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Gottfried Salzmann

Gottfried Salzmann Portrait 300x360px

Gottfried Salzmann

Der Aquarellist
Gottfried Salzmann gilt als einer der bedeutendsten Aquarellisten der Gegenwart. Er fand seinen Ausdruck in der Technik der Aquarellmalerei zu einer Zeit, als diese in der Kunstwelt eher Freizeitkünstlern vorbehalten war. Durch neue Sichtweisen, Perspektien und Einflüsse der informellen Kunst gelang ihm ein bestrickend schwebendes Spiel zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Damit hat er der Aquarellmalerei entscheidende neue Impulse gegeben.

Aus nebelhaft verlaufenden Farbflächen und Sprenkseln treten Strukturen hervor, die sich in der Phantasie zu Landschaften verdichten. Dabei wählt er seinen imaginären Standpunkt oft weit über der Erdoberfläche und lässt die Betrachter in der Höhe schweben. Ist in seinen früheren Arbeiten eine Reminiszenz an Turner zu erkennen, gewinnt Struktur, ja Rasterung in seinen späteren Werken immer mehr an Bedeutung - ohne jedoch Fluss und schwebende Leichtigkeit oder Raumtiefe zu verlieren. Das Dargestellte trifft nicht mehr unmittelbar in Erscheinung, sondern in seiner Spiegelung, etwa auf Glasfassaden oder Wasserflächen mit allen daraus folgenden Reflexionen.

Stadtlandschaften
Der freie Umgang mit konkreten und abstrakten Gebilden, Rasterungen und Auflösungen verleiht insbesondere den Städtebildern Salzmanns ihre Faszination an der Grenze vom Realen zum Irrealen, Geträumten. Neben traditionellen Techniken, wie Aquarell, Radierung und Lithographie entwickelt er immer neue Möglichkeiten der Darstellung. In der als Fotoforte bezeichneten Technik, die er speziell für seine Stadtlandschaften entwickelt hat, übermalt oder überdruckt er Photographien in Teilbereichen mit lasierenden Schichten. Dabei werden Strukturen hervorgehoben oder überlagert. Es ist ein Prozess der Verfremdung, aber auch der Steigerung der "Wirklichkeit" der Photographie. Es entsteht ein frappierendes Wechselspiel zwischen Flächigkeit und räumlicher Tiefe. Salzmann taucht mit dem Betrachter in soghaft wirkende Straßenschluchten ein oder fliegt weit über dem Meer der Häuser großer Metropolen, die sich bis über den fernen Horizont auszudehnen scheinen.

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Gottfried Salzmann

1943           in Saalfelden im Salzburger Land geboren
1963 - 65   Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien
1965 - 68   Studium an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris
1972           Prix de dessign David-Weill des Institut de France, Paris
1975           Grand Prix de Dessign, Salzburter Wirtschaftskammer
1977           Internationaler Aquarellpreis, Rom
2011           Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst

Der Künstler sebt seit 1965 in Paris und seit 1988 auch in der Normandie.
Seit 1968 stellt er in zahlreichen Ländern Europas, in den USA und in Japan aus.
Er hat große Retrospektiven zu verzeichnen, darunter

1971           Maison de la Culture, Amiens
1982           Graphische Sammlung Albertina, Wien
1987           Städtische Sammlungen, Schweinfurt
1991           Oberösterreichisches Landesmuseum, Linz
                    Rupertinum, Salzburg
                    Metropolitan Museum, Manila
1993           Musée de la Seita, Paris
1995           Centre d'Art Contemporain, Rouen
1998           Palais Bénédictine, Fécamp
2001           Musée de Saint-Maur-des-Fossées, La Varenne
2003           Museum Carolino Augusteum, Salzburg

Gottfried Salzmann ist mit seinen Arbeiten weltweit in Sammlungen und Museen vertreten, darunter in

Graphische Sammlung Albertina, Wien
Rupertinum, Salzburg
Sammlung Essl, Klosterneuburg
Musée de la Ville, Paris
Musée Seoul
Museum Jenisch, Vévey
Museum Lichtenstein
Metropolitan Museum, Manila

Gottfried Salzmann NEW YORK M HOTEL Lithographie 52x765cm

NEW YORK - M-HOTEL  .  Lithoigraphie . 76,5 x 52 cm

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
von Künstlerin Beate Köhne unten stehend als Galerie zusammengestellt.

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