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unsere Künstler Übersicht

Guenther Hermann Portrait 300x360px

Günther Hermann

Wenn Günther Hermann uns seine Landschaften und Gärten zeigt, umgibt diese immer eine besondere Aura. Sie wirken gleichzeitig akribisch realistisch-vertraut und dabei doch fremdartig. Die Landschaften sind keine Kulissen und Klischees, sondern tief empfundene, romantische Orte, an denen man sich als Betrachter gerne aufhält. Mit unglaublicher Präzision fasst er das innerste Wesen des Dargestellten ein. Die vorgefundenen Motive bildet er in überhöhter Form ab, und zwar nicht aus Weltflucht, sondern als positive Antwort, indem er Utopien eines Weltkonzeptes schafft. Das Ideale in seinem Werk wird betont durch das harmonische Verhältnis zwischen Farbe und Zeichnung.

Wie noch kaum jemand heutzutage beherrscht er die herausragende altmeisterliche Drucktechnik. Nach Vorstudien in Aquarell-Skizzen und Forografien verwendet er eine aufwendige Farbradierungstechnik, erst durch die Vielzahl der Farbabstufungen erhalten seine Arbeiten den gewünschten Charakter eines Gemäldes. Sein bevorzugtes grafisches Verfahren ist dabei jedoch das Licht, durch das seine Motive erst zu leben scheinen. Ähnlich der Impressionisten steht die Leuchtkraft und geheimnisvolle Lichtwirkung im Bildmittelpunkt und drückt das Gefühl eines Moments aus.

Günther Hermann

- 1956 in Gießen geboren

- 1978 - 1984 Hochschule für Bildende Künste, Städelschule Frankfurt am Main - Malerei bei Prof. Johannes Schreiter

- Seit 1980 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen

- Seit 1981 Dozent an der VHS Gießen - Malerei und Radierung

- Seit 1984 freischaffender Maler und Grafiker

- 1985 - 1995 Gründungsmitglied der Produzentengalerie 42 in Gießen

- 1981 - 1996 Gründungs- und Vorstandsmitglied im BBK - Mittelhessen e.V.

- Seit 1993 Atelier und Radierwekstatt in Frohnhausen/Lahn

- 1996 - 2009 Vorstandsmitglied im Oberhessischen Künstlerbund Gießen e.V.

- 2005 - 2007 Lehrauftrag am Institut für Kunstpädagogik Universität Gießen

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Günther Hermann, Dünenlandschaft

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Gallery · Günther Hermann

HW Neitzel Portrait SW 300x360px

H.W. Neitzel

H. W. Neitzel hat die Zeit des Wirtschaftswunders und Wiederaufbau als Grafikdesigner und Art Director nicht nur miterlebt, sondern durch sein kreatives Schaffen wesentlich mit geprägt.Nach Kriegsende war eine optimistische Stimmung die elementare Voraussetzung für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung. Hierzu hat H.W. Neitzel durch sein hohes künstlerisches Talent mit innovativen Gebrauchsgrafiken für illustrierende und plakative Werbung Maßstäbe gesetzt.

Als Autodidakt gehörte H.W. Neitzel neben den Künstlern Grimm, Lawrence, Land und Fischer mit zu den damals fünf bekanntesten und gefragtesten Grafikdesignern in Deutschland. In den Nachkriegsjahren war kreatives Schaffen in der Werbebranche zwingend verbunden mit der Fähigkeit die in hoher zeichnerischen Qualität erstellten Werbegrafiken auch technisch als druckfertige Vorlagen umzusetzen. Die visuelle Unterstützung im Werbebereich erforderte bis Ende der 70er Jahre noch den vollständigen Künstler, H.W. Neitzel beherrschte diese Klaviatur eines Kreativen mit technischem Können bestens! Nach Aussage von H.W. Neitzel waren die Nachkriegszeiten nicht nur vom Verkauf und Profit geprägt. Die motivierende Freude am Neubeginn, und zu spüren, dass es wieder„aufwärts ging“, waren inspirierende Kräfte.

