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Peter Lindenberg

„Das Weiche besiegt das Harte, das Schwache triumphiert über das Starke“

Dieses Zitat von Laotse scheint sich auch Peter Lindenberg für sein Werk zum Vorbild genommen zu haben, dessen Bilder häufig den Gegensatz zwischen Schroffen und Zarten darstellen. Häufig in Serien und variierend lösen sich Formen und Linien bis zum Amorphen auf. Diesen bewusst infiniten Kreislauf des Suchens nach dem Eigentlichen, und die Frage danach was das für ihn ist reflektiert der Künstler immer wieder selbst:

„Meine Bildthemen sind vor allem Landschaften, Pflanzen, Tiere und in letzter Zeit auch Menschen. Zunächst innere Landschaften, die das Gefühl von Weite erzeugen. Sie zeigen Orte, die ich auch physisch bereist habe: Der Tiergarten (Berlin), Seelandschaften (z.B. Sylt) oder auch Nordamerikanische Landschaften und die Landschaft in Beijing (China). Mich interessiert dabei vor allem, das Licht immer unterschiedlich wiederzugeben. Und das Wetter, welches die Landschaft ständig anders aussehen lässt. Es versammeln sich immer mal wieder Tiere, die sich in der Landschaft oder besser in der Malstruktur verstecken. Und kürzlich auf kleinem Papp- oder Papierformat auch Menschen....(…). Formwille, deren Zerstörung und dem folgenden Wiederaufbau, sind die humor- und lustvollen Motivationen dieses für mich neuen Ansatzes. (...) Pflanzenähnliche Gebilde stehen für mich stellvertretend für Persönlichkeiten, Charaktere und Gesten – jung oder alt, aufstrebend oder gebeugt, einander zu- oder abgeneigt versammeln sie sich auf der Bildfläche.

(…) Die Grau- und Blautöne der Bilderreihen spielen auf die Nähe Hamburgs zum Wasser an. Kanäle, Ufer- und Wasserzonen mit Grünbewuchs und weite Horizonte bilden die Bühne für allerlei Gegenüberstellungen von harten und zarten Strukturen. Ich selber bin in der Lüneburger Heide aufgewachsen, wo die Natur eine sehr große Präsenz hat. Wetter, Jahres- und Tageszeiten, Wälder und freies Land zeigen sich dort sehr viel stärker als in der Großstadt Berlin, in der ich jetzt lebe. So sind meine Arbeiten immer auch Bilder der Sehnsucht: künstlich und dennoch natuverbunden, impressionistisch im Stil des Tachismus, dem von weitem ein verschwommener Konstruktivismus winkt.“

Längst ist er mit diesem Ansatz bekannt geworden: Neben seinen großformatigen Gemälden und den kleineren Zeichnungen, sind es v.a. Auch die Skulpturen, allem voran die bis zu 7m hohen „Kapuzinerkressen“ für die ihn die Kunstwelt so schätzt.

Peter Lindenberg

- 1956 in Braunschweig geboren

- 1987-1994 Hochschule für Bildende Kunst in Braunschweig (HBK), Diplom Freie Kunst

- heute: lebt und arbeitet in Berlin

Ausstellungen in Berlin, New York, Shanghai, Paris, Düsseldorf, München, Schweden, Luxemburg, Belgien

kuratiert Einzel- und Gruppenausstellungen im KUNSTRAUM F 200 in Berlin

Peter Lindenberg Bluete Oel auf Leinwand 120x100cm

Peter Lindenberg, Blüte, Öl auf Leinwand, 120x100cm

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
des Künstlers Peter Lindenberg als Galerie zusammengestellt:

Gallery - Peter Lindenberg

Peter-Wever-Schirme-im-Gras-Radierung-70x41cm
Peter-Wever-Schirme-im-Gras-Radierung-70x41cm

Wever Peter Portrait 300x360px


Peter Wever

Menschen und Menschenbilder
Im Mittelpunkt von Peter Wevers Schaffen steht der Mensch. Liebevoll gezeichnet erleben wir ihn in seiner charmanten Nonchalance. Die Auseinandersetzung mit dem ganz gewöhnlichen selbstgeschaffenen Chaos oder das Hinter-sich-lassen genau dessen sind immer wieder Bildthemen. Wir begegnen Einzelnen, wie sie die Hürden etwa von Aktenbergen überwinden oder Träumenden in inniger Umarmung, der Welt in einer Badewanne oder unter einem Schirm entrückt. Dieses Wechselspiel zwischen "normalem" Tagesgeschehen und Entrücktheit teilt sich auch in seinen Landschaften und Stilleben mit. Der Künstler hat keine spektakulären Effekte nötig, sondern erhebt ganz einfache, alltägliche Gegenstände uns Szenen zur Poesie. Seine Kunst berührt uns. Sie muß nicht erklärt werden. Wir finden uns ganz unmittelbar in ihr wieder.

