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Smbatyan Karen Portrait 300x360

Karen Smbatyan

Karen Smbatyan gilt als einer der bedeutendsten
zeitgenössischen Künstler Armeniens

Karen Smbatyan war als Mensch wie als Künstler geprägt vom Schicksal seines Landes. Im Kampf um innere wie äußere Freiheit strebte er nach dem verborgenen Geheimnis der künstlerischen Kreativität.

Künstlerische Entwicklung
In seinen frühen Werken pflegte er auf der Suche nach authentischer Wahrnehmung der Natur einen hohen Realismus. Es entstanden eindringliche Portraits und Landschaften. Im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner“ und „Tsitsarnak“ erforschte er die Wurzeln der armenischen Stilschule in der Miniaturmalerei. In den 1970er Jahren beschäftigte er sich eingehend mit der Erscheinung von Farbe und Form. Er fand zu intensiven, farbenfrohen Kompositionen von spiritueller Tiefe. Wie für Delacroix war ihm „die Kunst ein Fest der Farben“. Seine Leitmotive waren das Licht, die Sonnenwärme, der „Frieden der Seele“. Sein Spätwerk ist geprägt von einer scheinbar großen Einfachheit der Details bei geradezu monumentaler Fülle an Farbklängen, das ihn in die Reihe der großen Meister des 20. Jahrhunderts stellt.

Stimmen zum Werk Karen Smbatyans
„Mit Durchdringungsvermögen und anhaltender Spannung sowie seiner persönlichen inneren Hellsichtigkeit entdeckte er in sich selbst, d.h. Nicht außerhalb, neue schöpferische Bereiche, wobei er eine besondere Ebene der Einsicht erreicht, die es ihm als Künstler ermöglicht, lebensvolle Charaktere und Objekte darzustellen, alle von einer essentiellen Bedeutung für den Menschen, eng verknüpft mit seinen Ursprüngen und ihm sehr vertraut. Nur ein großer Künstler erlangt diese Sicht der Dinge und kann sie darstellen. Andererseits wird eine innere Welt durch ursprüngliche Kraft und starke Individualität erneuert und lebensfähig gemacht, die sich durch die Brillanz und Energie eines Künstlers namens Karen Smbatyan, der von der Natur so reichlich mit ihren Gaben bedacht wurde, in einem vollständigen Bild ausdrückt.“
Ilja Kabakow, Maler (1979)

„Smbatyans Werk kann man unmöglich in das sogenannte Konzept der modernen Malerei zwängen. Es stellt die umfassende Vollendung des armenischen Schicksals dar: je klarer erkennbar desto rätselhafter und mysteriöser, wie auch die Mythen seines biblischen und kleinen Landes, in dem der Maler durch Gottes Willen lebt und arbeitet.“
Saro Sarukhanian, Kunstkritiker (1991)

Es ist ein großes Vergnügen Karen Smbatyans Bilder zu betrachten: Beides, seine Kraft und seine künstlerische Meisterschaft werden ebenso in ihnen spürbar wie das mit seiner Volkszugehörigkeit eng verwobene Talent des Künstlers.“
Prof. Dr. Lubita Rakitsch, Universität Belgrad (1972)

Links
Whikipedia:  https://en.wikipedia.org/wiki/Karen_Smbatyan

youtube: https://www.youtube.com/watch?v=lOCgQxGZMZo

youtube:https://www.youtube.com/watch?v=gxtQyEctP9o

Unsere Ausstellung bei TV Oberfranken: https://www.tvo.de/mediathek/video/coburg-werke-des-ausnahmekuenstlers-karen-smbatyan/

 

Karen Smbatyan


- 1932   in Kumairi (Armenien) geboren

- 1952-1957   Termelezian Kunstakademie in Jerewan

- 1966-1980   Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner" und "Tsitsarnak"

- 2008   in Jerewan verstorben

Zahlreiche Inlandsausstellungen in Moskau, Wilnius, Palanga und Jerewan, internationale Präsentationen in Libanon, Türkei, Polen, England, Frankreich, Deutschland, Japan und in den USA.

Durch die Unterstützung des Moskauer Export Kunstsalons konnte er an den Welkunstausstellungen in Bologna (1974), Posnan (1978) und Izmir (1980) teilnehmen.

Karen Smbatyan ist mit seinen Werken in bedeutenden Sammlungen und Museen vertreten, u.a. im Nationalmuseum der Republik Armenien, im Kunst- und Literaturmuseum Jegishe Tscharenz (Jerewan), Modern Art Museum Washington, Richard Manukean Gallery Detroit, Museum of Modern Arts und Zimmerli Art Museum in New Jersey, Arshil Gorki und und Galerie Druan in Paris sowie weltweit in privaten Sammlungen.

