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unsere Künstler Übersicht

Otto Waalkes Portrait sw 300x360px

OTTO, Otto Waalkes

"Ich zeichne schon immer. Ich bin quasi von der bildnerischen zur darstellerischen Kunst nahtlos hinübergeflutscht".

Ottos schaffen fließt ineinander über. Dabei kennt er sich aus in der Kunst und hat nicht zuletzt auch selbst in Hamburg Kunstpädagogik studiert. Wenn man sich eines seiner Frühwerke "Junges Mädchen mit Schal und Pelzmütze" anschaut, wird das deutlich: Es dokumentiert auf altmeisterliche Art den Stand seiner handwerklichen Ausbildung.

Das er zahlreiche Techniken beherrscht sieht man auch in seinen heutigen Schaffen, das gleichzeitig inhaltlich eine bunte Mischung ist und Anknüpfungen an Kunstgeschichte, Stars, Sternchen und Hollywood Blockbuster erhält. Dabei ist sein Werk aber immer verbunden mit eigenen Erfindungen, wie allen voran seinen "Ottifanten". Ob Leonardo Da Vincis "Mona Lisa", Casper David Friedrichs "Wanderer über dem Nebelmeer", Edward Hoppers "Nighthawks", Pablo Picasso, eine Hommage an Andy Warhol oder Edvard Munchs "Der Schrei", nichts ist für Otto unmöglich. Jedes seiner Bilder ist für eine Überraschung gut: Mit Witz, Charme und Ideenreichtum berühren Ottos Bilder unsere Seele und machen einfach Spaß.

Otto Waalkes

Deutscher Komiker, Comiczeichner, Musiker, Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher

Gilt als einer der erfolgreichsten Vertreter des deutschen Humors

- geborem 1948 in Emden, Vater ist Malermeister

- tritt das erste Mal im Alter von 11 Jahre öffentlcih auf: trägt in einem Emder Kaufhaus u.a. den Babysitter-Boogie vor

- bekommt mit 12 Jahren seine erste Gitarre

- Beginnt 1970 an der Hochschule für Bildende Künst in Hamburg Kunstpädagogik Studium, nachdem er keinen Studienplatz in Freier Malerei erhalten hat (übt Lehrberuf jedoch nie aus)

- wohnt in Hamburg in der "Villa Kunterbunt" mit 14 Mitbewohnern u.a. Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen zusammen

- tritt zur Finanzierung seines Studiums mit Gitarre weiter in kleinen Hamburger Clubs auf: erzählt zu Liedern Witze, entwickelt Bühnenshow und wird damit immer erfolgreicher

- 1972 LP "Otto" erscheint und verkauft sich 500.000 Mal

- bekannte von Otto gezeichnete Comicfigur "Ottifant": zunächst nur für Schallplattencover von Otto genutzte Strichfigur entwickelt sich zu eigenständiger Comicstripfigur mit Familienanhang, deren Geschichten in diversen Zeitungen veröffentlicht wurden

- 1993 Zeichentrickserie Ottos Ottifant entsteht

- 2001 Zeichentrick-Kinofilm Kommando Störtebeker mit Ottifant

OTTO 15 wir heben ab Ausschnitt 1100x720px

Otto Waalkes - Wir heben ab
Farblithographie – Format 52 cm x 73,5 cm, Bildausschnit

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
vom Künstler Günther Hermann unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · OTTO Waalkes

Markuss Goepfert Portrait 300x360px

Markuss Göpfert

"Bei Beerdigungen sind Spontanität und Witz natürlich weniger angebracht, aber normalerweise versuche ich, das Leben eher leicht zu nehmen."

Und in diesem Sinne hat er sich seine Kunstfigur geschaffen: den Muffin. Mal heiter, mal ironisch, lebens- und farbenlustig, den unbeschwerten Welten des Pop-Art wie der Comical-Art entwachsen, springt der Muffin bzw. die Muffine, ausgestattet mit drei Haaren und drei Fingern, auf drei Zehen durch seine Bilderwelt.

Themen sind das Leben und die Liebe, alltägliche Begebenheiten, wie etwa die "Hilfestellung im Pool auf Mallorca", Film, Funk und Fernsehen mit ihren Stars, z.B. "Leonardo di Caprios erster Besuch in Hamburg" und bekannte historische Vorlagen, wie der Fürstenzug zu Dresen, den er auf seine besondere Art umgesetzt hat und gleich noch ein Pendant schuf - den Zug der Maitressen Augusts des Starken. Seine Bilder sprühen vor Witz und Hintersinn und stecken geradezu an mit ihrer Fröhlichkeit.

Spontaneität und Leichtigkeit der Motive stehen im Gegensatz zur präzisen Ausführung seiner Malereien in Acryl auf Leinwand oder auf Holz. Manche Ideen werden in Siebdruck umgesetzt. Abstraktes entsteht auch als Monotypie. Klare monochrome Flächen füllen die Bildformate. Schwarze Begrenzungslinien strukturieren die Bilder und vermitteln zwischen den bisweilen unbeschwert gewagten Farbkontrasten. Auch hier überwiegt das spielerische Element, das typisch für den ganzen Menschen Markuss Göpfert ist. Für Coburg hat er eine eigene Bilderserie mit Lokalkolorit geschaffen, die zur Coburger Museumsnacht 2012 von der Galerie Späth im großformatigen Drucken präsentiert wurden. Seine Muffins schlüpfen in die Rollen ausgesuchter Persönlichkeiten oder entdecken die Stadt: Wiedererkennungswert garantiert.