Peter Wever als Bildermacher
Das Bild-Ergebnis ist dem Künstler oberstes Anliegen. Dabei beschränkt er sich nicht auf eine Technik. Auch die "Reinheit" der Technik ist ihm nicht so wichtig. Radierung, Kohle- oder Kreidezeichnung und Malerei überlagern sich durchaus auch in einer Arbeit. Die Möglichkeit, in der Acrylmalerei unbegrenzt Schichten übereinander zu legen und die Disziplin, die die Kaltnadelradierung erfordert, befruchten sich gegenseitig. Das führt zu ganz neuen und unkonventionellen Bildlösungen, die selbstkritisch geprüft und variiert werden, bis das Ergebnis stimmt. Und das kann mitunter Jahre dauern. So ist immer eine Vielzahl an Bildern im Werden.

Peter Wever

- 1950 geboren, aufgewachsen in Herscheid im Sauerland

- 1970-1996 Studium der Kunsterziehung und freien Graphik an der Hochschule für Bildende Künste in der Gesamthochschule Kassel

- 1976-1977 DAAD-Stipendium am national College of Art and Design in Dublin, Irland

- 1978-1979 Studienaufenthalte in den USA und in Guatemala

- seit 1980 Bildermacher in Berlin, dazwischen Referendarzeit

- seit 1983 freischaffender Künstler

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Beteiligungen an internationalen Graphik-Biennalen wie Krakau/Kattowitz, Frechen, Yokohama, Kairo, Grenoble, Charkow/Ukraine, Budapest

Peter Wever Aufschwung Radierung 69x395I75x53Icm

Peter Wever

AUFSCHWUNG

Radierung auf Bütten, partiell übermalt
Bild: 39,5 x 69 cm  .  Blatt: 53 x 75

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
vom Künstler Peter Wever unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · Peter Wever

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Friedel-Anderson-Suses-Kannen-11x15-Farbradierung.jpg

Friedel Anderson Selbstportrait SW 300x360px

Friedel Anderson

Friedel Anderson gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Malern Norddeutschlands



Maler des Lichts

Seine Arbeiten, die stets an der Realität orientiert sind, entstehen teils als Plen-Air-Malerei direkt "vor Ort", teils in langen Nächten nach Studien im Atelier. Nur selten finden Fotografien Verwendung als Vorlage für seine Gemälde. Er bevorzugt "selbst gesehenes" und so gelingt ihm in einer feinsinnigen Darstellung von Licht und Stofflichkeit eine atmosphärische Dichte, die weit über den dargestellten Gegenstand hinausgeht. Es ist ihm ein Anliegen, auch Geräusche und Gerüche in seinen Bildern einzufangen und bei aller Realitätsnähe der Phantasie Freiraum zu lassen.

Das gelingt ihm vornehmlich in seinen Darstellungen von Innenräumen, etwa des Lübecker Domes oder in einer Werkreihe, die in der Arbeitswelt einer Kieler Werft teils im Regen und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt entstanden sind. Neben Natur- und Stadtlandschaften nehmen Stilleben breiten Raum ein, oft im Kerzenlicht schimmernde gedeckte Tafeln. Humor beweist Friedel Anderson in einer bisweilen ungewöhnlichen Motivwahl, etwa einer weiß getünchten Wand oder dem verwirbelten Kielwasser eines Schiffes.

Immer ist es einbesonderes Licht, das den Werken Friedel Andersons innewohnt und den außerordentlichen Zauber seiner Kunst ausmacht: Sei es der strahlende Sonnenschein Nordafrikas, das milde Licht und die Reflexionen auf den Wasserflächen Venedigs, das trübe Licht in Nebel und Regen Norddeutschlands, Kerzenschimmer in seinen Stilleben oder sonnige Lichtbahnen in seinen Interieurs.

Stets wohnt seinen Werken eine außergewöhnliche Eleganz inne. Sie sind geprägt von einer großen Innigkeit und Achtung, mit der sich Friedel Anderson seinen Motiven widmet. Er entdeckt Schönheit, wo sie niemand sonst vermutet. In unserer schnellebigen Alltagswelt bisden seine Bilder willkommene Ruhepunkte, die ganz der Zeit enthoben scheinen und zu Kontemplation einladen.

Friedel Anderson

- 1954 in Oberhausen geboren

- 1974-77 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Göttingen

- 1978-84 Schüler von Manfred Bluth an der Gesamthochschule Kassel
mehrere Studienreisen mit Manfred Bluth - Plen-Air-Malerei

- seit 1985 freischaffender Maler in Itzehohe

- 1993-94 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg

- 1999 Malreise auf der Gorch Fock

- 2009 Berufung an die Freie Akademie der Künste Hamburg

- seit 2009 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg

Preise und Auszeichnungen, Auswahl


- 1989 Kulturförderpreis des Kreises Steinburg

- 1994 Kulturpreis der Studien- und Fördergesellschaft im Kulturring der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft

- 1995 Stipendium Kunststiftung Landesbank Schleswih-Holstein

- 2011 Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein

Ausstellungen


Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen vorwiegend in Norddeutschland, Dänemark, England und Frankreich

Arbeiten öffentlichen wie privaten Sammlungen


Seine Gemälde und das gesamte druckgraphische Werk werden vom Landesmuseum Schleswig-Holstein, Schloss Gottorf, gesammelt

Friedel Anderson P3160525 80x80 Oel auf Leinwand

Friedel Anderson

12.04.2016 VI

Öl auf Leinwand
80 x 80 cm
2016

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Gallery · Friedel Anderson

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