunerts nicht alle zum Aufhängen an einer Wand gedacht. Insbesondere ihre Holz-Stelen wirken am besten draußen im grünen Garten, wie besondere Blumen.

Kulinarisches Farbenspiel
Um den Kunstgenuss für alle Sinne abzurunden, kreierte die Schlossküche zur Vernissage ein zur kulinarisches Farbenspiel.
Die Menuekarte sehen Sie rechts.

Carmen-Kunert--Ausstellung-2006-Galerie-Spaeth
Carmen-Kunert--Ausstellungsmenue-2006-Galerie-Spaeth
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