Markuss Göpfert

- in Dresden geboren


- Lehre zum Zimmermann

- Schlagzeugstudium an der Future Music School in Aschaffenburg bei Claus Heßler und Dieter Steinmann

- Schlagzeuger, u.a. in der Band RESISTANCE und LETZTE INSTANZ

Seit 2004: Freischaffender Künstler, Maler mit Atelier in Dresden

Goepfert Coburg Veste 1100x720px

Markuss Göpfert, Veste Coburg

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Gallery · Markuss Göpfert

Janosch Portrait 300x360px

Janosch

„Ich bin aus Irrtum ein sogenannter Künstler geworden, weil ich gedacht habe, das ist keine Arbeit.“

Janosch heißt eigentlich Horst Eckert und wurde 1931 im damals schlesischen Hindenburg geboren. Seine Kindheit begann als Alptraum. Früh erfuhr er häusliche Gewalt und Misshandlungen durch seinen Vater. Um dem alkoholsüchtigem Familienoberhaupt zu entkommen, wuchs er bei seinen Großeltern auf. Seine Mutter gab sich streng katholisch und überließ die Erziehung ihres Sohnes einem Jesuitenpater. 
Auch die Schulzeit wurde für Janosch eine Qual. Das Erlebte verarbeitet er immer wieder in seinen Geschichten und Bildern, die oft geprägt sind von der Sehnsucht nach Harmonie und Geborgenheit. 


Janosch - dieser Name öffnet Herzen und ruft Erinnerungen wach an den gelb-schwarz gestreiften Tiger, seinen Freund den kleinen Bären und ihren langen Weg nach Panama. An Onkel Poppoff, der auf Bäume fliegen kann oder die Maus Schimanski, die unglaublich viel Kraft in der rechten Pfote hat. Seine Kinderbücher handeln von Freundschaft und Liebe, von kleinen Tieren, für die das Wenige, was sie haben, das große Glück bedeutet. Rund 300 Bücher schrieb und zeichnete der Kinderbuchautor, Schriftsteller und Illustrator. In seinen Geschichten spiegelt sich oft sein Seelenleben wieder, wenn er von den starken Kleinen, den Außenseitern und Kautzen erzählt, die sich mal anrührend, mal mutig und oft sehr weise durchs Leben schlagen. 



Doch Janosch schreibt und malt nicht nur Kinderbücher, zu seinem Werk gehören auch Radierungen und Grafiken aus dem Erwachsenenleben: oft erotisch, kritisch, satirisch und fast immer liebevoll. Als Zeichner schaut der Künstler hinter die Fassaden seiner Mitmenschen und seiner selbst: in seinen Bildern grantelt er über die selbst empfundene Dominanz des weiblichen Geschlechts oder prangert die erdrückende, emotionale Last seiner katholischen Erziehung an. Janosch - ein verhinderter Romantiker? Viele Zeichnungen erzählen von seiner erlebten Verzweiflung und unerfüllter Sehnsucht, aber auch von der Suche nach Liebe und Klarheit.



Janosch nennt sich selbst einen Aussteiger, Anarchisten und bekennenden Autisten, der in seinen Bildern immer wieder „die Gene des kleinen Wahnsinns“ verewigt. Ein Abenteurer, der sich eigentlich schon vor drei Jahren in den Ruhestand seiner Hängematte verabschieden wollte, passend zum 80sten Geburtstag. Aber Stillstand ist nicht sein Geschäft - seit einem Jahr zeichnet Janosch eine wöchentliche Kolumne im Zeit-Magazin und setzt sich als „Wondrak“ mit dem politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehen auseinander.

Text: Iris Kroon-Lottes, Dipl. Journalistin

Janosch - Horst Eckert

- 1931 geboren in Hindenburg, Oberschlesien als Horst Eckert

- 1944 erhält Lehrstelle zu Schmied und arbeitet in Schlosserei

- Nach Ende des 2.Weltkriegs flüchten Eltern mit ihm nach Westdeutschland, arbeitet in Nähe von Oldenburg in Textilfabrik, besucht Textilfachschule in Krefeld (Teilnahme bei Lehrgang für Musterzeichner bei Klee-Schüler Gerhard Kadow)

- Aufenthalt in Paris

- 1953 Umzug nach München, Studium an der Akademie der Bildenden Künste, u.a. bei Ernst Geitlinger, muss Kunststudium nach einigen Probesemestern wegen "mangelnder Begabung" abbrechen; Arbeit als freischaffender Künstler

- seit 1956 schriftstellerische Tätigkeit im Feuilleton

- 1960 Erscheinen seines ersten Kinderbuchs "Die Geschichte von Valek dem Pferd"

- 1970 Erscheinen des ersten Romans "Cholonek oder Der liebe Gott aus Lehm"

- 1980 Umzug nach Teneriffa

- seit 2013 wöchendlicher Beitrag im ZEITmagazin

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Gallery · Janosch

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