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Friedel Anderson Selbstportrait SW 300x360px

Friedel Anderson

Friedel Anderson gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen Malern Norddeutschlands



Maler des Lichts

Seine Arbeiten, die stets an der Realität orientiert sind, entstehen teils als Plen-Air-Malerei direkt "vor Ort", teils in langen Nächten nach Studien im Atelier. Nur selten finden Fotografien Verwendung als Vorlage für seine Gemälde. Er bevorzugt "selbst gesehenes" und so gelingt ihm in einer feinsinnigen Darstellung von Licht und Stofflichkeit eine atmosphärische Dichte, die weit über den dargestellten Gegenstand hinausgeht. Es ist ihm ein Anliegen, auch Geräusche und Gerüche in seinen Bildern einzufangen und bei aller Realitätsnähe der Phantasie Freiraum zu lassen.

Das gelingt ihm vornehmlich in seinen Darstellungen von Innenräumen, etwa des Lübecker Domes oder in einer Werkreihe, die in der Arbeitswelt einer Kieler Werft teils im Regen und bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt entstanden sind. Neben Natur- und Stadtlandschaften nehmen Stilleben breiten Raum ein, oft im Kerzenlicht schimmernde gedeckte Tafeln. Humor beweist Friedel Anderson in einer bisweilen ungewöhnlichen Motivwahl, etwa einer weiß getünchten Wand oder dem verwirbelten Kielwasser eines Schiffes.

Immer ist es einbesonderes Licht, das den Werken Friedel Andersons innewohnt und den außerordentlichen Zauber seiner Kunst ausmacht: Sei es der strahlende Sonnenschein Nordafrikas, das milde Licht und die Reflexionen auf den Wasserflächen Venedigs, das trübe Licht in Nebel und Regen Norddeutschlands, Kerzenschimmer in seinen Stilleben oder sonnige Lichtbahnen in seinen Interieurs.

Stets wohnt seinen Werken eine außergewöhnliche Eleganz inne. Sie sind geprägt von einer großen Innigkeit und Achtung, mit der sich Friedel Anderson seinen Motiven widmet. Er entdeckt Schönheit, wo sie niemand sonst vermutet. In unserer schnellebigen Alltagswelt bisden seine Bilder willkommene Ruhepunkte, die ganz der Zeit enthoben scheinen und zu Kontemplation einladen.

Friedel Anderson

- 1954 in Oberhausen geboren

- 1974-77 Studium der Kunstgeschichte an der Universität Göttingen

- 1978-84 Schüler von Manfred Bluth an der Gesamthochschule Kassel
mehrere Studienreisen mit Manfred Bluth - Plen-Air-Malerei

- seit 1985 freischaffender Maler in Itzehohe

- 1993-94 Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg

- 1999 Malreise auf der Gorch Fock

- 2009 Berufung an die Freie Akademie der Künste Hamburg

- seit 2009 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg

Preise und Auszeichnungen, Auswahl


- 1989 Kulturförderpreis des Kreises Steinburg

- 1994 Kulturpreis der Studien- und Fördergesellschaft im Kulturring der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft

- 1995 Stipendium Kunststiftung Landesbank Schleswih-Holstein

- 2011 Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein

Ausstellungen


Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen vorwiegend in Norddeutschland, Dänemark, England und Frankreich

Arbeiten öffentlichen wie privaten Sammlungen


Seine Gemälde und das gesamte druckgraphische Werk werden vom Landesmuseum Schleswig-Holstein, Schloss Gottorf, gesammelt

Friedel Anderson P3160525 80x80 Oel auf Leinwand

Friedel Anderson

12.04.2016 VI

Öl auf Leinwand
80 x 80 cm
2016

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
vom Künstler Friedel Anderson unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · Friedel Anderson

Smbatyan-Karen-Komposition-V-19I2115-16x25-Oel-auf-Karton-2008
Smbatyan-Karen-Komposition-V-19I2115-16x25-Oel-auf-Karton-2008



Smbatyan Karen Portrait 300x360

Karen Smbatyan

Karen Smbatyan gilt als einer der bedeutendsten
zeitgenössischen Künstler Armeniens

Karen Smbatyan war als Mensch wie als Künstler geprägt vom Schicksal seines Landes. Im Kampf um innere wie äußere Freiheit strebte er nach dem verborgenen Geheimnis der künstlerischen Kreativität.