Smbatyan Karen Mein Zimmer Oel auf Leinwand 1989 100x108cm

Karen Smbatyan

MEIN ZIMMER

Öl auf Leinwand
100 x 108 cm
1989

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
des Künstlers Karen Smbatyan als Galerie zusammengestellt:

Gallery · Karen Smbatyan

Wieland Prechtl Portrai SW 300x360px

Wieland Prechtl

Arbeiten
Malerei: Mischtechniken und Materialcollagen
Skulptur: Holz, Stein


Naturgewalten
Wieland Prechtl versteht es meisterhaft, in vollkommen abstrakten Strukturen gewaltige geologische Schaffensprozesse der Natur auf seine Tafeln zu bannen. Wir fühlen uns erinnert an geologisch aktive Regionen der Erde, an Erdzeitalter, in denen die Elemente noch nicht von einander getrennt waren oder in denen alles in einer großen Umwälzung wieder ineinander fließt.

Schaffensprozess
Der Fluss - der Elemente wie der Zeitenströme - ist vielleicht zentrales Thema der neueren Kunst Wieland Prechtls – im darstellerischen wie im Technischen Sinn. Er arbeitet mit Verlauf-, Spritz- und Rakeltechniken in Schichten, die sich mischen, sich gegenseitig abstoßen, die Bahnen ziehen oder schollenartig reißen. Glatte, schimmernde Bild-Elemente setzen Glanzpunkte gegen matte Strukturen, in denen das Licht zuweilen abgrundtief versickert. Die Darstellung des Lichts – sei es als lebensspendender Strahl, milder Schein oder zerstörerische Glut in fernen Welten oder kosmische Energie in der unendlichen Finsternis des Alls – gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wieland Prechtl versteht es, die besonderen Eigenschaften von Lacken, Öl- und Acrylfarben in Kombination mit Metallen, wie Aluminium, Blattgold, Stahl oder Blei bildwirksam einzusetzen.

Ältere Werke sind geprägt von einer noch größeren Materialvielfalt. Zu erwähnen sind Gesteine unterschiedlichster Körnungen, von Steinmehl über Sand und Splitt bis hin zu größeren Schieferplatten - Hochofenprodukte wie teils oxydiertes Eisen, Glas, Asche, Schlacken und fossile Materialien wie Bitumen oder Kohle, die kühn entsprechend ihrer Beschaffenheit im Bild auf- oder untertauchen.

Diese Werke sind keinesfalls Zufallsprodukte, als die sie vielleicht zunächst erscheinen. Wieland Prechtl entwickelt seine konkreten Bildideen und weiß sie gezielt umzusetzen.

Die große Bildnerin Natur
Als Inspirationen dienen ihm nordische Landschaften, Licht- und Wetterphänomene, tektonische Verwerfungen, Vulkanausbrüche, die Gewalt des Wassers. Er lässt uns teilhaben am Aufruhr der Elemente, führt uns aber auch über weite, ruhige Horizonte weit über unseren irdischen Gesichtskreis hinaus in die Sphären des Alls, durch Finsternis und lichte Sternennebel in Stürme, Eiswüsten oder Glutofen ferner Welten.

In diesem wahrhaft großen Maßstab ist der Mensch zu klein, um der Darstellung gewürdigt werden zu können. Aber er darf Zuschauer sein vom Werden und Vergehen, vom ewig Zeitlichen und Zeitenthobenen. Und gerade damit vermittelt Wieland Prechtl dem Betrachter seiner Kunst eine Vorstellung von Chaos und Kosmos und erhebt ihn zu einem besonderen Verständnis für die Erhabenheit der großen Bildnerin Natur.

Wieland Prechtl

- 1955 in Bayreuth geboren

Mitgliedschaften
Berufsverband Bildender Künstler (BBK), Münchener Künstlergenossenschaft v. 1868 (MKG)
Bund Fränkischer Künstler, Kunstvereine Bayreuth, Coburg und Hof

Ausstellungen
Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen,
Frankreich, Italien, Tschechien, der Slowakei und in den USA

Arbeiten im öffentlichen Besitz
Bayerische Staatsgemäldesammlung München
Museen der Stadt Bamberg
Regierung von Oberfranken
Landkreis Bayreuth
Marktgemeinde Weidenberg
Ökologisch-Botanischer Garten der Universität Bayreuth
VR-Bank Bayreuth
Kunst & Museum Hollfeld (Leihgabe)

Wieland Prechtl

SANDUHR III

Mischtechnik auf Hartfaser
100 x 140 cm
2017

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des Künstlers Wieland Prechtl als Galerie zusammengestellt:

Gallery · Wieland Prechtl

Udo Lindenberg SW 300x360px

Udo Lindenberg

Ausgerechnet Joseph Beuys war es der angeblich Udo Lindenberg zur Kunst gebracht haben soll: „Jeder Mensch ist ein Künstler, und das in allen Lebensbereichen“ - Udo sieht das als geradezu anarchische Vorstellung, das jeder Mensch wie auch er einfach mal loslegen sollte, um kreativ zu sein.

