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Galerie Späth, Gemälderestaurierung

Galerie Späth, Gemälderestaurierung

Gemälde sind empfindlich. Durch unsachgemäße Behandlung oder Lagerung oder einfach den Zahn der Zeit  können leicht Verunreinigungen oder Schäden entstehen.

Oft empfiehlt sich eine Restaurierung, um die ursprüngliche Ausstrahlung eines Bildes wieder herzustellen. Die wesentlichen Maßnahmen sind:

Gemälderestaurierung - Reinigung

Reinigung
Staub, anderweitige Verschmutzungen und vergilbter Firnis werden mit geeigneten Lösemitteln vorsichtig entfernt, ohne die Malschicht zu beeinträchtigen

Gemaelderestaurierung--Fehlstellen-verplomben.

Fehlstellen verplomben
Leinwandbilder sind besoners empfinglich gegenüber mechanischen Belastungen. Aber auch andere Bildträger können z.B. durch klimatische Schwankungen Schaden nehmen. Es können Risse und Fehlstellen auftreten.

Risse oder Löcher in einer Leinwand können repariert werden, indem man neue, auf die vorhandene Struktur abgestimmte Leinwandfäden einwebt. Ist eine Leinwand komplett brüchig, hilft oft nur noch eine Doublierung, d.h. auf die Rückseite der alten Leinwand wird eine neue Leinwand oder Trägerplatte aufgezogen, die der Malerei wieder Stabilität verleiht.

Fehlstellen und Risse in der Malerei und in der Grundierung können verplombt werden oder laienhaft ausgedrückt: Löcher werden mit einem geeigneten Material gefüllt, um die Ebene der obersten Malschicht wieder herzustellen.

Gemaelderestaurierung--Verplombungen-retouchieren

Verplombungen retouchieren
Verplombungen werden sorgfältig in Farbe und Pinselstruktur dem Gemälde angeglichen.

Hier ist es von großer Bedeutung, daß das Bild vorher sorgfältig gereinigt wurde, um für die Retouchen die originalen Farbtöne treffen zu können.

Gemaelderestaurierung--Spannrahmen-neu-auskeilen

Spannrahmen neu auskeilen
Auch wenn der alte Spannrahmen noch in Ordnung ist, sind oft die Auskeilungen schadhaft oder fehlen ganz. Neue Verkeilungen geben wieder Spannung auf die Leinwand.

Gemaelderestaurierung--Leinwand-neu-aufziehen

Leinwand neu aufziehen
Muss der alte Keilrahmen insgesamt erneuert werden oder sind alte Nagelungen verrostet, wird das Gemälde neu aufgezogen. Nagelungen mit Blaustiften entsprechen nicht nur dem historischen Vorbild, sondern sind auch am schonendsten für die Leinwand.

Abschließend kann ein neuer Firnis aufgetragen werden. Er schützt die Malerei vor Umwelteinflüssen und lässt die Farben tiefer und leuchtender erscheinen.

Generell gilt für die Wahrung der Originalität des zu restaurierenden Bildes die Maxime: so viel wie nötig und so wenig wie möglich.
Wir beraten Sie gerne und stellen einen Maßnahmenkatalog mit Ihnen zusammen. Für die Ausführung arbeiten wir mit einem versierten Restaurator zusammen, der hierbei in jeder Hinsicht die größte Sorgfalt walten lässt.

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