Künstlerische Entwicklung
In seinen frühen Werken pflegte er auf der Suche nach authentischer Wahrnehmung der Natur einen hohen Realismus. Es entstanden eindringliche Portraits und Landschaften. Im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner“ und „Tsitsarnak“ erforschte er die Wurzeln der armenischen Stilschule in der Miniaturmalerei. In den 1970er Jahren beschäftigte er sich eingehend mit der Erscheinung von Farbe und Form. Er fand zu intensiven, farbenfrohen Kompositionen von spiritueller Tiefe. Wie für Delacroix war ihm „die Kunst ein Fest der Farben“. Seine Leitmotive waren das Licht, die Sonnenwärme, der „Frieden der Seele“. Sein Spätwerk ist geprägt von einer scheinbar großen Einfachheit der Details bei geradezu monumentaler Fülle an Farbklängen, das ihn in die Reihe der großen Meister des 20. Jahrhunderts stellt.

Stimmen zum Werk Karen Smbatyans
„Mit Durchdringungsvermögen und anhaltender Spannung sowie seiner persönlichen inneren Hellsichtigkeit entdeckte er in sich selbst, d.h. Nicht außerhalb, neue schöpferische Bereiche, wobei er eine besondere Ebene der Einsicht erreicht, die es ihm als Künstler ermöglicht, lebensvolle Charaktere und Objekte darzustellen, alle von einer essentiellen Bedeutung für den Menschen, eng verknüpft mit seinen Ursprüngen und ihm sehr vertraut. Nur ein großer Künstler erlangt diese Sicht der Dinge und kann sie darstellen. Andererseits wird eine innere Welt durch ursprüngliche Kraft und starke Individualität erneuert und lebensfähig gemacht, die sich durch die Brillanz und Energie eines Künstlers namens Karen Smbatyan, der von der Natur so reichlich mit ihren Gaben bedacht wurde, in einem vollständigen Bild ausdrückt.“
Ilja Kabakow, Maler (1979)

„Smbatyans Werk kann man unmöglich in das sogenannte Konzept der modernen Malerei zwängen. Es stellt die umfassende Vollendung des armenischen Schicksals dar: je klarer erkennbar desto rätselhafter und mysteriöser, wie auch die Mythen seines biblischen und kleinen Landes, in dem der Maler durch Gottes Willen lebt und arbeitet.“
Saro Sarukhanian, Kunstkritiker (1991)

Es ist ein großes Vergnügen Karen Smbatyans Bilder zu betrachten: Beides, seine Kraft und seine künstlerische Meisterschaft werden ebenso in ihnen spürbar wie das mit seiner Volkszugehörigkeit eng verwobene Talent des Künstlers.“
Prof. Dr. Lubita Rakitsch, Universität Belgrad (1972)

Links
Whikipedia:  https://en.wikipedia.org/wiki/Karen_Smbatyan

youtube: https://www.youtube.com/watch?v=lOCgQxGZMZo

youtube:https://www.youtube.com/watch?v=gxtQyEctP9o

Unsere Ausstellung bei TV Oberfranken: https://www.tvo.de/mediathek/video/coburg-werke-des-ausnahmekuenstlers-karen-smbatyan/

Karen Smbatyan


- 1932   in Kumairi (Armenien) geboren

- 1952-1957   Termelezian Kunstakademie in Jerewan

- 1966-1980   Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner" und "Tsitsarnak"

- 2008   in Jerewan verstorben

Zahlreiche Inlandsausstellungen in Moskau, Wilnius, Palanga und Jerewan, internationale Präsentationen in Libanon, Türkei, Polen, England, Frankreich, Deutschland, Japan und in den USA.

Durch die Unterstützung des Moskauer Export Kunstsalons konnte er an den Welkunstausstellungen in Bologna (1974), Posnan (1978) und Izmir (1980) teilnehmen.

Karen Smbatyan ist mit seinen Werken in bedeutenden Sammlungen und Museen vertreten, u.a. im Nationalmuseum der Republik Armenien, im Kunst- und Literaturmuseum Jegishe Tscharenz (Jerewan), Modern Art Museum Washington, Richard Manukean Gallery Detroit, Museum of Modern Arts und Zimmerli Art Museum in New Jersey, Arshil Gorki und und Galerie Druan in Paris sowie weltweit in privaten Sammlungen.