Es fing an mit den „Udogrammen“ zuerst auf Autogrammkarten gezeichnete kleine comicartige Bilder von Frauen und Männern mit Hut – ganz Udo. Daraus entwickeln sich allmählich Malerei und ab 1995 ganze Gemäldezyklen. Später dann patentiert er sich seine „Likörelle“, bei der der „Strichers aus St.Pauli“ seine Finger ins Likörglas taucht und daraus spontan Malereien entwickelt. Bald allerdings ist Udo die zarte Farbigkeit der Likörelle nicht genug, für knalligere Farben fängt er deswegen an mit verdünnter Acrylfarbe zu malen. Immer wieder füllt Udo seine Bilder auch mit seinen charakteristischer Bildwitz, indem er in einer einzigartigen Kombi aus Einfallsreichtum und einen Schuss Unverschämtheit und Naivität sinnfällige Sprüche einfügt. Der Themenwahl sind dabei wie für seine Musik keine Grenzen gesetzt. Ob Zwischenmenschliches oder Politik, ob Schnaps oder Rock'n'Roll: Udo thematisiert alles.

„Es malt durch mich hindurch. Ich sitze vorm weißen Papier, beobachte und staune, was da entsteht - ´ne Menge kesse Jokerei und Visionen für morgen. Die Malerei muss die Leute nach vorne begleiten, wie ein guter Song, ein guter Film von Michael Moore. Bilder sollen Spaß machen, bis der Hut wegfliegt. Darauf einen Eierlikör- schnell wird daraus ein Likörell.“ so beschreibt er seinen Arbeitsprozess. Mit seiner Kunst sprengt er alle traditionellen Gemäldekategorien und ist damit erfolgreich: Seine Werke wurden schon in über 20 Ausstellungen gezeigt und hängen u.a. im Kanzleramt.

Udo Lindenberg

deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler („Strichers aus St.Pauli“)

- geboren 1946 in Gronau

- Mit 15 Jahren: Beginn einer Ausbildung zum Kellner, spielt in Altstadtkneipen als Schlagzeuger

- Reisen nach Norddeutschland, Frankreich und Libyen

- Spielt nahe Tripolis im Club eines US-amerikanischen Luftwaffenstützpunktes

- Nach seiner Rückkehr in Gronau in therapeutischer Behandlung, um Erlebnisse in Libyen zu verarbeiten

- Beginn des Studiums in Münster an Westfälischer Schule für Musik- Wehrdienst

- 1968 Umzug nach Hamburg, wird Schlagzeuger bei „Die City Preachers“ (erste Folk-Rock-Band Deutschlands)

- 1973 kommerzieller Durchbruch mit Album Andrea Doria, erste Tournee mit Panikorchester

- 1975 Erscheinung des ersten Buchs „Albert Alptraum bis Votan Wahnwitz“- Bewohnt in Hamburg die „Villa Kunterbunt“ in der zeitweise auch Otto Waalkes und Marius Müller-Westernhagen leben

- 1980 Produktion des Films Panische Zeiten

- 1983 Sonderzug nach Pankow wird bis dahin größter kommerzieller Erfolg, löst Diskussion in der DDR Regierung aus; Auftritt im Palast der Republik in Ost-Berlin

- zunehmend Tätigkeit als Maler

- 1996 erste Ausstellung, viele weitere folgten, außerdem Bilder im Kanzleramt und im Haus der Geschichte

- 2006: Auftrag Künstler-Ausgabe der Jubiläums-Edition von Meyers Großem Taschenlexikon zu gestalten, Einbände aller 24 Ausgaben zu illustrieren „Die Menschenfamilie ist ein Panoptikum bunter und skurriler Zeitgenossen. Farbenfroh, detailreich und voller neuer Perspektiven“

Udo Lindenberg alleTage sind gleich lang 1000x720px

Udo Lindenberg, alle Tage sind gleich lang ....
Songtext "Geile Götter", Album "Keule" aus dem Jahr 1982

Technik: Mischtechnik auf Papier
Bildformat: 37 x 48 cm
Handsigniert: Ja
Entstehungsjahr: 2016

 

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