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Karen Smbatyan

Karen Smbatyan gilt als einer der bedeutendsten
zeitgenössischen Künstler Armeniens

Karen Smbatyan war als Mensch wie als Künstler geprägt vom Schicksal seines Landes. Im Kampf um innere wie äußere Freiheit strebte er nach dem verborgenen Geheimnis der künstlerischen Kreativität.

Leben und Werk
Karen Smbatyan studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Jerewan. Er war Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner“ und „Tsitsarnak“. Zahlreiche Ausstellungen in Moskau, Palanga, Jerewan und internationale  Präsentationen in Libanon, Türkei, Polen, England, Frankreich, Deutschland, Japan und in den USA machten ihn bekannt. Durch die Unterstützung des Moskauer Kunstsalons konnte er an den internationalen Kunstausstellungen in Bologna (1974), Posnan (1978) und Izmir (1980) teilnehmen. Seine Werke gingen als Diplomatengeschenke in die Welt. Er ist in bedeutenden Sammlungen vertreten, u.a. in der Nationalgalerie der Republik Armenien (Jerewan), im Kunst- und Literaturmuseum Jegishe Tscharenz (Jerewan), Modern Art Museum Washington, Richard Manukean Gallery (Detroit), Museum of Modern Arts und Zimmerli Art Museum (New Jersey), Arshil Gorki und Gallery Drown (Paris) sowie in vielen Privatsammlungen. Trotz der internationalen Erfolge und seiner freiheitlichen Gesinnung blieb er seinem Land in einer Weise verbunden, die es ihm unmöglich machte, sein Land zu verlassen.

In seinen frühen Werken pflegte er auf der Suche nach authentischer Wahrnehmung der Natur einen hohen Realismus. Im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner“ und „Tsitsarnak“ erforschte er die Wurzeln der armenischen Malerei in mittelalterlichen Buchilluminationen. Diese zeichnen sich aus durch die Verwendung sehr klarer, leuchtender Farben und eine weitgehende Stilisierung der Formen. In den 1970er Jahren beschäftigte er sich eingehend mit der Erscheinung von Farbe und Form. Mehr und mehr entdeckte er die Möglichkeiten, mit den kraftvollen Farben und Formen des europäischen Expressionismus bzw. Fauvismus die armenische mittelalterliche Malerei zeitgemäß und wieder lebendig werden zu lassen. Es entstanden eindringliche Portraits und Landschaften. Er fand zu abstrakten farbintensiven Kompositionen von spiritueller Tiefe. Wie für Delacroix war ihm „die Kunst ein Fest der Farben“. Karen Smbatyans Leitmotive waren das Licht, die Sonnenwärme, der „Frieden der Seele“. Sein Spätwerk ist geprägt von einer scheinbar großen Einfachheit der Details bei einer geradezu monumentalen Fülle an Farbklängen.

Gleichermaßen Maler wie Literat schrieb er: „Der Künstler stirbt in dem Moment in dem er sich wiederholt, weil er Angst hat alles zu verlieren, was er erreicht hat – die Kunst liebt Wiederholungen nicht“. In seiner Wandlungsfähigkeit von naturalistischer Gegenständlichkeit über differenzierte Abstufungen bis zum abstrakten Symbol fand und erfand er sich immer wieder neu.


Stimmen zum Werk Karen Smbatyans
„Mit Durchdringungsvermögen und anhaltender Spannung sowie seiner persönlichen inneren Hellsichtigkeit entdeckte er in sich selbst, d.h. Nicht außerhalb, neue schöpferische Bereiche, wobei er eine besondere Ebene der Einsicht erreicht, die es ihm als Künstler ermöglicht, lebensvolle Charaktere und Objekte darzustellen, alle von einer essentiellen Bedeutung für den Menschen, eng verknüpft mit seinen Ursprüngen und ihm sehr vertraut. Nur ein großer Künstler erlangt diese Sicht der Dinge und kann sie darstellen. Andererseits wird eine innere Welt durch ursprüngliche Kraft und starke Individualität erneuert und lebensfähig gemacht, die sich durch die Brillanz und Energie eines Künstlers namens Karen Smbatyan, der von der Natur so reichlich mit ihren Gaben bedacht wurde, in einem vollständigen Bild ausdrückt.“
Ilja Kabakow, Maler (1979)

„Smbatyans Werk kann man unmöglich in das sogenannte Konzept der modernen Malerei zwängen. Es stellt die umfassende Vollendung des armenischen Schicksals dar: je klarer erkennbar desto rätselhafter und mysteriöser, wie auch die Mythen seines biblischen und kleinen Landes, in dem der Maler durch Gottes Willen lebt und arbeitet.“
Saro Sarukhanian, Kunstkritiker (1991)

Es ist ein großes Vergnügen Karen Smbatyans Bilder zu betrachten: Beides, seine Kraft und seine künstlerische Meisterschaft werden ebenso in ihnen spürbar wie das mit seiner Volkszugehörigkeit eng verwobene Talent des Künstlers.“
Prof. Dr. Lubita Rakitsch, Universität Belgrad (1972)

Links
Wikipedia:  https://en.wikipedia.org/wiki/Karen_Smbatyan

youtube: https://www.youtube.com/watch?v=lOCgQxGZMZo

youtube:https://www.youtube.com/watch?v=gxtQyEctP9o

Unsere Ausstellung bei TV Oberfranken: https://www.tvo.de/mediathek/video/coburg-werke-des-ausnahmekuenstlers-karen-smbatyan/

 

Karen Smbatyan


- 1932   in Kumairi (Armenien) geboren

- 1952-1957   Termelezian Kunstakademie in Jerewan

- 1966-1980   Redakteur der Kinderzeitschriften „Pioner" und "Tsitsarnak"

- 2008   in Jerewan verstorben

Zahlreiche Inlandsausstellungen in Moskau, Wilnius, Palanga und Jerewan, internationale Präsentationen in Libanon, Türkei, Polen, England, Frankreich, Deutschland, Japan und in den USA.

Durch die Unterstützung des Moskauer Export Kunstsalons konnte er an den Welkunstausstellungen in Bologna (1974), Posnan (1978) und Izmir (1980) teilnehmen.

Karen Smbatyan ist mit seinen Werken in bedeutenden Sammlungen und Museen vertreten, u.a. im Nationalmuseum der Republik Armenien, im Kunst- und Literaturmuseum Jegishe Tscharenz (Jerewan), Modern Art Museum Washington, Richard Manukean Gallery Detroit, Museum of Modern Arts und Zimmerli Art Museum in New Jersey, Arshil Gorki und und Galerie Druan in Paris sowie weltweit in privaten Sammlungen.

Smbatyan Karen Mein Zimmer Oel auf Leinwand 1989 100x108cm

Karen Smbatyan

MEIN ZIMMER

Öl auf Leinwand
100 x 108 cm
1989

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
des Künstlers Karen Smbatyan als Galerie zusammengestellt:

Gallery · Karen Smbatyan

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