Noch heute ist in den Werken von Art Director H.W. Neitzel deutlich sichtbar, ob in Werbeanzeigen oder in seinen Plakatwerbungen, dass handwerkliche und künstlerischeSpitzenleistungen die Voraussetzungen waren, mit ihrer optimistischen Hinstimmung den Menschen Mut zu machen und den beginnenden Aufschwung zu erleichtern.

Werner Neitzel bei TV Oberfranken

Ausstellung in der Projektgalerie Ketschengasse 17

H.W.Neitzel

- geboren 1928

- besucht Gymnasium in Dresden

- 1950-1953 Ausbildung zum Grafik Designer, Offsetdrucker und Werbefachmann in Bielefeld, Modezeichnungen

- 1954 Wechsel nach Nürnberg, u.a. Graphische Arbeiten für Grundig

- 1955-1960 Werbeberater und Beeinflussung des Firmenimages bei Lowe Opta in Kronach

- ab 1960 freiberufliche Tätigkeit als Mode-Grafikdesigner, Spezialist für Modegrafik, Modezeichnungen für fast alle namenhaften Konfektionskaufhäuser Westdeutschlands, Grafikarbeiten in Fachzeitschriften und Anzeigenserien (z.B. Quelle); Konzeption und Gestaltung von Werbekampagnen (z.B. Haribo, Nestlé)

- 1970 Neubau und Eröffnung eines eigenen Foto-Studios

- 1980 Umzug nach Coburg

- 1994 Gründung Neitzel-Creation - individualisierte Multifunktionsverpackungen

 

Werner Neitzel DORNBUSCH BOWLER Federzeichnung auf Papier 24x60cm

H.W. Neitzel  DORNBUSCH  .  HEMDEN MIT LONDONER KRAGEN  .  1965
Reinzeichnung für Plakatwerbung in Tusche auf Papier  .  24 x 60 cm

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Angelika Littwin-Pieper

Angelika Littwin Pieper Portrait SW 300x360px

Angelika Littwin-Pieper

Skulpturen aus Schwemmholz und Keramik

Auf Ihren Reisen, vornehmlich nach Sardinien und Sizilien sammelt die Künstlerin Schwemmholz, dass sie zu ihren Figuren inspiriert. Mit meisterhaft modellierten Köpfen und Gliedmaßen aus Keramik, die mit dem Holz geradezu verschmelzen, verleiht Sie ihren Skulpturen Lebendigkeit. Gleichzeitig ziehen sich die Spuren der Zeit vom verwitterten Holz über Gesichter und Hände. Applikationen und Attribute ergänzen die künstlerische Aussage, oft in Anspielung auf bekannte Kunstwerke oder Persönlichkeiten.

Mit technischer Perfektion, scharfer Beobachtungsgabe, Witz und Hingabe schafft sie lebensgroße Charakterfiguren von bestechender Ausdruckskraft. Absurdes, Humoristisches, Zeitkritisches, aber auch Schmerz, Wissen und kontemplative Ruhe kennzeichnen ihre altmeisterlich erscheinenden Skulpturen.

Kleinplastiken entstehen aus Bronze oder Keramik. Hier gießt sie mit großer Freimütigkeit ihren Spott über den Zustand der Gesellschaft aus. Satirisch oder karikativ, sind sie kritisch und amüsant zugleich. Lothar Günther Buchheim begeisterte sich für den Witz und die Ausdruckskraft ihrer Plastiken. Anlässlich einer Ausstellung in seinem Hause nannte er Angelika Littwin-Pieper gar einen „femininen George Grosz“ (Art. Nr 12 Dezember 1995).

Ihr Mut zum Absurden, ihr Spiel mit Klischees und normalen Extremen bescherte ihr in diesem Jahr u.A. eine umfangreiche Ausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum in München.

Angelika Littwin-Pieper

- geboren in Oldenburg

- aufgewachsen in Cuxhaven- Kunststudium in Toronto

- 1964 Rückkehr nach Deutschland und Grafikstudium in München

- 1992 vom Autor und Kunstsammler Lothar Günther Buchheim entdeckt, ständige Ausstellung im Buchheim-Museum, Bernried

Zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Museen in Deutschland, Österreich, Italien und Finnland

Littwin Pieper fig Foto F Oliv

Bild aus Sammlung Buchheim-Museum Foto: F Oliv

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Gallery · Angelika Littwin-Pieper

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