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Wieland Prechtl

 

Arbeiten
Malerei: Mischtechniken und Materialcollagen
Skulptur: Holz, Stein


Naturgewalten
Wieland Prechtl versteht es meisterhaft, in vollkommen abstrakten Strukturen gewaltige geologische Schaffensprozesse der Natur auf seine Tafeln zu bannen. Wir fühlen uns erinnert an geologisch aktive Regionen der Erde, an Erdzeitalter, in denen die Elemente noch nicht von einander getrennt waren oder in denen alles in einer großen Umwälzung wieder ineinander fließt.

Schaffensprozess
Der Fluss - der Elemente wie der Zeitenströme - ist vielleicht zentrales Thema der neueren Kunst Wieland Prechtls – im darstellerischen wie im Technischen Sinn. Er arbeitet mit Verlauf-, Spritz- und Rakeltechniken in Schichten, die sich mischen, sich gegenseitig abstoßen, die Bahnen ziehen oder schollenartig reißen. Glatte, schimmernde Bild-Elemente setzen Glanzpunkte gegen matte Strukturen, in denen das Licht zuweilen abgrundtief versickert. Die Darstellung des Lichts – sei es als lebensspendender Strahl, milder Schein oder zerstörerische Glut in fernen Welten oder kosmische Energie in der unendlichen Finsternis des Alls – gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wieland Prechtl versteht es, die besonderen Eigenschaften von Lacken, Öl- und Acrylfarben in Kombination mit Metallen, wie Aluminium, Blattgold, Stahl oder Blei bildwirksam einzusetzen.

Ältere Werke sind geprägt von einer noch größeren Materialvielfalt. Zu erwähnen sind Gesteine unterschiedlichster Körnungen, von Steinmehl über Sand und Splitt bis hin zu größeren Schieferplatten - Hochofenprodukte wie teils oxydiertes Eisen, Glas, Asche, Schlacken und fossile Materialien wie Bitumen oder Kohle, die kühn entsprechend ihrer Beschaffenheit im Bild auf- oder untertauchen.

Diese Werke sind keinesfalls Zufallsprodukte, als die sie vielleicht zunächst erscheinen. Wieland Prechtl entwickelt seine konkreten Bildideen und weiß sie gezielt umzusetzen.

Die große Bildnerin Natur
Als Inspirationen dienen ihm nordische Landschaften, Licht- und Wetterphänomene, tektonische Verwerfungen, Vulkanausbrüche, die Gewalt des Wassers. Er lässt uns teilhaben am Aufruhr der Elemente, führt uns aber auch über weite, ruhige Horizonte weit über unseren irdischen Gesichtskreis hinaus in die Sphären des Alls, durch Finsternis und lichte Sternennebel in Stürme, Eiswüsten oder Glutofen ferner Welten.

In diesem wahrhaft großen Maßstab ist der Mensch zu klein, um der Darstellung gewürdigt werden zu können. Aber er darf Zuschauer sein vom Werden und Vergehen, vom ewig Zeitlichen und Zeitenthobenen. Und gerade damit vermittelt Wieland Prechtl dem Betrachter seiner Kunst eine Vorstellung von Chaos und Kosmos und erhebt ihn zu einem besonderen Verständnis für die Erhabenheit der großen Bildnerin Natur.

Wieland Prechtl

- 1955 in Bayreuth geboren

Mitgliedschaften
Berufsverband Bildender Künstler (BBK), Münchener Künstlergenossenschaft v. 1868 (MKG)
Bund Fränkischer Künstler, Kunstvereine Bayreuth, Coburg und Hof

Ausstellungen
Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland, Österreich, Polen, Litauen,
Frankreich, Italien, Tschechien, der Slowakei und in den USA

Arbeiten im öffentlichen Besitz
Bayerische Staatsgemäldesammlung München
Museen der Stadt Bamberg
Regierung von Oberfranken
Landkreis Bayreuth
Marktgemeinde Weidenberg
Ökologisch-Botanischer Garten der Universität Bayreuth
VR-Bank Bayreuth
Kunst & Museum Hollfeld (Leihgabe)

Prechtl Nebelschlucht 100x150 Mischtechnik auf Leinwand 2016

Wieland Prechtl

NEBELSCHLUCHT

Mischtechnik auf Leinwand
150 x 100 cm
2016

Hinweis:
Wir haben für Sie eine Auswahl  zum Verkauf angebotener Bilder
vom Künstler Wieland Prechtl unten stehend als Galerie zusammengestellt.

Gallery · Wieland Prechtl

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