Smbatyan Karen Mein Zimmer Oel auf Leinwand 1989 100x108cm

Karen Smbatyan

MEIN ZIMMER

Öl auf Leinwand
100 x 108 cm
1989

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Gallery · Karen Smbatyan

Prechtl-Patagonien-280x100-Mischtechnik-auf-Hartfaser-2015
Prechtl-Patagonien-280x100-Mischtechnik-auf-Hartfaser-2015

Wieland Prechtl Portrai SW 300x360px

Wieland Prechtl

Arbeiten
Malerei: Mischtechniken und Materialcollagen
Skulptur: Holz, Stein


Naturgewalten
Wieland Prechtl versteht es meisterhaft, in vollkommen abstrakten Strukturen gewaltige geologische Schaffensprozesse der Natur auf seine Tafeln zu bannen. Wir fühlen uns erinnert an geologisch aktive Regionen der Erde, an Erdzeitalter, in denen die Elemente noch nicht von einander getrennt waren oder in denen alles in einer großen Umwälzung wieder ineinander fließt.

Schaffensprozess
Der Fluss - der Elemente wie der Zeitenströme - ist vielleicht zentrales Thema der neueren Kunst Wieland Prechtls – im darstellerischen wie im Technischen Sinn. Er arbeitet mit Verlauf-, Spritz- und Rakeltechniken in Schichten, die sich mischen, sich gegenseitig abstoßen, die Bahnen ziehen oder schollenartig reißen. Glatte, schimmernde Bild-Elemente setzen Glanzpunkte gegen matte Strukturen, in denen das Licht zuweilen abgrundtief versickert. Die Darstellung des Lichts – sei es als lebensspendender Strahl, milder Schein oder zerstörerische Glut in fernen Welten oder kosmische Energie in der unendlichen Finsternis des Alls – gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wieland Prechtl versteht es, die besonderen Eigenschaften von Lacken, Öl- und Acrylfarben in Kombination mit Metallen, wie Aluminium, Blattgold, Stahl oder Blei bildwirksam einzusetzen.

Ältere Werke sind geprägt von einer noch größeren Materialvielfalt. Zu erwähnen sind Gesteine unterschiedlichster Körnungen, von Steinmehl über Sand und Splitt bis hin zu größeren Schieferplatten - Hochofenprodukte wie teils oxydiertes Eisen, Glas, Asche, Schlacken und fossile Materialien wie Bitumen oder Kohle, die kühn entsprechend ihrer Beschaffenheit im Bild auf- oder untertauchen.

Diese Werke sind keinesfalls Zufallsprodukte, als die sie vielleicht zunächst erscheinen. Wieland Prechtl entwickelt seine konkreten Bildideen und weiß sie gezielt umzusetzen.

Die große Bildnerin Natur
Als Inspirationen dienen ihm nordische Landschaften, Licht- und Wetterphänomene, tektonische Verwerfungen, Vulkanausbrüche, die Gewalt des Wassers. Er lässt uns teilhaben am Aufruhr der Elemente, führt uns aber auch über weite, ruhige Horizonte weit über unseren irdischen Gesichtskreis hinaus in die Sphären des Alls, durch Finsternis und lichte Sternennebel in Stürme, Eiswüsten oder Glutofen ferner Welten.

In diesem wahrhaft großen Maßstab ist der Mensch zu klein, um der Darstellung gewürdigt werden zu können. Aber er darf Zuschauer sein vom Werden und Vergehen, vom ewig Zeitlichen und Zeitenthobenen. Und gerade damit vermittelt Wieland Prechtl dem Betrachter seiner Kunst eine Vorstellung von Chaos und Kosmos und erhebt ihn zu einem besonderen Verständnis für die Erhabenheit der großen Bildnerin Natur.

Wieland Prechtl

- 1955 in Bayreuth geboren

Mitgliedschaften
Berufsverband Bildender Künstler (BBK), Münchener Künstlergenossenschaft v. 1868 (MKG)
Bund Fränkischer Künstler, Kunstvereine Bayreuth, Coburg und Hof

Ausstellungen
Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen,
Frankreich, Italien, Tschechien, der Slowakei und in den USA

Arbeiten im öffentlichen Besitz
Bayerische Staatsgemäldesammlung München
Museen der Stadt Bamberg
Regierung von Oberfranken
Landkreis Bayreuth
Marktgemeinde Weidenberg
Ökologisch-Botanischer Garten der Universität Bayreuth
VR-Bank Bayreuth
Kunst & Museum Hollfeld (Leihgabe)

Prechtl Nebelschlucht 100x150 Mischtechnik auf Leinwand 2016

Wieland Prechtl

NEBELSCHLUCHT

Mischtechnik auf Leinwand
150 x 100 cm
2016

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Gallery · Wieland Prechtl

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